User bekommen Zeit geschenkt

Whatsapp-Update bringt „Bank-Funktion“ – aber das ist noch nicht alles

Immer etwas Neues – so will Whatsapp User wohl an sich binden. Noch im August kommt ein größeres Update. Doch schon vorher gibt es eine Anpassung.

Dortmund – Ein Leben ohne Whatsapp? Wäre möglich, immerhin gibt es inzwischen genügend Alternativen zu dem beliebten Messengerdienst aus dem Hause Meta. Das wird auch der Facebook-Konzern wissen, der versucht, die User mit neuen Updates an sich zu binden. Noch im August soll es neue Funktionen geben.

AnwendungWhatsapp
BetriebssystemMobil: Android, iOS, KaiOS; Desktop: Windows 8 und neuer, Mac OS X 10.10 und neuer
EntwicklerWhatsApp Inc. / Meta Platforms

Whatsapp bringt noch im August ein neues Update heraus – eine Funktion ist noch offen

Eigentlich hat der Messenger inzwischen viele Funktionen, die Nutzer und Nutzerinnen in der Vergangenheit vermisst haben. Erst dieses Jahr wurde die Funktion eingeführt, mit Emojis gezielt auf Whatsapp-Nachrichten „zu reagieren“. Das bringt den Vorteil mit sich, dass vor allem Gruppen-Chats so aufgeräumter bleiben und nicht von Emojis geflutet werden.

Darüber hinaus steht noch immer die neue Funktion, Nachrichten nachträglich bearbeiten zu können, in den Startlöchern. Insider haben erste Hinweise bereits erspähen können und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Whatsapp das entsprechende Update ausrollt. Damit aber nicht genug: Ein weiteres größeres Update kommt noch im August.

Whatsapp bringt mit neuem Update drei wesentliche Neuerungen heraus

Und das steht vor allem im Zeichen der Sicherheit und der Privatsphäre. Die neuen Funktionen sollen sich Nutzer und Nutzerinnen laut T-Online bereits seit längerem gewünscht haben. Drei Neuheiten in der Meta-App sind dabei entscheidend:

  • Gruppen heimlich verlassen: Wenn Nutzerinnen oder Nutzer eine Gruppe verlassen, wird künftig nur noch der Admin darüber benachrichtigt. Die restlichen Mitglieder des Whatsapp-Chats bekommen dann keine Nachricht mehr darüber.
  • Online-Anzeige personalisieren: User können bald entscheiden, wer sehen kann, ob man derzeit im Messenger online ist und wer das eben nicht sehen soll. Die Anzeige soll bald auch komplett deaktiviert werden können.
  • Screenshot-Sperre: Medien, die per Einmalansicht versendet werden, können mit dem Update nicht mehr vom Empfänger per Screenshot gespeichert werden. Der Screenshot wird dann geblockt. Diese Funktion kennt man bereits von zahlreichen Bank-Apps.

Noch vor dem geplanten Update veröffentlicht Whatsapp eine entscheidende Erleichterung

Doch bei diesen neuen Funktionen, die vor allem der Privatsphäre dienen, soll es nicht bleiben. Whatsapp kündigt an, dass Nachrichten, die vielleicht einen peinlichen Tippfehler enthalten, nun innerhalb einer längeren Zeitspanne gelöscht werden können.

Wo Messenger-User bislang nur eine Stunde und acht Minuten Zeit hatten, um eine Nachricht aus dem Chat zu löschen, gibt Whatsapp ab sofort einen Zeitaufschub. Nutzer und Nutzerinnen haben künftig ganze zwei Tage Zeit, eine Nachricht zu löschen.

Aber Obacht: Völlig spurlos verschwindet die Nachricht nicht. Weiterhin ist der Hinweis zu sehen, dass eine Nachricht gelöscht wurde. Ist die Zeit abgelaufen, kann die Nachricht nur aus dem eigenen Sichtfeld gelöscht werden. Der Chat-Partner sieht sie weiterhin.

Außerdem soll eine neue Funktion mit dem Namen „Anmeldebestätigung“ ausgerollt werden, darüber berichtet Chip. Damit sollen Nutzer und Nutzerinnen eine In-App-Nachricht erhalten, wenn jemand anderes versucht, sich in das Konto einzuloggen. Es handelt sich also um eine weitere Sicherheits-Funktion. Wann diese Funktion eingeführt wird, ist nicht bekannt.

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