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WhatsApp: Nicht alles ist erlaubt - Vorsicht bei Verstößen

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Nutzer von WhatsApp können gesperrt werden, wenn sie sich nicht an die Regeln des Messengers halten.

Nicht jedes Verhalten im Internet bleibt ohne Konsequenz: WhatsApp schmeißt Nutzer raus, die sich nicht an die Regeln halten.

Dortmund - Wer WhatsApp nutzt, kann dort mit Freunden und Bekannten schreiben was und worüber man will. Oder doch nicht? Denn der Messenger hat auch eigene Spielregeln. Wer sich nicht daran hält, kann sogar rausgekickt werden.

AnwendungWhatsApp
Erstveröffentlichung3. Mai 2009
EntwicklerWhatsApp Inc. / Facebook Inc

WhatsApp schmeißt Nutzer raus: An diese Regeln sollte man sich besser halten

Denn jeder, der schon einmal Nachrichten auf WhatsApp verschickt hat, hat auch den Nutzungsbedingungen für den Messenger zugestimmt. Und die setzen teilweise sehr detaillierte Regeln voraus, an die sich besser jeder Nutzer halten sollte, wenn er noch lange die App nutzen möchte.

Unter anderem ist WhatsApp im wahrsten Sinne eigentlich nichts für Kinder. Denn wer in der Europäischen Union lebt, muss aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mindestens 16 Jahre alt sein, um WhatsApp nutzen zu dürfen. Das muss auch bei der Registrierung bestätigt werden. Bei jüngeren Nutzern können die Erziehungsberechtigten dem zustimmen.

Nutzungsbedingungen von WhatsApp: Das steht in den Regeln

Wie an fast allen Orten im Internet legt auch WhatsApp Wert darauf, dass eine gewisse Netiquette eingehalten wird. Rechtswidrige, obszöne, beleidigende, bedrohende, einschüchternde, belästigende, hasserfüllte, rassistische oder ethnisch anstößige Inhalte sind also nicht erlaubt.

Ebenso sind für Nutzer Inhalte verboten, die zu illegalem oder auf sonstige Weise unangemessenem Verhalten aufrufen. Dazu zählt auch die Verherrlichung von Gewaltverbrechen (mehr Nachrichten zu WhatsApp auch RUHR24.de).

Fake-News sind bei WhatsApp verboten: Wer sich nicht an die Regeln daran hält, fliegt raus

Außerdem setzt sich der Messenger gegen die Verbreitung von sogenannten Fake-News ein. Das bedeutet, dass Nutzer keine Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführenden Aussagen über WhatsApp verbreiten dürfen. Damit hatte der Messenger erst in diesem Jahr Probleme: Bei WhatsApp war eine Fake-Verlosung im Umlauf.

Auch ein echter Klassiker auf WhatsApp ist eigentlich verboten: Das Versenden von Kettenbriefen und anderen Massennachrichten sowie das Nutzen von „Auto-Messaging“ oder „Auto-Dialing“ also das automatisierte Verschicken oder Anrufen zu einem bestimmten Zeitpunkt, sind nicht erlaubt.

WhatsApp-Nutzer dürfen Code von Messenger nicht verändern und der App schaden

Ebenso darf man anderen Nutzern auf WhatsApp nicht schaden. Das bedeutet beispielsweise, dass keine Viren oder sonstige schädliche Comuputercodes versendet oder gespeichert werden dürfen. Es ist außerdem verboten, Informationen von und über andere Nutzer  zu sammeln.

Auch dem Messenger selbst dürfen die Nutzer nicht schaden. Dieser Punkt betrifft allerdings eher Nutzer, die technikbegeistert sind. So darf der Code der App nicht verändert oder die Leistung des Messengers gestört werden. Des Weiteren ist es verboten, WhatsApp in einem Land zu nutzen, in dem die Anwendung gesperrt ist.

Diese Regeln gelten außerdem noch für Nutzer von WhatsApp

Zwar besteht auf WhatsApp keine Pflicht, den eigenen Klarnamen zu benutzen. Allerdings dürfen Nutzer sich auch nicht als eine andere Person ausgeben, wenn sie den Messenger verwenden wollen. Außerdem ist WhatsApp nur für die private Nutzung vorgesehen. Wenn man die App geschäftlich oder zu kommerziellen Zwecken benutzen möchte, muss dies vom Anbieter genehmigen lassen.

Der Account jedes Nutzers kann bei Nicht-Einhaltung der Bedingungen gesperrt und/oder gelöscht werden. Ebenso kann das bei Urheberrechtsverletzung, Markenverletzung oder wegen der Verbreitung geistigen Eigentums Dritter passieren.

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