WhatsApp soll umbenannt werden - so wird der Messenger bald heißen

Schon seit Jahren gehören WhatsApp und Instagram zum Facebook-Konzern. Das soll jetzt durch eine Namensänderung deutlich gemacht werden.
+
Schon seit Jahren gehören WhatsApp und Instagram zum Facebook-Konzern. Das soll jetzt durch eine Namensänderung deutlich gemacht werden.

WhatsApp und Instagram werden bald umbenannt. Das kündigte der Facebook-Konzern jetzt an. Doch was bedeutet das für User? Hier die Infos.

Schon seit Jahren gehören WhatsApp und Instagram zum Facebook-Konzern. Das soll jetzt durch eine Namensänderung deutlich gemacht werden.

Zukünftig wird es eine Umbenennung in "Instagram von Facebook" und "WhatsApp von Facebook" geben. Das bestätigte ein Sprecher des Online-Netzwerks "The Information".

Die Umbenennung würde aber an den Funktionen der Apps nichts ändern. Denn dort gibt es jetzt bald was ganz neues zu entdecken: Nachrichten, die sich von selbst löschen können.

WhatsApp und Instagram immer beliebter - Facebook als Verlierer

"The Information" hatte bereits im vergangenen Herbst berichtet, dass Nutzer immer mehr Inhalte auf Instagram und WhatsApp, das jetzt bald eine ganz neue Funktion bekommen soll, teilen würden.

Die User-Aktivität auf Facebook ginge hingegen immer weiter zurück. Interne Firmenunterlagen des Zuckerberg-Konzerns bestätigen diese Aussage.

Kritiker fordern Zerschlagung des Facebook-Netzwerks

Kritiker fordern die Zerschlagung des Facebook-Netzwerks. Eine Variante wäre die Abspaltung von Instagram, das sich derzeit mit nervigen Gruppeneinladungen befassen muss, und WhatsApp.

Derzeit prüfen Wettbewerbshüter, ob Facebook damals die beiden Start-ups gekauft habe, um die Konkurrenz auszuschalten.

Mögliche Integration in eine gemeinsame App

Facebook hatte Instagram 2012 für etwa eine Milliarde Dollar gekauft. Zwei Jahre später kam WhatsApp für unglaubliche 22 Milliarden Dollar dazu. Beide Dienste arbeiteten zunächst noch eigenständig, bis Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Apps immer mehr unter Kontrolle nahm. Die Gründer der Start-ups haben den Facebook-Konzern mittlerweile verlassen.

Zuckerberg kündigte auch an, WhatsApp, den Facebook-Messenger und Instagram in eine gemeinsame App integrieren zu wollen. Laut Zuckerberg sind diese Pläne aber noch im Anfangsstadium. Frühestens 2020 soll der Messenger veröffentlicht werden. In welchem Umfang das aussehen wird, ist bisher noch nicht klar.