WhatsApp will Millionen von Konten sperren - das steckt dahinter

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Schon seit Jahren gehören WhatsApp und Instagram zum Facebook-Konzern. Das soll jetzt durch eine Namensänderung deutlich gemacht werden.

Große Konzerne haben WhatsApp für sich entdeckt. Mit Newslettern stellen sie Kontakt zu Millionen von Kunden her. Aber damit ist jetzt Schluss.

WhatsAppist eine Messenger-Dienst, der es möglich macht, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Aber auch große Konzerne haben die Plattform für sich entdeckt. Mit Newsletternkonnten sie bisher Kontakt zu Millionen von Kunden herstellen. Aber damit ist jetzt Schluss.

  • WhatsApp will Newsletter unterbinden.
  • Bis zum 7. Dezember haben Publisher Zeit, die Massen-Nachrichten einzustellen.
  • Das Unternehmen droht auch mit juristischen Konsequenzen.

Viele Konzerne setzen auf WhatsApp-Newsletter, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Damit haben sich die Unternehmen aber jahrelang in einer juristischen Grauzone bewegt.

WhatsApp will hart durchgreifen und Newsletter verbieten

Jetzt will WhatsApphart durchgreifen und die Massen-Nachrichten verbieten. Die Facebook-Tochter droht auch mit juristischen Konsequenzen. In den kürzlich aktualisierten FAQs betont das Unternehmen, dass der Massenversand höchstens geduldet war :

"WhatsAppist eine private Messaging-Plattform, die ursprünglich entwickelt wurde, um Leuten zu helfen, ihre Freunde und Lieben zu benachrichtigen. (...) Unsere Produkte sind nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt, da beide stets gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen haben."

WhatsApp

Konten werden gesperrt und juristische Konsequenzen drohen

Jetzt gibt es für alle Newsletter-Versender eine Schonfrist. Bis zum 7. Dezember haben die Versender Zeit, die Newslettereinzustellen. Sonst drohen Konsequenzen. Wer weiterhin gegen die Richtlinien verstößt, dessen Konto wird mindestens gesperrt und hat juristische Konsequenzen zu erwarten.

Monatlich 2 Millionen Konten sperren

Die Facebook-Tochter will durchgreifen und das ist durchaus ernst zu nehmen. Wie Meediaberichtet, erklärt WhatsAppim Februar, monatlich rund 2 Millionen Accounts zu sperren, die unter Spam-Verdacht stehen.

Damit reagiert WhatsAppwohl auch auf die Kritik während der Wahlen in Brasilien. Dort hatten Wahlberechtigte ungefragt Spam-Nachrichten erhalten, die sie in ihrer Wahl beeinflussen sollten.

Anfang Juli hatten die sozialen Netzwerke Whatsapp, Facebook und Instagram erneut mit einer massiven Störung zu kämpfen.

Maßnahmen gegen Fake-News und Spam

Bereits Anfang des Jahres hat WhatsApp damit begonnen gegen Fake-News und Spam vorzugehen. Das Unternehmen hat die Weiterleiten-Funktion eingeschränkt. Doch mit einem Trick könnt ihr die Sperre umgehen.

Einige Nutzer des Messenger-Dienstes können die beliebte App bald nicht mehr nutzen. Das Unternehmen stellt diese Jahr den Support einiger Smartphones ein. Diese Geräte sind betroffen.

Auch viele Huawei-Nutzer sind betroffen. Den auf diesen Geräten laufen amerikanische Apps wie WhatsApp und Facebook nur noch bedingt.