Änderung beim Messenger-Dienst

WhatsApp: Neue Funktion wird bald für tausende Nutzer zum Problem

Messenger Apps auf einem Smartphone
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WhatsApp erhält bald eine neue Funktion. Wer nicht zustimmt, muss mit Konsequenzen rechnen.

WhatsApp führt wieder neue Funktionen ein. Diesmal müssen Nutzer den Änderungen aber aktiv zustimmen. Andernfalls fliegen sie raus.

Deutschland – Die beliebten Messenger-Dienste WhatsApp und Telegram führen regelmäßig neue Funktionen ein. Diesmal ist wieder WhatsApp an der Reihe: Hier werden Funktionen übernommen, die es bei der Konkurrenz längst gibt. Allerdings müssen Nutzer diesen aktiv zustimmen. Wer das nicht tut, muss mit drastischen Folgen rechnen.

AppWhatsApp
EntwicklerWhatsApp Inc. / Facebook Inc
Erscheinungsjahr2009

Neue Funktion bei WhatsApp: Messenger nähert sich Telegram an

Aber was genau ist neu? Bisher haben Nutzer von WhatsApp vor allem über soziale Medien oder durch Zufall von Neuerungen erfahren. Zukünftig will der Messenger aber direkt mit seinen Usern in Kontakt treten. So soll man im eigenen Feed in der App also auch Nachrichten von WhatsApp selbst erhalten, wie tz.de* berichtet.

Bisher gehen die Neuerungen nämlich schlichtweg an vielen Nutzern vorbei. Mit der neuen Funktion soll dieses Informationsleck der Vergangenheit angehören. Bei WhatsApp gab es diese Form der direkten Kommunikation zum Nutzer bisher noch nie. Beim Konkurrent Telegram besteht diese Funktion aber schon länger. Dort hat man ab dem Zeitpunkt der Installation einen eigenen Nachrichtenkanal auf dem der Messenger regelmäßig über Neuerungen informiert.

Achtung: Neue Funktion bei WhatsApp hat einen Haken

Dass Nutzer zukünftig schneller über neue Funktionen Bescheid wissen, halten laut WABetaInfo auch IT-Experten für sinnvoll. So könne wirklich jeder Endverbraucher erreicht werden. Technik-Laien würden von den Änderungen so nicht erst erfahren, wenn diese längst in Kraft getreten sind.

Allerdings soll die neue Funktion bei WhatsApp diesmal nicht einfach aus dem Nichts auftauchen. Nutzer müssen der Änderung stattdessen aktiv zustimmen. Diese Einwilligung ist auch an ein Ablaufdatum geknüpft. Laut hna.de* tritt die Neuerung am 8. Februar 2021 in Kraft. Wer bis dahin den neuen Nutzungsbedingungen nicht zugestimmt hat, kann WhatsApp von dort an nicht mehr verwenden. Das kann übrigens auch passieren, wenn man die Regeln von WhatsApp nicht einhält.

WhatsApp fordert Zustimmung der Nutzer ein – wie, ist noch nicht bekannt

Bisher gab es diese Form der aktiven Zustimmung noch nie bei einem Update des Messengers. Eigentlich stimmt man den Nutzungsbedingungen vom Messenger WhatsApp, der aktuell auch bei Usern zur Verwirrung führt, nur einmalig bei der Installation der App zu. Allen weiteren Änderungen haben Nutzer bisher „passiv“ zugestimmt.

Video: WhatsApp bald auf älteren Handys nicht mehr verfügbar?

Wie den Nutzungsbedingungen erneut zugestimmt werden muss, ist bisher nicht bekannt. Ein Pop-Up beim Start der App ist aber denkbar. Werbungen oder fremde Inhalte sollen Nutzer übrigens nicht über den neuen Chat mit WhatsApp selbst erreichen. Nur wertvolle Informationen über Änderungen und neue Funktionen sollen hier weitergegeben werden.

Weitere Änderungen bei WhatsApp – das ist neu für Nutzer

Doch bei einer neuen Funktion bleibt es diesmal nicht: Wer die Browser-Funktion WhatsAppWeb nutzt, könnte dort zukünftig auch Anrufe über die App tätigen. Bisher geht das allerdings nur in einer Beta-Version, also einer Art Vortest. Daher haben nur wenige Nutzer die Möglichkeit, diese Funktion zu testen. Wann die Änderung für alle WhatsApp-Nutzer eingeführt wird, ist bisher unklar.

Sprachnachrichten aufnehmen, Bilder versenden und erhalten sowie einfaches Chatten ist in der Web-Version von WhatsApp genauso möglich wie auf dem Smartphone. Nur Telefonieren fehlt bisher unter den Funktionen. *tz.de und hna.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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