Windows, Android und iOS

Hammer! WhatsApp bald nicht mehr verfügbar - Tausende Nutzer sind betroffen

WhatsApp ist für viele nicht mehr wegzudenken. Doch auf vielen Geräten wird der Messengerdienst nun nicht mehr funktionieren. Der Betreiber will keinen Support und keine Updates mehr für bestimmte Betriebssysteme anbieten. 

  • Ab 2020 wird WhatsApp auf ein einigen Android- und iOS-Versionen nicht mehr nutzbar sein.
  • Außerdem streicht der Betreiber des Messenger-Dienstes ein Betriebssystem komplett von seiner Liste.
  • Mehr als 400.000 Nutzer werden von dem Wegfall betroffen sein.

Dortmund - WhatsApp ist und bleibt unumstritten der beliebteste Messenger-Dienst: Egal ob Sprachnachricht, Foto oder ein lustiger Spruch zu Nikolaus oder zu Weihnachten - allein in Deutschland nutzen laut einer Umfrage von Statista rund 5,8 Millionen Menschen täglich WhatsApp. Doch nun gab der Betreiber bekannt, er den Support für einige Betriebssysteme nicht länger anbieten will. Das bedeutet das Aus für viele WhatsApp-Nutzer.

WhatsApp: Ende auf diesen Smartphones

Wer all diejenigen, die ein Windows-Phone besitzen, sieht es ganz übel aus. Auf dem firmeneigenen Blog kündigte WhatsApp an, das Betriebssystem ab dem 31. Dezember (Dienstag) nicht mehr zu unterstützen. Für die Nutzer heißt das im Klartext, sie können den Messenger-Dienst im neuen Jahr gar nicht mehr nutzen. Sie sollten sich deshalb schnellstmöglich um einen Ersatz kümmern.

Oder sie nutzen von nun an ein anderes Betriebssystem wie zum Beispiel Android oder iOS, um WhatsApp weiter nutzen zu können. Hier können sie auch ihren Account mitnehmen, womit zumindest ihre Kontakte und Gruppen sicher wären. Bilder, Chatverläufe und Videos gehen bei einer Neuanmeldung allerdings verloren.

WhatsApp: Auch bei Android und iOS droht das Aus

Doch wer sich tatsächlich dazu entschließt sein Betriebssystem zu wechseln und von nun an beispielsweise Android oder iOS zu nutzen, sollte ebenfalls vorsichtig sein. Denn auch hier droht bei einigen Versionen das Ende von WhatsApp. Konkret geht es um die Android Version 2.3.7 und alle älteren. Diese ist allerdings bereits 2011 erschienen und dürfte auf fast keinem Smartphone mehr installiert sein. 

Und auch iOS, das Betriebssystem von Apple, bleibt bei der Abschaltung von WhatsApp nicht außen vor. Hier wird der Messenger-Dienst auf den Versionen iOS 8 sowie allen älteren Varianten nicht mehr richtig funktionieren. Der Betreiber kündigte zwar an, dass der Dienst weiterhin genutzt werden könne, allerdings gebe es keinen Support mehr. Zudem könne man keine neuen Accounts mehr erstellen oder einen bereits existierenden Account verifizieren. Ob es weitere Einschränkungen für die Nutzer geben wird, ist noch unklar. 

Smartphone-Besitzer, die noch diese alten Versionen der Betriebssysteme auf ihrem Handy haben, haben allerdings noch etwas Zeit sich nach einer Alternative umzusehen. Die Einschränkungen bei WhatsApp werden erst ab dem 1. Februar eintreten.

WhatsApp, Zoom oder Skype: Mit diesen Apps können die Menschen in Coronavirus-Zeiten in Kontakt bleiben. Bei Apple gibt es aktuell Probleme mit der iCloud - anscheinend löscht der virtuelle Speicher einfach Daten der Kunden. 

WhatsApp-Aus: Nicht zum ersten Mal 

Das Aus des Messenger-Dienstes auf ihrem Smartphone dürfte viele Nutzer verärgern - immerhin sind davon schätzungsweise mindestens 400.000 Menschen betroffen. Und das war nicht die erste Ankündigung von WhatsApp, die für Aufregung gesorgt hat. Bereits im Juni hatte das Unternehmen angekündigt hart durchgreifen und Massen-Nachrichten verbieten zu wollen.

Davon waren vor allem Publisher betroffen, die WhatsApp als Verteiler für Newsletter und Ähnliches genutzt hatten. Doch seit dem 7. Dezember ist damit bereits Schluss. Wer sich nicht daran hält, wird von WhatsApp gesperrt und es drohen juristische Konsequenzen. Es bleibt abzuwarten was dem Anbieter des Messenger-Dienstes als Nächstes einfällt. 

Rubriklistenbild: © dpa/Collage: RUHR24

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