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Die Entwickler bei Facebook arbeiten ständig daran, WhatsApp für die Nutzer zu verbessern. Um die Neuigkeiten zu testen, bekommen ausgewählte Kunden eine Beta-Version zu sehen. Und in der sind am Dienstag gleich zwei Dinge aufgetaucht, die offenbar eher unbeabsichtigt in den Test gekommen sind.

  • WhatsApp veröffentlicht versehentlich zwei Neuigkeiten
  • Dark-Mode und Bezahlfunktion kommen
  • Messenger gleicht sich der Konkurrenz aus China an

WhatsApp-Nutzer wünschen sich schon länger einen so genannten Dark-Modus, mit dem sie ihr Handy auch bequem in der Dunkelheit nutzen können. Immer wieder gibt es Gerüchte, wann das Feature kommen wird. Die werden in schönster Regelmäßigkeit von Facebook dementiert.

WhatsApp-Dark-Mode könnte bald Wirklichkeit werden

Jetzt scheint es allerdings wirklich wahr zu werden. Denn in einer Beta-Version tauchte die Funktion am Dienstag wohl auf. Das berichten Nutzer bei Twitter.

Bezahlfunktion lädt zum Shoppen ein

Und das ist offenbar nicht alles. Auch eine Bezahlfunktion wurde gesichtet. Damit würde sich WhatsApp immer mehr dem chinesischen Konkurrenten WeChat angleichen. In Fernost können die Kunden schon lange per Messenger bezahlen.

Das möchte sich natürlich auch Facebook nicht entgehen lassen. Im vergangenen Jahr kündigte das Unternehmen die Bezahlfunktion an. Jetzt hat ein Twitter-Nutzer im Menü des Messengers Hinweise entdeckt, die darauf hindeuten, dass es bald soweit sein könnte.

Das besondere an der Bezahlfunktion könnte die Währung werden. Denn WhatsApp überlegt offenbar, eine weltweite Kryptowährung einzuführen, mit der Geld problemlos über den gesamten Kontinent geschickt werden kann.

Das passt auch zu der Shopping-Funktion, die kürzlich angekündigt wurde. Schließlich soll WhatsApp als eigenes Universum funktionieren.

Facebook und WhatsApp wachsen zusammen

Neben den beiden wohl eher unbeabsichtigten Neuerungen in der Beta-Version gibt es auch zwei, die wohl sehr bald auf die Nutzer zukommen könnten. Davon berichtet der Blog WABetainfo.com.

Zum einen ist das ein QR-Code, mit dem das Austauschen von Nummern erheblich vereinfacht werden könnte. Ähnlich wie bei Snapchat könnte man dann einfach den QR-Code vom Handy des anderen abscannen und hätte direkt den Kontakt.

Eine weitere Neuerung: Wer im Messenger seinen Status postet kann diesen wohl bald problemlos auch auf Facebook teilen. Diese Neuerung zeigt, wie die Welten von Facebook, WhatsApp und Instagram künftig verschmelzen können.

Bislang ist der Tausch von Inhalten nur zwischen Instagram und Facebook möglich. Das soll sich aber so schnell wie möglich ändern.

Außerdem wird es wohl bald Werbung im Messenger geben. Allerdings erst einmal im Status-Bereich der App. In Deutschland ist aber bislang keines der oben genannten Features ausgerollt. Wir werden uns wohl noch ein bisschen gedulden müssen.

Die Smartphones von Huawei werden bald wohl ohne WhatsApp auskommen müssen. Schuld daran ist ein Handelsstreit zwischen den USA und China.