Heute noch 20 Grad und Sonnenschein, morgen schon Regen bei 10 Grad – das Frühlings-Wetter kann schnell zur Belastungsprobe für den Körper werden. Wer unter Wetterfühligkeit leidet, hat es dabei nicht leicht.

So richtig krank können wir vom Wetterwechsel nicht werden, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Allerdings kann die Wetterfühligkeit dazu führen, dass es uns nicht gut geht. In einer Umfrage hat das Institut für Demoskopie Allensbach 2013 herausgefunden, dass 50 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass das Wetter Einfluss auf sie hat.

Wetterfühligkeit kann ein Problem für den Körper werden

Am häufigsten bringt der rasante Wechsel des Wetters für die Betroffenen Kopfschmerzen und Migräne (59 Prozent der Befragten), Müdigkeit (55 Prozent) und Abgeschlagenheit (49 Prozent). Wetterfühligkeit kann im schlimmsten Falle sogar dazu führen, dass Betroffene sich nicht in der Lage dazu fühlen, ihrem gewohnten Tagesablauf nachzugehen. Das gaben 29 Prozent an.

Das sind die häufigsten Symptome bei Wetterfühligkeit:

  1. Kopfschmerzen und Migräne
  2. Müdigkeit
  3. Abgeschlagenheit
  4. Gelenkschmerzen
  5. Schlafstörungen

Wetterfühligkeit tritt immer dann auf, wenn sich das Wetter stark ändert. Je stärker, desto größer sind die Auswirkungen auf die Gesundheit. Besonders deutlich wird das, wenn es uns sowieso schon nicht gut geht und wir zum Beispiel durch Schlafmangel oder Stress geschwächt sind.

Der Deutsche Wetterdienst hat beobachtet, dass es uns vor allem schlecht geht, wenn sich das Wetter im Übergangsbereich zwischen einem abziehenden Hochdruckgebiet und einem herannahenden Tief befindet. Außerdem beim Durchzug von Warm- und Kaltfront sowie auf der Rückseite eines abziehenden Tiefdruckgebietes.

Zusammengefasst taucht Wetterfühligkeit immer dann auf, wenn sich die meteorologischen Elemente ändern. Dazu gehören auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung, aber auch die Bewölkung.

Gefahrenindex vom DWD gibt Orientierung

Am kommenden Wochenende soll wieder viel kälter werden. Nachts soll es sogar noch einmal Temperaturen um den Gefrierpunkt geben. Das kann große Auswirkungen auf die Menschen haben. Wer sich über die Gefahren genauer informieren möchte, kann das beim Deutschen Wetterdienst tun Der betreibt einen Gefahrenindizes für Wetterfühlige. Allerdings nur je zwei Tage im Voraus.

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Der Deutsche Wetterdienst rät aber auch dazu, ein persönliches Wettertagebuch zu führen und dort zu notieren, welche körperlichen Reaktionen auftreten, wenn sich das Wetter ändert. Wer stark leidet, sollte den Hausarzt aufsuchen, so der DWD.