Sogar Gewitter möglich

Winterpeitsche in NRW hält an: Warnung vor „arktischem“ Wetter am Mittwoch

Tief „Ulli“ sorgt aktuell in NRW für ein Winter-Comeback. Der Deutsche Wetterdienst und jetzt auch die Polizei warnen vor Gefahren.

Update, Mittwoch (7. April), 6.30 Uhr: NRW - Das unruhige Wetter in NRW setzt sich auch am Mittwoch (7. April) fort. Jetzt warnt auch die Polizei in weiten teilen des Landes. „Es wird aus verschiedenen Bereichen des Stadtgebietes - insbesondere auf Brücken - Glatteis gemeldet. Es wird um besonders aufmerksame und umsichtige Fahrweise gebeten!“, warnt die Polizei Duisburg etwa. Auch in Hamm und im Kreis Warendorf warnt die Polizei vor gefährlicher Glätte am Vormittag.

Wetter in NRW heute: DWD erwartet Schnee, Gewitter und starker Wind

Grund für die Glätte ist die aktuell die über Skandinavien nach NRW fließende instabile Meereskaltluft arktischen Ursprungs. Sie sorgt am Mittwoch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) für starken Wind, teils sogar Sturmböen in der Eifel und auf Gipfellagen. Am Nachmittag soll es in NRW sogar Gewitter geben. Dazu kommen im Tagesverlauf immer wieder Schneeschauer mit aufkommender Glätte auf den Straßen.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet mitunter auch im Flachland Neuschnee zwischen 1 und 5 cm, im Bergland teils Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm innerhalb weniger Stunden. Mit dem zunehmenden Wind komme es im Bergland zu Schneeverwehungen. Zum Mittag hin Übergang in Schnee/Regenschauer, im Bergland durchgängig Schnee oder Graupel.

Update, Dienstag (6. April), 12.50 Uhr: NRW - Nach der Gewitterwarnung für NRW – darunter Teile des Ruhrgebiets – warnt der Deutsche Wetterdienst jetzt vor Frost in NRW. Im Ruhrgebiet kommt es zum Wechsel von Dienstag auf Mittwoch in der Nacht zu Frost, der bis voraussichtlich am Mittwochmorgen um 9 Uhr andauern soll. Davon betroffen sind unter anderem:

  • Hamm
  • Dortmund
  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Herne
  • Essen

Update, Dienstag (6. April), 7 Uhr: NRW – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Dienstagmorgen vor Gewittern in Teilen von NRW. Davon betroffen sind vor allem das südliche Ruhrgebiet mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis, sowie teile des Bergischen Landes. Auch Teile von Bochum und Essen sind von der Unwetterwarnung betroffen. Die Unwetterwarnung (Stufe 1 von 4) gilt vorerst bis 8 Uhr. In diesen Orten warnt die Unwetterzentrale konkret vor Gewittern:

  • Velbert
  • Sprockhövel
  • Hattingen
  • Gevelsberg
  • Breckerfeld
  • Wuppertal
  • Radevormwald
  • Ennepetal

Erstmeldung, Montag (5. April), 12 Uhr: NRW – Bye bye Frühling: Die Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien überquert an Ostermontag (5. April) NRW und sorgt für frostige Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aber nicht nur vor Gefahr durch Glätte. Böen von 55 bis zu 85 km/h sorgen für eine zusätzliche Sturmwarnung (mehr zu „Wetter und Klima“ auf RUHR24.de).

Deutscher WetterdienstBundesoberbehörde
SitzOffenbach am Main
Gründung1952

Graupelschauer, Gewitter und Sturmböen – das Wetter an Ostermontag (5. April)

Am Montag (5. April) wird es richtig „ungemütlich“: Neben Graupel- und Schneeschauern ist ab dem Mittag auch mit Gewittern zu rechnen. Außerdem warnt der DWD vor Glätte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 5 und 8 Grad.

Der Südwest- bis Westwind dreht am Vormittag auf Nordwest. Es ist mit Böen um 55 km/h zu rechnen – im Bergland sogar mit Sturmböen bis zu 85 km/h. Im weiteren Tagesverlauf sind dann laut dem Deutschen Wetterdienst verbreitete Sturmböen um 70 km/h zu erwarten.

Amtliche Warnung des DWD: Achtung vor herabstürzenden Ästen

Der DWD spricht daher eine amtliche Warnung aus: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Man solle daher besonders auf herabfallende Gegenstände achten.

Gegen Abend flaut der Wind zwar langsam ab – in der Nacht kommen aber erneute Böen auf. In der Nacht zum Dienstag gibt es außerdem weitere Schneeschauer. Auch in tieferen Lagen besteht Gefahr durch Glätte. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 1 und -3 Grad.

Kühles „Aprilwetter“ – auch Dienstag (6. April) ist keine Sonne in Aussicht

Am Dienstag (6. April) erwartet der Deutsche Wetterdienst dann ein „typisches Aprilwetter“. Es ist wieder mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern sowie einzelnen Gewittern zu rechnen.

Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 4 und 7 Grad – im Bergland um 1 Grad. Der DWD warnt weiterhin vor Glätte. Es weht ein mäßiger West- bis Nordwestwind – in Schauernähe auch mit starken Böen.

Schneeschauer am Mittwoch (7. April): Es bleibt kalt in NRW

In der Nacht zum Mittwoch weiterhin bewölkt mit Schneeregen- oder Schnee-Schauern. Die Temperaturen gehen auf -1 bis -4 Grad zurück. Es besteht weiterhin Glättegefahr.

Der Mittwoch startet in NRW wechselnd bis stark bewölkt mit häufigen Schneeschauern. Es besteht weiter Gefahr durch Glätte sowie ein geringes Gewitterrisiko. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 8 Grad. Es weht ein mäßiger Wind mit vereinzelt starken bis stürmischen Böen.

Sturm und Glätte in NRW: Der Deutsche Wetterdienst spricht Warnungen aus. (Symbolbild)

Glättegefahr durch überfrierende Nässe – das NRW-Wetter am Donnerstag (8. April)

In der Nacht zum Donnerstag ist es weiter bewölkt bei Tiefsttemperaturen zwischen 0 und -2 Grad. Es besteht Glättegefahr durch überfrierende Nässe.

Auch der Donnerstag startet wolkig und mit vereinzeltem Niederschlag. Die Höchsttemperaturen steigen leicht – auf 7 bis 10 Grad. Es weht aber nur noch ein mäßiger Wind aus Südwest.

Der Frühling lässt auf sich warten – Aprilwetter bleibt unbeständig

Wer sich nach Frühlingswetter sehnt, muss wohl noch eine ganze Weile warten. Laut dem Deutschen Wetterdienst setzt sich das ungemütliche Wetter in NRW auch am nächsten Wochenende noch fort.

Bei Temperaturen um die 10 Grad wird es auch in der Woche ab dem 12. April weiterhin unbeständig. Frühlingshaft mildes Wetter, wie es Hoch Nicole NRW vor Ostern beschert hat, wird es im April erstmal nicht geben.

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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