Wetter-Durcheinander bis in den Mai

Frühling zeigt sich endlich – doch dann kommt die 180-Grad-Wende

Grau und kalt – so sah das Wetter bisher im April aus. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn der Frühling ist im Anmarsch. Allerdings bleibt er nicht lange.

Dortmund – Der Winter war lang und hart, die Sehnsucht nach Sonne und Wärme ist entsprechend groß. Wo bleibt er also der lang ersehnte Frühling? Laut Wetter-Experten wird das Warten belohnt und die Temperaturen steigen – allerdings nur kurz. Nach einem kurzen Frühlingseinbruch soll es wieder frostig werden. Denn der April macht eben was er will.

BundesbehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952

Wetter: Der April war bisher auffallend kalt und bleibt es auch – bis auf einen kurzen Ausreißer

Nach viel Schnee, vielen kalten Tagen und viel Zeit zu Hause ist es endlich wieder Zeit für Frühling und milde Temperaturen. Draußen spazieren gehen, Sonnenstrahlen und frische Luft genießen. Das tut nicht nur der Seele gut, sondern ist laut Aerosolforschern und -forscherinnen auch die beste Möglichkeit, einer Corona-Infektion zu entgehen. Denn die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, sich draußen anzustecken.

Endlich ist es soweit und das Thermometer steigt allmählich – wird auch Zeit, immerhin liegt der April laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bisher vier Grad unter dem Mittelwert der letzten 30 Jahre. Doch wer den kurzen Frühlingsausbruch genießen will, sollte schnell sein. Denn der Lenz ist zwar da – allerdings nur sehr kurz. In dieser Woche klettern die Temperaturen und teilweise können wir Sonne und gut 18 Grad genießen (alle Wetter-News bei RUHR24).

Frühlings-Intermezzo: Das Wetter zeigt sich von seiner schönen Seite – für wenige Tage

Besonders der Norden Deutschlands kann sich in der ersten Wochenhälfte über frühlingshafte Temperaturen freuen. Je weiter man sich aber gen Süden bewegt, desto kälter und ungemütlicher wird es. In der Mitte Deutschlands startet die Woche durchwachsen, teilweise sind Gewitter zu erwarten, wie wetter.de berichtet. Im Westen und NRW werden Temperaturen bis zu 18 Grad erwartet.

Auch der Dienstag (20. April) bringt das Frühlings-Feeling zurück nach Deutschland – da sind auch einzelne Regenschauer in der Mitte Deutschlands zu verschmerzen. Wieder sind bis zu 18 Grad drin und die Sonne lässt sich auch hervorlocken. Der Süden Deutschlands kann weiterhin nicht ganz mithalten, erreicht aber immerhin Temperaturen bis zu 13 Grad.

Am Mittwoch (21. April) zeichnet sich bereits die 180-Grad-Wetter-Wende ab. Allmählich sinken die Temperaturen wieder und Schauer und Gewitter sind in vielen Regionen Deutschlands zu erwarten. Laut wetter.de sind dann auch nur noch Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad, stellenweise sogar nur zwischen 9 und 13 Grad drin.

In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen und wir bekommen ein Gefühl davon wie sich Frühling anfühlen könnte. Doch der Frühling ist nicht gekommen, um zu bleiben.

Wetter in NRW: Aussichten für die nächsten sieben Tage

Montag (19. April)12 bis 16 Grad, bewölkt und vereinzelt Schauer
Dienstag (20. April)15 bis 18 Grad, heiter bis wolkig
Mittwoch (21. April)13 bis 16 Grad, einzelne Schauer oder Gewitter
Donnerstag (22. April)9 bis 13 Grad, meist trocken
Freitag (23. April)Um die 11 Grad, heiter bis wolkig, meist trocken
Samstag (24. April)Um die 11 Grad, Wechsel aus Sonne und Wolken
Sonntag (25. April)Um die 11 Grad, Wechsel aus Sonne und Wolken

Wetter in NRW und Deutschland: Unbeständiges Kuddelmuddel zieht sich bis in den Mai

Ab Donnerstag (22. April) sollte dann wieder die dicke Jacke übergeworfen werden – die Temperaturen sinken. Auch der Merkur* berichtet über das Wetter-Kuddelmuddel in Deutschland und zitiert den Diplom-Meteorologe Dominik Jung: „Dann kommt zum Donnerstag der nächste Polarluftvorstoß und die Temperaturen landen schon wieder unter 10 Grad.“ Dann sei auch wieder Frost in der Nacht und am Morgen zu erwarten. Demnach sei ein „beständiges Frühlingshoch“ einfach nicht in Sicht. Die nächste Wetter-Horror-Nachricht: Das unbeständige Wetter-Durcheinander könnte sich bis in den Mai ziehen.

Auch der Deutsche Wetterdienst sieht die unterkühlten Temperaturen kommen. Demnach „zeigen eine Mehrzahl der Modellläufe des europäischen Wettermodells wieder einen Temperaturrückgang zu unterkühlten Bedingungen an“. Allerdings betonen die Experten auch, dass „einige wenige Lösungen (...) weiter auf Frühlingskurs“ bleiben. Wie in den vergangenen Wochen heißt es also: Auf den Frühling warten und Tee trinken. *Merkur ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Caroline Seidel/dpa

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