Windiger Montag

Wetter-Warnung für NRW: Sturmtief „Hermine“ fegt auch über den Wochenbeginn hinweg

Weiße Weihnachten wurde uns schon größtenteils verwehrt. Und jetzt rollt auf NRW auch noch ein heftiges Sturmtief zu. Wind ist dabei nicht das einzige Problem.

Update, Sonntag (27. Dezember), 09.50 Uhr: Laut Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes bleibt es auch am heutigen Sonntag weiter stürmisch. Im Laufe des Nachmittags soll der Wind zunächst im Westen Deutschlands und dann in den späten Abendstunden und in der Nacht auch im Rest Deutschlands nachlassen.

Bis es so weit ist, gilt für das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Wetter-Warnung vor „markantem Wetter“. Auf Spaziergänge in Wäldern oder in der Nähe von Bäumen sollte wen möglich verzichtet werden.

Update, Samstag (26. Dezember), 20.30 Uhr: Nordrhein-Westfalen - Der Deutsche Wetterdienst weitete am Abend die Warnung aus und verschärfte außerdem die Warnmeldung. So werden inzwischen heftige Sturmböen bis voraussichtlich Sonntag (27. Dezember) 22 Uhr erwartet. Zuvor sprachen die Meteorologen von einem Abschwächen der Böen bereits um 4 Uhr morgens.

Auch die Warnstufe wurde auf 2 von 4 erhöht, am Mittag lag sie noch bei 1. Konkret heißt es in der Meldung des DWD: Amtliche Warnung vor markantem Wetter und Sturmböen. Erneut wies die Behörde auf mögliche Gefahren wie herabfallende Äste oder Gegenstände hin.

Die Warnung gilt für folgende Städte im Ruhrgebiet: Gelsenkirchen, Bochum, Dusiburg, Hamm, Essen, Herne und Dortmund.

Erstmeldung, Samstag (26. Dezember), 14.40 Uhr: Es bleibt abzuwarten, ob das Sturmtief „Hermine“ seinem Namen alle Ehre macht - doch abgeleitet aus dem Althochdeutschen bedeutet Hermine „die Kriegerin“. Und laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist das stürmische Tief, das am Weihnachtswochenende im Anmarsch ist, auch nicht ganz ohne. Die Experten gaben sogar eine Warnung heraus.

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Staatliche EbeneBund

Wetter in NRW: DWD warnt vor Sturmtief am Wochenende

Bis jetzt haben warme Temperaturen und Regen das Wetter im Dezember dominiert. Von weißen Weihnachten fehlte jede Spur. Und eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes macht nun die Hoffnung zunichte, dass es am zweiten Weihnachtsfeiertag noch Schnee geben könnte.

Stattdessen wird ein Sturmtief erwartet, das es in sich hat. Auch wenn der 26. Dezember noch recht freundlich begonnen hat und man bei ein paar wenigen Sonnenstrahlen die Weihnachtsgans bei einem Spaziergang verdauen konnte, ziehen nach und nach die ersten grauen Wolken über NRW auf.

Sturm in NRW: „Hermine“ bringt Regen und heftige Böen

Die grauen Wolken sind die ersten Vorboten des stürmischen Tiefs, das sich vom Nordatlantik auf Deutschland zubewegt - und vor dem der DWD warnt. Bereits am Samstagabend (26. Dezember) werden kräftige Windböen erwartet, die sich dann in der Nacht auf Sonntag zunehmend aufbauen und „im Laufe des Sonntags ihr Maximum in Deutschland erreichen, wie die Wetterexperten mitteilen.

Auch NRW wird von dem aus Island über den Atlantik kommenden Sturm nicht verschont, weshalb der DWD vor heftigen Windböen speziell in folgenden Regionen in NRW gewarnt hat:

  • Hamm
  • Duisburg
  • Herne
  • Bochum
  • Dortmund
  • Essen
  • Gelsenkirchen

Die Warnung gilt ab heute (26. Dezember) um 18 Uhr. Ein Abflachen der Sturmböen wird voraussichtlich gegen 4 Uhr am Sonntagmorgen (27. Dezember) erwartet.

Wetter in NRW: Laut Experten stürmt es hier besonders heftig

Die Meteorologen sagen Sturmböen um die 100 Stundenkilometer voraus, im Bergland und an den Küsten kann es sogar noch heftiger werden. Hier ist teilweise mit schweren Sturmböen oder sogar orkanartigem Wind zu rechnen. Den Sonntag sollten wir also lieber gemütlich zu Hause verbringen.

Und bei einem Blick aus dem Fenster fällt das auch gar nicht allzu schwer. Denn Sturm „Hermine“ bringt nicht nur Windböen mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde mit, sondern auch kräftige Regenfälle. Die Weihnachtsfeiertage werden also mit äußerst ungemütlichem Wetter abgeschlossen.

Sturm in NRW: Experten geben Verhaltenstipps für „Hermine“

Auch wenn das Wetter rau und die Windböen heftig werden, bestehe laut den Wetterexperten kein Grund zur Sorge. Denn ein Blick in die Wetterkarten sagt, dass SturmtiefHermine“ zum einen bereits voll entwickelt auf NRW trifft. Das heißt, der Wind baut sich nicht mehr weiter auf, sondern hat seinen Höhepunkt schon erreicht.

Lose Gegenstände im Garten oder auf dem Balkon, wie etwa die Weihnachtsdeko, sollten befestigt werden.

Außerdem sei er auf den Wetterkarten bereits gut zu erkennen, weshalb es keine Überraschung ist und entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können. Die Meteorologen vom DWD raten zu folgenden Maßnahmen:

  • Lose Gegenstände, wie zum Beispiel die Weihnachtsdekoration im Garten oder auf Balkonen sollte befestigt werden.
  • Das restliche Herbstlaub sollte entfernt werden, damit es die Gullys und Abflüsse nicht verstopfen und der Regen problemlos abfließen kann.
  • Wind in Kombination mit Starkregen kann zu gefährlichen Straßenverhältnissen führen, weshalb das Auto heute Nacht lieber in der Garage stehen bleiben sollte. Auch sollte man sich vor herabstürzenden Ästen in Achtung nehmen.

Sonntagnacht soll sich das Sturmtief bereits wieder etwas auflösen, sodass sich die Wetterlage am Montag weitgehend beruhigt. Erst in der Nacht zum Dienstag frischt der Wind noch einmal auf, „erreicht aber voraussichtlich nur noch in den Berglagen Sturmstärke“, so der DWD.

Rubriklistenbild: © Nati Harnik/dpa

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