Hier wird es ungemütlich

Nach heftigen Gewittern – noch ein Unwetter in NRW zum Wochenstart erwartet

Es ist heiß, heiß und nochmals heiß. Endlich ist der Sommer in NRW angekommen. Doch mit der langersehnten Hitze, kommen auch schwere Unwetter.

Update, Sonntag (20. Juni), 8.40 Uhr: Nachdem bereits in der Nacht eine heftige Gewitterfront über Deutschland und NRW gezogen ist, warnt der Deutsche Wetterdienst bereits vor weiteren Unwettern.

BundeslandNRW
Wetterprognose fürJuni 2021
Wettervorhersage durchDeutscher Wetterdienst (DWD)

Gewitter in NRW: Wetterdienst warnt am Sonntag erneut vor Unwettern

Demnach erwarten die Experten ab dem späten Nachmittag erneut Gewitter entlang einer Linie von Süd nach Nord. In NRW werden aktuell aber noch keine Gewitter erwartet.

Unwetter in NRW: Experten erwarten Samstag Gewitter, Hagel und Starkregen im Westen

Update, Samstag (18. Juni), 14.15 Uhr: heute dürfte das Wetter ungemütlich werden, zumindest in Teilen von NRW. Die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen insbesondere in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor Unwettern.

Treffen wird es laut einer Vorabinformation insbesondere den Westen von NRW. Weil ein größeres Gewittergebiet über den Westen hinwegzieht, könne es „punktuell heftigen Starkregen“ geben. Zudem wird vor Hagel mit Korngrößen von bis zu 5 Zentimetern gewarnt.

Noch ist unklar, wann und wo es Unwetter geben könnte, sagen die Meteorologen. Sobald möglich, sollen jedoch amtliche Warnungen erfolgen und vor Gefahren warnen.

Die Vorabinformation hat der DWD für folgende Städte im Ruhrgebiet herausgegeben:

  • Dortmund
  • Bochum
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Duisburg

Wetter in NRW: DWD warnt gleich vor mehreren Gefahren

Update, Freitag (18. Juni), 18.05 Uhr: Örtlich hat es bereits am Donnerstag einzelne Unwetter gegeben. Heute soll aber in NRW kaum jemand von Starkregen, Organböen und schwerem Gewitter verschont bleiben. Ein Blick aus dem Fenster lässt auch vermuten, dass es nicht mehr allzu lange dauern könnte, bis es losgeht. Der DWD hat seine Warnmeldung für heute auch noch einmal präzisiert. An einigen Orten in NRW könnte es besonders heftig werden (mehr News zu Wetter und Klima bei RUHR24).

So zum Beispiel im Nordosten von NRW. Im Kreis Höxter herrscht aktuell die höchste Warnstufe (Stufe 4 von 4) vor Unwetter. Heißt: Die Meteorologen warnen vor „extremem Unwetter“ mit schwerem Gewitter, Hagel und heftigem Starkregen. Auch die umliegenden Kommunen sind bereits orange eingefärbt – zum Beispiel die Städte Paderborn oder Detmold. Hier könnte es heute also noch ordentlich krachen.

Nach der Mega-Hitze rollt nun eine Unwetter-Front auf Deutschland und NRW zu.

Neben der Unwettergefahr warnt der DWD allerdings noch vor einem weiteren Problem: Extreme Wärmebelastung und Waldbrandgefahr – und das fast überall in Deutschland und NRW. Die Wettervorhersage lässt auch erahnen: Trotz Gewitter kühlt es nur minimal ab. Das Wochenende bleibt weiterhin schön – und heiß. Auch die Gewitterwarnung hält weiter an.

Das WDR-Wetterstudio geht davon aus, dass es in der Nacht auf Sonntag nochmal ordentlich krachen könnte. Denn das nächste Tiefdruckgebiet steuere auf NRW zu. Auch der DWD rechnet „in der Nacht zum Sonntag mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für UNWETTERartige Gewitter.“

Nach Mega-Hitze: Jetzt rollt auf Deutschland und NRW eine Gewitter-Front zu

Erstmeldung, Donnerstag (17. Juni), 16.57 Uhr: Ein Blick aufs Thermometer verrät, was wir längst schon fühlen: Es herrschen tropische Temperaturen mit bis zu 36 Grad in Nordrhein-Westfalen. Doch laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) hat der Sommer am Donnerstag erstmal seinen Höhepunkt erreicht. Abkühlung naht – allerdings mit schweren Gewittern im Gepäck.

Es war eigentlich zu erwarten: Oft folgen auf extreme Hitze-Tage auch extreme Unwetter. Aktuell ist die Wetter-Karte des DWD noch weitgehend lila eingefärbt. Das bedeutet: Die Meteorologen warnen vor starker Wärmebelastung. Auch das Google-Warnsystem hat ausgeschlagen und zeigt Hitze-Hotspots in einigen NRW-Städten.

Doch die Warnung vor der Extrem-Hitze könnte bereits am Nachmittag vielerorts von einer schweren Unwetter-Warnung abgelöst und die Karte nach und nach in dunkelrot eingefärbt werden. Denn die Experten haben bereits für heute am späten Nachmittag und Abend erst schwülheißes Wetter und dann heftige Gewitter angekündigt.

Unwetter-Gefahr in NRW: DWD warnt heute vor heftigem Gewitter mit Starkregen und Sturmböen

Insbesondere der Westen Deutschlands soll von den Unwettern betroffen sein. Hagel, schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern in der Stunde und Starkregen sind möglich. Der erste Schub soll in der ersten Nachthälfte aber schon vorbei sein, bevor das Unwetter insbesondere im Westen und Nordwesten in der zweiten Nachthälfte laut den DWD-Meterologen nochmal an Fahrt aufnimmt.

Am Freitagmorgen (18. Juni) soll es dann aber vorerst vorbei sein mit den Unwettern. Tagsüber guckt dann auch wieder die Sonne raus und es ist in NRW erneut mit großer Hitze zu rechnen. Bis zu 28 Grad sind mindestens drin. In Köln und Düsseldorf werden 33 Grad erwartet, in Bielefeld, Dortmund und Duisburg etwa 30 Grad.

Wetter in NRW: Hitze bleibt am Freitag – aber es wird schwül

Aufgrund der Gewitter bleibt es allerdings auch am Freitag (18. Juni) weiterhin schwül. Das heißt: Viel trinken ist das A und O um gesund durch die extreme Wetter-Lage zu kommen und den Körper vor einer Dehydrierung zu schützen. Typische Symptome können allerdings einen ersten Hinweis liefern, dass zu wenig getrunken wurde. Wer sie rechtzeitig erkennt, kann noch eingreifen.

Am Abend soll es dann erneut schwere Unwetter geben. Der Gewitterschwerpunkt verlagert sich dabei von West nach Ost – allerdings noch nicht so weit, dass NRW vom Gewitter verschont bleiben würde. So ist laut DWD am Freitag dann mit der „Entwicklung von kräftigen Schauern und Gewittern, lokal Unwetter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel“ zu rechnen.

Schwere Unwetter-Front zieht über NRW: Vereinzelt sogar Tornados möglich

Laut den Meteorologen von wetter.de besteht örtlich sogar Tornado-Gefahr. Im Umfeld der Gewitterwolken können vereinzelt die sogenannten Windhosen entstehen. „Damit sich ein Tornado bildet, braucht es mehrere Voraussetzungen gleichzeitig: eine Schauer- oder Gewitterwolke, dazu eine niedrige Wolkenbasis. Die Untergrenze der Wolke bis zum Erdboden beträgt maximal einen Kilometer“, erklärt Meteorologe Andreas Friedrich vom DWD.

Tornados können dabei im Einzelfall eine hohe Geschwindigkeit erreichen und für eine großflächige Zerstörung sorgen – wie es erst Ende Mai 2021 im Münsterland in NRW der Fall war. Ob und in welchem Ausmaß das Wetterphänomen Teil der aktuellen Unwetter-Front ist, bleibt noch abzuwarten.

Wetter in NRW am Wochenende: Hitze und Unwetter wechseln sich ab

Wer nun hofft, mit den Unwettern am Freitag ist es vorbei, wird leider enttäuscht. Die Gewittergefahr bleibt das ganze Wochenende (19. und 20. Juni) über bestehen. Während am Samstag vor allem der Süden und Osten in Deutschland betroffen ist und die Menschen in München, Berlin und Leipzig sich auf Unwetter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel einstellen müssen, trifft es am Sonntag noch einmal ganz Deutschland.

Während sowohl der Samstag, als auch der Sonntag jeweils mit gutem Wetter und Hitze-Temperaturen um die 31 Grad starten, zieht dann im späteren Tagesverlauf Gewitter auf. Wo sich genau die Unwetter in NRW entladen, ist noch unklar*. Wie die Meteorologen von Kachelmannwetter bei wa.de* erklären, ist das nur schwer vorherzusagen. Eine konkrete Gewitterwarnung für einzelne Orte könne erst herausgegeben werden, wenn das Gewitter bereits entstanden ist. *wa.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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