Gefahr für Autofahrer

Wetter in NRW: Wetterdienst warnt heute Nacht vor Glätte in vielen Städten

Das neue Jahr startete mild. Doch das ist vorbei. Der Winter ist in NRW zurück und vor allem nachts wird es frostig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt.

Update, Freitag (7. Januar), 19.20 Uhr: Die Experten lagen mit ihren Wetter-Prognosen für den Januar goldrichtig: In NRW wird es aktuell immer winterlicher. Die Temperaturen sinken vor allem nachts rapide ab. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat deswegen eine Wetter-Warnung für die Nacht von Freitag (7. Januar) auf Samstag (8. Januar) herausgegeben. Gewarnt wird vor Glätte – und das gleich in mehreren Städten in NRW:

  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Hamm
  • Herne
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen

Glätte kann vor allem für Auto- und Radfahrer zur Gefahr werden. Vorsichtig Fahren ist bei der aktuellen Wetter-Lage unerlässlich.

Update, Sonntag (2. Januar), 18 Uhr: Deutschland – Das Jahr ist am 1. Januar extrem mild gestartet. Doch etwas braut sich zusammen. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Ruhrgebietsstädte eine Wetterwarnung veröffentlicht. Dortmund, Essen und Co. können sich auf Sturmböen einstellen.

Deutscher Wetterdienst (kurz: DWD)Bundesoberbehörde
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952

Wetter im Januar 2022: Das neue Jahr startet mild, dann wird es frostig

Erstmeldung, Freitag (31. Dezember): Auch 2021 hat es zwar keine echten weißen Weihnachten gegeben, aber zumindest ein paar Flöckchen. Der Jahreswechsel ist allerdings vergleichsweise mild.

Doch von den hohen Temperaturen sollten wir uns nicht täuschen lassen, meinen die Experten von Wetter.de – im Januar stehe ein „beachtlicher Wintereinbruch“ an. Der Winter ist also noch nicht vorbei.

Das neue Jahr startet zunächst mit stürmischem Wetter. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) überquert am Sonntag (2. Januar) sowie Montag (3. Januar) ein Sturmtief Deutschland von West nach Ost. Die Temperaturen bleiben zugleich aber für die Jahreszeit noch zu mild. Mit rund 13 Grad ist in NRW zu rechnen.

Doch schon Mitte der ersten Januarwoche ist der erste Kälteeinbruch zu erwarten. Eine Frostpeitsche vertreibt laut echo24* die milde Luft. Am Mittwoch (5. Januar) ist den Prognosen zufolge gebietsweise mit Schnee- und Graupelschauern zu rechnen. Der DWD warnt daher auch vor Glättegefahr.

Wetter 2022 in Deutschland: Kälteeinbruch um Heilige Drei Könige (6. Januar)

Ersten Berechnungen des europäischen Modells ECMWF zufolge könnte es also ab Heilige Drei Könige (Donnerstag, 6. Januar) einen Kälteeinbruch geben. Laut dem 42-Tage-Wettertrend des Portals Wetter.de droht im Norden Deutschlands ab der zweiten Januarhälfte sogar Dauerfrost. Es sei durchaus denkbar, dass Teile der Ostsee zufrieren, so die Meteorologen.

Auch im Westen Deutschlands sei mit mehreren Tagen Dauerfrost zu rechnen. Zunächst werde es gegen Ende des Monats kurzfristig wieder milder. Danach sagen die Wetterprognosen aber einen erneuten Kälteeinbruch voraus. Und diesmal könnte der Kälteeinbruch von längerer Dauer sein.

Wetter 2022: Frost-Knaller zum Jahresstart – der Januar wird kalt (Symbolbild)

Wer sich an den Winter – und insbesondere an Januar und Februar 2021 – erinnert, weiß: Hier sorgte der Polarwirbel für ungewöhnlich viel Schnee und zweistellige Minusgrade. Der Polarwirbel bildet sich jedes Jahr im Winter über dem Nordpol, ist das Wetterphänomen jedoch instabil und es kann zu einem sogenannten Polarwirbelsplit kommen. Dieser bringt dann eisige Luft und arktische Kälte nach Deutschland.

Winter im Januar 2022: Super kalt, aber nur wenig Schnee

Auch im neuen Jahr könnte das Wetterphänomen für zweistellige Minusgrade sorgen. So soll es insbesondere in Ostdeutschland dem Modell zufolge richtig kalt werden: Die prognostizierten Tiefstwerte liegen hier im Januar nahe Minus 20 Grad.

Auch in Süddeutschland wird es kalt. Wer Schnee liebt, dürfte aber enttäuscht sein: Denn selbst im Süden gibt es insgesamt wenig Niederschlag. So wird der Januar den derzeitigen Prognosen nach zwar „so kalt, wie er in Deutschland nur sein kann“ – aber zugleich wird es nur wenig Schnee geben. Allerdings erinnert Wetter.de auch daran, dass Langzeitprognosen wie der 42-Tage-Trend immer ein Stück weit unsicher sind – es bleibt also spannend für Winter-Fans. *Echo24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Ina Fassbender/AFP

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