Nach Hochwasser

Üble Wetter-Prognose: Unwetter mit Starkregen drohen erneut in NRW

Der Sommer lässt 2021 auf sich warten. Und nach der Unwetter-Katastrophe in NRW geht es mit Regen weiter.

NRW – Bezogen auf das Wetter haben sich die Meisten den Sommer 2021 wohl anders vorgestellt. Der Regen gipfelte vergangene Woche in NRW sogar in einer dramatischen Unwetter-Katastrophe. Am kommenden Wochenende soll es erneut nass werden.

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
Gründung1952
HauptsitzOffenbach am Main

Wetter in Deutschland und NRW: Regen am Wochenende angesagt

Schon der Freitag (23. Juli) startet in ganz Deutschland dicht bewölkt. Im Norden führt das zu kurzen Schauern, ansonsten bleibt es überall meist trocken. An den Alpen und im Schwarzwald sind gegen Abend auch einzelne Gewitter möglich. Die Temperatur liegt insgesamt zwischen 20 und 25 Grad. In NRW bleibt der Freitag tagsüber stellenweise sonnig.

Am Samstag (24. Juli) können sich die Menschen im Norden und Osten von Deutschland über heitere Sonne und trockenes Wetter freuen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt es dort den ganzen Tag über trocken (mehr News zu Wetter und Klima bei RUHR24 lesen).

In NRW bis zu den Alpen sieht die Lage allerdings anders aus: Der Samstag wird hier stark bewölkt und von schauerartigen Regenfällen und teilweise kräftigen Gewittern dominiert. Der DWD warnt sogar vor „lokaler Unwettergefahr durch heftigen Starkregen oder größeren Hagel“.

Wetter in Deutschland und NRW: DWD warnt vor Starkregen in der Eifel

Immerhin die Temperaturen sind mit Werten zwischen 27 und 30 Grad sommerlich. Im Osten und Südosten sind sogar bis zu 32 Grad möglich. Neben den Gewitterböen soll laut DWD außerdem nur ein schwacher Wind wehen. Aber wie schlimm werden die Regenschauer in Deutschland und NRW diesmal? Ist das nächste Hochwasser zu befürchten?

Vor allem im Umfeld der Eifel warnt der DWD derzeit vor neuem Starkregen. Die Region war bereits von der Hochwasser-Katastrophe stark betroffen. Viele Menschen vor Ort sind derzeit auf Spenden angewiesen. Grundsätzlich sei es aber noch zu früh, um die genauen Schwerpunkte und auch Ausmaße des Regens vorherzusagen, so der Deutsche Wetterdienst gegenüber dem ZDF.

15 bis 25 Liter Regen pro Quadratmeter seien „wahrscheinlich“, 25 bis 40 Liter „durchaus möglich und größere Mengen nicht ausgeschlossen“. Zum Vergleich: Beim Unwetter der vergangenen Woche seien stellenweise weit über 100 Liter pro Quadratmeter gefallen. Der höchste Wert lag bei 182,4 Liter pro Quadratmeter.

Wetter in Deutschland und NRW: Gewitter am Wochenende

Auch in der Nacht zum Sonntag (25. Juli) bleibt das Wetter in Deutschland und NRW nass. So herrscht vor allem im Norden und Osten dichte Bewölkung mit schauerartigen Regenfällen. Im Westen und Südwesten von Deutschland lässt der Regen laut DWD hingegen nach. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 15 und 20 Grad.

Im Laufe des Sonntags verbreiten sich die Schauer mit wechselhafter Bewölkung weiter. Teilweise kommen auch kräftige Gewitter hinzu. Lokal warnt der Deutsche Wetterdienst für Unwettergefahr, vor allem Starkregen könne wieder vorkommen.

Rubriklistenbild: © Moritz Frankenberg/dpa

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