Nachts wird es kalt

Wetter-Schock in Deutschland: Temperatursturz und Schnee-Chaos im März

Das sonnige Wetter in Deutschland und NRW macht gerade eine Kehrtwende. Der Winter kehrt mit Minusgraden zurück.

Update, Donnerstag (4. März), 12.40 Uhr: Am Montag (1. März) war meteorologischer Frühlingsanfang. Doch von dem frühlingshaften Wetter der vergangenen Tage ist leider nicht mehr viel übrig. Das Wetter in Nordrhein-Westfalen zeigt sich am Ende der Woche weitgehend grau und regnerisch. Aber wie wird es in den kommenden Tagen und Wochen werden? Kehren die milden Temperaturen zurück – oder droht uns ein erneuter Wintereinbruch?

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952

März-Winter in NRW: Die kommenden Nächte werden frostig

In NRW kann es in der Nacht von Donnerstag (4. März) auf Freitag (5. März) bereits erneut zu Frost kommen. Insbesondere für die Städte Hamm, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen warnt der DWD deshalb in der Nacht von Donnerstag (4. März) auf Freitag (5. März) vor Glätte.

Aktuell liegt Nordrhein-Westfalen unter Tiefdruckeinfluss, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. Von Westen her zieht schauerartiger Regen durch das Land. Vor allem in den mittleren Landesteilen kann es örtlich auch zu Starkregen kommen. Vereinzelt sagt der DWD ab Mittag für NRW sogar Gewitter vorher.

Wetter-Warnung: Glättegefahr durch überfrierende Nässe und leichten Schnee

Ab dem Abend kann der Regen dann in Schnee übergehen – insbesondere im Bergland. Laut DWD besteht die Gefahr von Glättebildung durch überfrierende Nässe oder Schnee.

Die Temperaturen liegen dabei zwischen -1 Grad und -4 Grad. Der zu erwartende Schneefall sei aber „nicht nennenswert“.

Wechselhaft und kalt: Das Wetter für Freitag (5. März) in NRW

Auch am Freitag bleibt es zunächst weiter trüb. Am Freitag erwarten den Süden NRWs Schauer – teils bis ins Tiefland auch mit Schnee. Im Norden soll es freundlicher werden. Hier könnte auch mal die Sonne durchkommen. Im Tagesverlauf soll lockert es in ganz NRW auflockern. Die Temperatur werden zwischen 4 und 7 Grad liegen.

In der Nacht zum Samstag (6. März) soll es oft klar oder nur gering bewölkt sein. Es bleibt aber weiter frostig: Die Nachttemperaturen liegen gerade mal zwischen -4 und -9 Grad.

Freundlicher, aber nachts frostig: So wird das Wetter am Wochenende

Am Samstag (6. März) ist es zunächst heiter. Später ziehen Quellwolken auf. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 8 Grad. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen dann auf -3 bis -6 Grad.

Am Sonntag (7. März) bleibt es laut DWD im Norden zunächst bewölkt. Insgesamt erwartet NRW aber viel Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 9 Grad. In der Nacht wird es wieder frostig kalt: Die Tiefsttemperaturen liegen in der Nacht zu Montag zwischen 0 und -3 Grad.

Weiter wechselhaft mit Tiefsttemperaturen unter Null: Die Vorhersage für März 2021

Die derzeitigen Langfristprognosen sagen für März 2021 ein Hin und Her der Wetterlage voraus, wie wetter.com berichtet. Das Modell des amerikanischen Wetterdienstes (NOAA) geht von einem durchschnittlich temperierten März in Deutschland aus.

„Durchschnittlich“ kann dabei durchaus auch nochmal kalt bedeuten. Denn Wintereinbrüche im März sind ja in Deutschland bekanntlich keine Seltenheit. Der sogenannte „Märzwinter“ mit Polarluftvorstößen könnte uns demnach auch in diesem Jahr drohen.

Der April „macht, was er will“: 42-Tage-Trend sagt frostige Ostern voraus

Laut Wetter.de könnte es vor allem zum 25. März hin nochmal frostig werden. Nach einem frühlingshaften Hoch um den 1. April mit Temperaturen um die 20 Grad, könnte es gemäß dem 42-Tage-Wettertrend dann auch zu Ostern nochmals frostig kalt werden.

Ein „richtiger“ Frühling ist demnach erst ab Mitte April zu erwarten. Spätestens dann würden die Temperaturen kontinuierlich nach oben klettern.

Erstmeldung, Montag (1. März), 12.08 Uhr: Dortmund – Vom verfrühten Frühlingswetter im Februar ist am März-Anfang nicht mehr viel übrig. Und am Donnerstag (4. März) könnten die Temperaturen sogar noch weiter sinken. Vorher gibt es auch Anlass zur einer amtlichen Wetterwarnung.

Wetter in Deutschland und NRW: amtliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, kommt es in der Nacht zu Dienstag (2. März) nämlich nicht nur zu leichtem Frost. Stattdessen bereitet eine dichte Nebelwand Probleme. Vor allem in Nordseenähe kann die Sichtweite deswegen unter 150 Meter fallen. Eine Wetterlage, die schnell gefährlich werden kann.

Diese Warnung gilt allerdings auch für NRW und das Ruhrgebiet: Städte wie Bochum, Hamm, Duisburg, Gelsenkirchen, Herne und Essen sind ebenfalls von der starken Nebelgefahr betroffen. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 0 und minus fünf Grad.

Wetter in Deutschland und NRW: Kaltfront aus Russland bringt Winter zurück

Danach kommt zumindest in manchen Teilen von Deutschland und NRW der Frühling kurzzeitig zurück. Am Mittwoch (3. März) seien demnach am Oberrhein Temperaturen von 16 bis 17 Grad möglich. Im Rest von Deutschland soll es auch weitestgehend niederschlagsfrei und sonnig bleiben. Der Nebel soll sich im Laufe des Tages auflösen.

Kehrt der Frühling damit langsam aber sicher ein? Noch nicht, denn schon am Donnerstag schlägt das Wetter wieder um. Eine erneute Winter-Peitsche droht! Wie Merkur.de* berichtet, warnen Wetter-Experten schon seit Wochen vor einem Winter-Einbruch im März. Diese Befürchtung scheint sich nun zu bestätigten.

In der Nacht zum Donnerstag sollen die Temperaturen nämlich drastisch sinken. Der Grund: Ein Tief über Russland schickt eine Kaltfront in Richtung Deutschland. Tagsüber soll es dann schon bis zu zehn Grad kälter sein (mehr aktuelle Nachrichten zum Wetter und Klima auf RUHR24.de).

Wetter in Deutschland und NRW: Der März bleibt voraussichtlich eher kalt

Zusätzlich zur Kälte wird es ungemütlich. Leichte Regenfälle bestimmen das Wetter in Deutschland und NRW, in den Alpen ist auch wieder Schnee möglich. Droht damit erneut ein Schnee-Chaos in Deutschland? Bei Temperaturen zwischen sieben und 14 Grad ist das erst einmal unwahrscheinlich.

Grundsätzlich möglich bleibt der Schneefall aber auch in der Nacht zu Freitag (5. März). Dieser ist aber vor allem am Alpenrand von längerer Dauer. Die Temperaturen liegen dann zwischen drei und minus drei Grad.

Ob die Temperaturen dann noch weiter sinken oder ob der Dauerfrost nur nachts zuschlägt, ist noch unklar. Fest steht laut Erkenntnissen des DWD aber: So frühlingshaft wie das Februar-Ende wird der März mit Sicherheit nicht bleiben. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Ingo Wagner/dpa

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