Warnung vor Glätte und Frost

Wetter in Deutschland: Schnee und Sturm am Wochenende? Vorhersage schockiert

Noch freuen sich viele darüber, dass endlich Schnee gefallen ist. Die Wetter-Vorhersagen schockieren jedoch bei dem Anblick, wie lange die eisigen Temperaturen noch anhalten sollen.

Deutschland/NRW - Am Wochenende wurde den Menschen bereits Winter-Wetter vom Feinsten präsentiert. Endlich – immerhin hatte der Schnee im Flachland lange auf sich warten lassen. Nachdem der erste Schnee allerdings schnell wieder geschmolzen war, fragen sich nun viele: Wie lange bleibt das Winter-Wonderland diesmal?

BehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
HauptsitzOffenbach am Main
Staatliche EbeneBund

Wetter in Deutschland: Wie lange bleibt der Winter?

Ein Blick in die Wetter-Vorhersage dürfte einige freuen – und andere, insbesondere diejenigen, die die niedrigen Temperaturen leid sind, schockieren. Denn laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt der Winter noch eine Weile. So war es auch zum Wochenbeginn (25. Januar) weiterhin winterlich, inklusive Nachtfrost und Glätte.

„Wer raus muss, sollte sich auf glatte Straßen und Wege einstellen und etwas mehr Zeit einplanen“, warnt die DWD-Meteorologin Jacqueline Kern. Und das die ganze Woche über. Die Temperaturen bleiben zwischen Minus 1 und Plus 4 Grad, in der Nacht kann es sogar noch kälter werden.

Wetter in Deutschland: Schnee, Glätte und Frost halten sich

Die Warnungen des DWD vor Glätte und Frost werden uns also voraussichtlich die ganze Woche begleiten. So berichten die Experten in ihrer Wochenvorhersage für die Wettergefahren von „markanten Neuschneemengen“, „Glätte durch überfrierende Nässe“, Dauerfrost in höheren Lagen und – jetzt kommt es noch dicker – „schwere Sturmböen“.

In der letzten Januarwoche legt der Winter also noch einmal eine Schippe drauf und das kalte Wetter bleibt. Allein zur Wochenmitte hin kann es etwas milder werden. Am Mittwoch (27. Januar) ist für kurze Zeit Tauwetter angesagt, am Donnerstag ist dann noch mit starkem Regen zu rechnen (alle News zum Wetter bei RUHR24.de).

Da laut dem DWD die Temperaturen spätestens am Freitag wieder fallen, örtlich auch unter die 0-Grad-Grenze, kann es wieder zu glatten Straßen kommen. Autofahrer sollten sich also die ganze Woche auf prekäre Straßenverhältnisse einstellen – und langsam fahren. Denn schon am Wochenende (23./24. Januar) hatten die winterlichen Verhältnisse vielerorts für Chaos im Verkehr und zahlreiche Unfälle gesorgt.

Wetter in Deutschland: Frühling 2021 rückt in weite Ferne

Wer nun hofft, dass es nach der kalten letzten Januar-Woche mit dem Winter vorbei ist, wird allerdings enttäuscht. So berichtete das Wissenschaftsmagazin Spektrum von einer regelrechten Kältewelle – ausgelöst durch einen Polarwirbel – die den Frühling in weite Ferne rücken lässt.

Und auch ein Blick auf die Computer-Prognosen lässt wenig hoffen. Denn die Experten sind sich schon jetzt relativ sicher: Frühling dürfen wir im Februar noch nicht erwarten. Übrigens: Viele Menschen haben das Gefühl von Frühling, wenn die Temperaturen auf rund 15 Grad steigen. Aber wann wird es 2021 so weit sein?

Laut den Wetter-Experten, ist erst im April mit frühlingshaften Temperaturen zu rechnen.

Im Wetterstudio von wetter.de geht man davon aus, dass frühstens im April mit frühlingshaften Temperaturen zu rechnen ist – landesweit könnten die 15 Grad am 1. April 2021 kommen. Die Kältekralle soll also auch den März voraussichtlich noch fest im Griff haben – und es geht nur langsam bergauf mit den Temperaturen. Ein kleiner Trost bleibt allerdings bis dahin: Die Tage werden inzwischen wieder heller und die typische Winter-Dunkelheit verabschiedet sich.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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