Warnung gilt bis Sonntagabend

Wetter in NRW: Polizei warnt wegen Schnee-Chaos – „Auto lieber stehen lassen“

Deutschland steht ein gewaltiger Wintereinbruch bevor. Der Deutsche Wetterdienst hat für große Teile von. Nordrhein-Westfalen eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben.

Update, Sonntag (7. Februar), 12.45 Uhr: Das Schnee-Chaos in NRW hat auch im Ruhrgebiet für etliche Unfälle und Einsätze der Feuerwehr gesorgt. Da es vielerorts derzeit noch schneit, sind viele Strecken weiterhin glatt. Die Polizei Dortmund warnt daher erneut: „Es besteht hohes Unfallrisiko. Lassen Sie Ihr Fahrzeug stehen, wenn Sie nicht zwingend darauf angewiesen sind.“ Wer dennoch rausmüsse, solle langsam fahren und genügend Abstand zum Vordermann halten.

BehördeDeutscher Wetterdienst
HauptsitzOffenbach am Main
Gründung1952

Wetter in Deutschland: Winter bringt Schnee und Glatteis – Warnung für diese Städte

Update, Sonntag (7. Februar), 8.45 Uhr: In Teilen von NRW und dem Ruhrgebiet sind in der Nacht bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen. Nun warnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) neben starken Schneeverwehungen auch vor Glatteis auf den Straßen. Schwere Unfälle blieben bislang jedoch aus. Die Züge in NRW fahren derzeit vielerorts nur stark eingeschränkt.

Der starke Schneefall in NRW sorgt für weitere Probleme im Verkehr. Denn der DWD warnt am Sonntagvormittag vor Glätte und Glatteis. Von der Warnung (bis etwa 10 Uhr) betroffen sind diese Städte:

  • Dortmund
  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Essen
  • Herne
Der ÖPNV in Dortmund ist nicht nur in Dortmund wegen Schneefalls stark eingeschränkt.

Extremer Wintereinbruch in Deutschland angekündigt: Deutsche Bahn rät von Reisen ab

Update, Samstag (6. Februar), 19.46 Uhr: Das erwartete extreme Unwetter hat auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr in weiten Teilen von Deutschland. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, kommt es auf mehreren Strecken - vor allem im Münsterland und im Norden Deutschlands - zu Verspätungen und Zugausfällen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rät den Menschen, wenn möglich am Samstag und Sonntag (7. Februar) zu Hause zu bleiben. Und auch die Bahn rät derweil von Reisen ab.

Winter-Wetter mit Schnee und Glätte soll sich in Deutschland breit machen.

Fahrgäste, die aufgrund des angekündigten Wintereinbruchs in der Nordhälfte Deutschlands ihre Fahrten verschieben möchten, können ihre bereits gebuchten Tickets „bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren“. Das gelte auch für Sitzplatzreservierungen, heißt es vonseiten der Bahn.

Winter-Wetter in NRW: Starke Schneeverwehungen im Ruhrgebiet erwartet - NINA-Warnung

Update, Samstag (6. Februar), 12.53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat soeben eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und starken Schneeverwehungen herausgegeben. In den meisten Städten im Ruhrgebiet warnt der DWD vor starken Schneeverwehungen der Stufe 3 von 4. Noch extremer wird das Unwetter wohl in Hamm, hier gilt Warnstufe 4 von 4.

Die Warnung der Wetter-Experten gilt zunächst bis Sonntag (7. Februar) um 21 Uhr. Eine entsprechende Warnung wurde auch über die Warn-App NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe verschickt. Autofahrten sollten vermieden werden, Straßen und Schienenwege könnten unpassierbar sein. Die Deutsche Bahn appellierte bereits, auf unnötige Bahnreisen zu verzichten.

Für große Teile von Nordrhein-Westfalen wurde eine amtliche Unwetterwarnung über die Warn-App NINA verschickt.

Besonders im Norden von Nordrhein-Westfalen droht ein gewaltiger Wintereinbruch. Im Münsterland gilt wie in Hamm die Warnstufe 4 von 4. Gegenüber den Westfälischen Nachrichten kündigte Gregor Walterbusch, Einsatzleiter für den Winterdienst in Münster, bereits an, dass man sich auf einen der größten Einsätze seit Jahren vorbereite. Im Warnzeitraum wird mit Schneefall in einer Menge zwischen 15 und 30 cm gerechnet.

Zusätzlich zum Schnee-Chaos warnt der DWD vor dem Auftreten von Sturmböen (Stufe 2 von 4). Die Warnung gilt am Sonntag (7. Februar) von 0 Uhr bis 18 Uhr. Es könnten einzelne Äste herabstürzen.

Winter-Wetter in NRW: Experten warnen vor Schneefall und Glatteis

Update, Freitag (5. Februar), 12.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt für das Wochenende eine Wetterwarnung heraus: Ab Samstagabend kommen teils kräftige Regenschauer auf NRW zu. Die gehen zunehmend in Schneefall und gefrierenden Regen über. Die Experten warnen vor Glatteis auf den Straßen und Gehwegen – es könne zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen. Zudem ließen sich Schäden an Vegetation und Infrastruktur nicht ausschließen. Folgende Städte in NRW sollen vom Glatteis betroffen sein:

  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Dortmund
  • Hamm
  • Bochum
  • Duisburg

Außerdem warnen die Wetter-Experten vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen im Bereich Münsterland bis nach Ostwestfalen. Von Samstagabend bis Sonntagabend muss laut DWD mit 20 bis 30 Zentimetern Neuschnee gerechnet werden – teilweise sogar bis 40 Zentimeter.

Erstmeldung, Mittwoch (3. Februar), 13.02 Uhr: Manche Landstriche in NRW haben sich dieses Jahr bereits in ein Winter-Wunderland verwandelt. So sehr sogar, dass Orte wie Winterberg und Hellenthal von sogenannten Schneetouristen überrannt wurden. Andere Städte kamen hingegen nur kurz in den Schneegenuss – einmal da war die weiße Pracht auch schnell wieder weg. Doch jetzt sprechen Experten von einem wahren Wintereinbruch, der erst noch auf uns zukommen soll. Was ist dran?

Wetter in Deutschland: Experten warnen vor Schneechaos und frostigen Minustemperaturen

Minus 20 Grad und bis zu 50 Zentimeter Neuschnee – das hört sich nach Alpen, Skifahren und Après-Ski an, soll sich aber tatsächlich vor unserer Haustür abspielen. Auch wenn sich die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands fast schon frühlingshaft anfühlen, rechnen Experten damit, dass sich das am Wochenende drastisch ändern wird.

Die Meteorologen der Plattform wetter.com rechnen damit, dass die Temperaturen zum Wochenende in den Keller rauschen werden, das würden verschiedene Wetter-Modelle vorhersagen. Dann seien strenger Dauerfrost, extreme Glätte und große Schneemengen möglich – „ein Schneechaos wäre vorprogrammiert“, heißt es. Besonders Autofahrer müssten sich vor glatten Straßen in Acht nehmen.

Wintereinbruch in Deutschland: Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee und Glatteis erwartet


Demnach geht der Winter-Spaß am Freitag langsam los, berichtet auch owl24.de*. Dann soll die Kaltluft den Osten Deutschlands erreichen und die Temperaturen sinken in den Dauerfrostbereich. Doch richtig dicke solle es dann am Samstag und Sonntag kommen: Dann sind in der Nordhälfte Deutschlands bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich (alle News rund um Wetter und Klima bei RUHR24.de).

Es wird wieder kälter – laut Experten könnte es in ganz Deutschland weiß werden.

Laut Global Forecast System (GFS), einem US-Wettervorhersagemodell, seien davon vor allem Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Teile Niedersachsens, Brandenburgs und Sachsen-Anhalts betroffen. Doch auch in der Mitte Deutschlands soll es am Wochenende frostig werden, berichtet auch 24hamburg.de. Zunächst müssen sich die Menschen dort auf Glatteis und gefrierenden Regen einstellen, bevor es auch in der Mitte Deutschlands weiß wird. Besonders der stürmische Wind soll die ohnehin niedrigen Temperaturen noch eisiger erscheinen lassen. Zu Beginn der kommenden Woche sollen die Wintertage dann auch im Süden Deutschlands einziehen. 

Wetter in den ersten Februartagen: Schnee, Minustemperaturen und Schneeverwehungen wahrscheinlich


Ab Dienstag (9. Februar) soll dann auch tagsüber strenger Dauerfrost herrschen. Allerdings – wie so oft bei Wetterprognosen – ist dieses Winter-Szenario nicht in Stein gemeißelt. Während wetter.com davon berichtet, dass Deutschland in den kommenden Tagen „eingewintert“ wird, ist beim Deutschen Wetterdienst (DWD) davon nur eine Andeutung zu lesen. Auch das Portal wa.de berichtet über einen Wintereinbruch und Schnee in Deutschland* am Wochenende. Laut msl24.de könnte es auch im Münsterland Schnee* geben.

Der DWD berichtet, dass am Samstag noch große Temperaturspannen in Deutschland zu beobachten sind. Während sich der Norden im Wintermodus befindet und mit -1 Grad herumschlagen muss, könnten im Süden die Parks am Samstag voll sein, denn dort werden frühlingshafte 15 Grad erwartet – noch höhere Temperaturen sind nicht ausgeschlossen. Während es im Süden am Sonntag weiterhin lauwarm bleiben soll, färbt sich der Rest Deutschlands laut DWD weiter weiß. Der Schnee drängt sich demnach immer weiter auch in tiefere Lagen – es besteht auch die Gefahr von Schneeverwehungen.


Bis Dienstag sollen laut DWD die Temperaturen weiter fallen, nachts teilweise bis zu -10 Grad und weiter sollen Schneeverwehungen durch starken Wind möglich sein. Von Minus 20 Grad und 50 Zentimeter Neuschnee ist bei den Wetterexperten hingegen nichts zu lesen. Doch ob es nun nur 10 Zentimeter oder 50 Zentimeter Neuschnee sind, eines scheint sicher zu sein: Der Winter naht und mit ihm der Schnee. *owl24.de, 24hamburg.de und echo24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Marcel Kusch

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