Wintergefühle zum Dezember-Start

Winter-Wetter in NRW: Bringt der Umschwung jetzt den ersten Schnee?

Nachdem uns der November mit seinen milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden eher Frühlings- statt Herbstgefühle beschert hat, soll es nun endlich kühler und winterlicher werden. Pünktlich zur Weihnachtszeit könnte der erste Schnee fallen.

NRW – Eine weiße Schneedecke zur Weihnachtszeit – das wünschen sich viele. Und dieser Wunsch könnte in diesem Jahr tatsächlich Wirklichkeit werden. Wetter-Experten sagen für den Start in den Dezember erste Flöckchen voraus. Da wird man fast ein bisschen traurig, dass es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte gibt.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf
Mittlere JahrestemperaturJe nach Höhenlage zwischen 5 und 10 Grad

Schnee zum Start in den Dezember: Wetter wird zur Weihnachtszeit winterlicher

Bereits am ersten Adventswochenende (28. und 29. November) ist der winterliche Wetter-Umschwung in Nordrhein-Westfalen deutlich spürbar: Kalter Ostwind sorgt für sinkende Temperaturen bis hin zum Gefrierpunkt. Nachts sind sogar Minusgrade möglich.

Und dabei soll es nicht bleiben: „Für Dienstag zeigen die Modelle recht übereinstimmend eine schwache Front von der Nordsee kommend, die für die ersten Flocken im Flachland sorgen soll“, erklärt RTL-Chef-Meteorologe Christian Häckl.

Minusgrade und eisige Temperaturen sorgen für Winter-Gefühle im Dezember

Fans von kaltem Winter-Wetter dürfen sich also freuen. Am Wochenende stehen jedoch erst mal die bisher kältesten Nächte des Jahres bevor. Schuld daran ist der zunehmend kühler werdende Ostwind, der bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag für Temperaturen im Minusbereich sorgen wird. Bei bis zu minus 4 Grad wird es ungewohnt eisig in unserem Bundesland. Ein wahres Kontrastprogramm zum sonst so milden Wetter im November.

Am Sonntag (29. November) soll es sogar noch kälter werden. Die Tages-Höchsttemperatur erreicht am ersten Advent gerade mal zwei Grad. Winterjacke nicht vergessen!

Bodenfrost, Glätte und der erste Schnee: Volles Winter-Programm nicht für ganz NRW

In der Nacht zu Montag erwarten uns wegen der anhaltenden Minusgrade Bodenfrost und glatte Straßen. Wer jetzt noch keine Winterreifen hat, sollte sie bis dahin aufs Auto gezogen haben. Tagsüber kann es am Montag (30. November) zeitweise neblig werden, während die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen. Auch in der Nacht soll es wieder ordentlich kalt werden.

Am Dienstag zieht von der Nordsee her eine Regenfront auf, die bis ins Landesinnere Deutschlands zieht und dort für den ersten Schnee des Jahres sorgen könnte. Oberhalb von 400 bis 500 Metern soll der Schnee sogar liegen bleiben. In tieferen Gegenden wird der Niederschlag wohl nur als Regen vom Himmel kommen. Eine Ausnahme könnte in Nordrhein-Westfalen das Sauerland sein, das mit einer Höhe von bis zu 843,2 Metern (Langenberg) deutlich über der Schneegrenze liegt.

Schnee in Deutschland: Hier soll es auf jeden Fall Schnee geben

Dennoch ist es ratsam, die kommenden Tage im Straßenverkehr vorsichtiger zu fahren als sonst. Durch die Glätte und den Niederschlag ist Verkehrschaos quasi programmiert. Deshalb: Morgens lieber ein paar Minuten mehr einplanen und früher aufstehen.

Aussichtsreiche Schnee-Prognosen gibt es für die kommende Woche ansonsten nur für den Süden und Osten Deutschlands. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg ist es nicht unwahrscheinlich, dass zum Dezember-Start eine weiße Schneedecke liegen wird.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa