Schnee möglich?

Weiße Weihnachten 2022? Laut Wetter-Prognose wird der Dezember eiskalt

Der Dezember 2022 soll laut einer Winter-Prognose eiskalt werden. Kann es auch an Weihnachten schneien? Was Wetter-Experten sagen.

Hamm/Dortmund – Der Tannenbaum ist aufgestellt und beleuchtet, sämtliche Weihnachtsmärkte abgegrast – und dennoch kommt nicht so wirklich Weihnachtsstimmung auf. War das Wetter in den vergangenen Jahren im Dezember doch relativ mild in Deutschland, stellen sich wohl schon bald nicht wenige die Frage, ob im Jahr 2022 weiße Weihnachten möglich sind, berichtet wa.de.

JahreszeitWinter
Dauer (meteorologisch)1. Dezember bis 28./29. Februar
Dauer (kalendarisch)21. Dezember bis 20. März

Schnee an Weihnachten 2022? Winter-Prognose sagt eiskalten Dezember voraus

Klar ist: Es könnte zumindest ziemlich kalt werden in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland im Dezember 2022. Laut einer Berechnung des Amerikanischen Wetterdiensts NOAA deutet vieles auf ein längeres Hoch in Skandinavien hin.

„Das wiederum könnte uns sehr kalte und trockene Luft mit einer östlichen bis nordöstlichen Strömung nach Deutschland bringen“, sagte wetter.de-Meteorologe Björn Alexander (weitere News zu Wetter und Klima bei RUHR24).

Weiße Weihnachten 2022? Wetter-Experte macht wenig Hoffnung

Zumindest in höheren Lagen könnte es in Deutschland besonders winterlich werden, fügte Alexander an. wetter.de schließt sich der Prognose an. Demnach deute sich im Dezember eine sehr kalte Phase mit kaum Plus-Graden, Frost in den Nächten und bis zu minus zehn Grad an.

Für all diejenigen, die auf Schnee an Weihnachten hoffen, hatten die Meteorologen aber einen Dämpfer parat. Niederschläge werden während der Kältephase nicht erwartet, weshalb weiße Weihnachten eher unwahrscheinlich sind. Aber: Noch sind es zwei Monate hin bis zum Fest, und das Wetter kann durchaus launisch sein.

Schnee an Weihnachten 2022? Winter-Prognose sagt eiskalten Dezember voraus

Besonders kalter Dezember 2022 vorhergesagt: Schneit es an Weihnachten?

Trotz des möglicherweise bevorstehenden eiskalten Dezembers ist laut wetter.de ein zu kalter Winter eher unwahrscheinlich. Schon für den Januar 2023 seien bereits mildere Temperaturen zu erwarten. Aufgrund der hohen Energiekosten ein Umstand, der vielen Verbrauchern entgegenkommen dürfte. Denn trotz Verlängerung der AKW-Laufzeit in Deutschland erwarten Experten keine Preissenkung für Strom und Gas.

Aber: Der Meteorologe warnt davor, Langzeitprognosen mit Vorsicht zu genießen. Zumal Wetterprognosen in einem solchen Zeitfenster in den experimentellen Bereich wechseln.

Rubriklistenbild: © Marco Wolf/Imago

Mehr zum Thema