Kleidung und andere Tipps

Weihnachtsmarkt-Besuch ohne zu frieren: Diese Tricks halten schön warm

Auf dem Weihnachtsmarkt kann es schnell kalt werden. Wer richtig ausgerüstet ist, muss allerdings auch bei niedrigen Temperaturen nicht frieren.

Dortmund – Ende November ist es so weit und die ersten Weihnachtsmärkte dürfen nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder öffnen. Zwar wird angesichts der Energiekrise mancherorts gespart, wie beispielsweise bei der Weihnachtsbeleuchtung in Stuttgart, – doch ganz verzichtet wird auf den Lichterglanz nicht.

Temperatursturz zum Start der Weihnachtsmärkte: Tricks helfen gegen das Frieren

Pünktlich zur Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte soll es in Deutschland auch deutlich winterlicher werden. Ein Kälte-Knall sorgt für einen Temperatursturz Ende November, wie echo24.de berichtet.

Da kommt direkt die richtige Weihnachtsstimmung auf. Doch wenn der Wind pfeift und die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt sinken, kann es schnell kalt werden. Mit den richtigen Klamotten und ein paar Tricks muss allerdings keiner frieren. echo24.de verrät, wie man sich auf dem Weihnachtsmarkt am besten warm halten kann.

Die richtige Kleiderwahl für den Weihnachtsmarkt: So muss keiner frieren

Als Erstes gilt natürlich: Warm anziehen. Dabei sollte vor allem auch daran gedacht werden, dass es am Abend deutlich kühler wird. Wer in der Mittagssonne das Haus verlässt, tendiert dazu, sich zu dünn anzuziehen. Wer dann noch auf dem Weihnachtsmarkt steht, wenn es dunkel wird, friert vermutlich schnell.

Daher am besten immer einen Schal, eine Mütze und Handschuhe einpacken. Dabei ist vor allem die Mütze mit am wichtigsten, denn über den Kopf geht eine Menge Wärme verloren (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Zwiebellook auf dem Weihnachtsmarkt hilft gegen Frieren und kalte Füße

Gegebenenfalls auch an einen kuscheligen Pullover oder eine Jacke für einen „Zwiebellook“ denken. Für den perfekten „Zwiebellook“ gibt es bereits einen wichtigen Tipp:

Mehrere dünne Schichten übereinander angezogen können Wärme besser isolieren als wenige dicke Schichten. Hierbei ist allerdings wichtig, dass die Kleidung nicht zu eng anliegt, damit sich zwischen den Lagen kleine Luftpolster bilden können, um die Wärme zu speichern.

Wie hält man sich auf dem Weihnachtsmarkt am besten warm?

Für extra Wärme sorgen auch dicke Daunenwesten zum Drüberwerfen. Wer schnell kalte Füße bekommt, packt am besten auch noch ein Paar Kuschelsocken ein – oder zieht sie direkt an. Für richtige Frostbeulen gibt es sogar Thermopads für die Schuhe, die einmalig verwendet werden können und bis zu fünf Stunden wärmen. Auch eine lange Thermounterhose oder Strumpfhose kann für einen extra Wärme-Kick sorgen.

Warm halten auf dem Weihnachtsmarkt: Taschenwärmer gegen kalte Finger

Vor dem Weihnachtsmarkt-Besuch sollte außerdem der Wetterbericht gecheckt werden. Ist Schnee oder Regen angesagt, sollte unbedingt an eine schützende Jacke und wasserfeste Schuhe gedacht werden.

Denn wenn die Kleidung nass wird, wärmt sie auch nicht mehr, sondern kühlt. Ein Regenschirm ist eher unpraktisch auf dem Weihnachtsmarkt. Experten haben bereits eine erste Schnee-Prognose für den Dezember abgegeben.

Manchmal scheint auch das kuscheligste und wärmste Winter-Outfit nichts zu nützen. Ein heißer Glühwein, Früchtepunsch oder eine heiße Schokolade wärmen von innen. Doch was hilft noch, um auf dem Weihnachtsmarkt nicht zu frieren?

Taschenwärmer, Zwiebellook und Glühwein schützen vor Kälte auf dem Weihnachtsmarkt

Gegen kalte Finger hilft ein Taschenwärmer. Die gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Und sie passen in der Regel perfekt in die Jackentasche. Die Taschenwärmer sind mit einer unterkühlten Flüssigkeit gefüllt, darin befindet sich ein Metallplättchen. Wird das Plättchen geknickt, kristallisiert die Flüssigkeit und Wärme wird ausgestrahlt.

Kleine Handwärmer gibt es inzwischen sogar elektrisch. Bei den Hightech-Geräten können sogar verschiedene Wärmestufe eingestellt werden und als Power-Bank für das Smartphone genutzt werden. Im Netz gibt es die elektrischen Handwärmer bereits ab zehn Euro.

Einfach warm halten auf dem Weihnachtsmarkt mit diesen Tricks

Wer in der Kälte steht und einen Glühwein schlürft, sollte hin und wieder auf der Stelle tänzeln. Somit werden die Muskeln aktiv gehalten und es wird innere Wärme produziert. Aber Achtung! Nicht zu sehr bewegen, denn sobald wir anfangen zu schwitzen, kühlt der Körper durch den Schweiß wieder runter.

Wie hält man sich auf dem Weihnachtsmarkt am besten warm?

Klingt zuerst vielleicht etwas komisch, kann aber tatsächlich bei Kälte helfen: Richtig atmen. Wenn kalte Luft durch den Mund eingeatmet wird, muss der Körper sie auf dem Weg zur Lunge erwärmen. Besser ist es, durch die Nase einzuatmen – dann ist der Weg bis zur Lunge länger und die Luft kommt auf Körpertemperatur erwärmt in der Lunge an.

Für den letzten Tipp ist der Weihnachtsmarkt der perfekte Ort mit seinen ganzen Essensständen. Nahrung erhöht die Wärmeproduktion – zwar nur minimal, aber dennoch. Die perfekte Ausrede, um sich etwas Leckeres zu gönnen.

Rubriklistenbild: © Eibner Europa/Imago

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