Fehler beim Produkt

Rückruf bei Zefal: Produkt wurde jahrelang verkauft

Eine Trinkflasche ist aktuell von einem Rückruf betroffen. Wegen eines Fehlers beim Produkt besteht Erstickungsgefahr.

Dortmund – Das Unternehmen Zefal Sa (Eigenschreibweise „ZEFAL“) ruft aktuell eine Trinkflasche zurück. Sie ist vor allem als Fahrradflasche gedacht und kann zu einer ernsten Gefahr werden.

Trinkflasche von Rückruf betroffen: Es droht Erstickungsgefahr

Wie der Hersteller mitteilt, ist die Ursache des Problems das sogenannte Push-Pull-Ventil an den Trinkflaschen. In seltenen Fällen könne sich dieses leicht lösen. Was nach einem harmlosen Fehler klingt, kann zum ernsten Risiko werden: Es besteht Erstickungsgefahr, wenn sich das Ventil während des Trinkens löst.

Das verheerende: Die vom Rückruf betroffenen Flaschen wurden insgesamt fünf Jahre lang verkauft. Zwischen Januar 2017 und Januar 2022 waren die fehlerhaften Fahrradflaschen in vielen Aufdrucken und Farben erhältlich. Alle betroffenen Modelle tragen den Schriftzug „ZEFAL“ auf dem Flaschenboden. An diesen Eigenschaften sind sie zu erkennen:

  • Zefal-Fahrradflaschen für Kinder
    Design: verschiedene
    Füllmenge: 350 ml
    Verkaufszeitraum: Januar 2017 und Januar 2022
Diese Trinkflaschen in vielen verschiedenen Designs werden zurückgerufen.

Rückruf: So können Kunden die betroffene Trinkflasche erkennen

Welche Flasche genau betroffen ist, können Kunden ebenfalls auf dem Flaschenboden ablesen. Der Hersteller Zefal zeigt anhand eines Beispielfotos, worauf Kunden achten müssen.

So können Kunden erkennen, welche Trinkflasche betroffen ist.

Rückruf bei Zefal: Kunden können Trinkflasche an Hersteller schicken

Wer im Besitz einer betroffenen Trinkflasche ist, kann das Produkt direkt an den Hersteller schicken. Der empfohlene Verkaufspreis (UVP) von 5 Euro wird schnellstmöglich zurückerstattet. Ob der in Frankreich sitzende Hersteller auch die Versandkosten übernimmt, ist nicht bekannt. Die Adresse:

  • ZEFAL SA
    ZI LES CAILLOUX
    1, ROUTE D’OUVROUER
    45150 JARGEAU
    Frankreich

Es reicht aus, wenn der Verschluss der Flasche in einem verschlossenen Umschlag eingereicht wird. Der Hersteller benötigt außerdem den Namen der Kunden, die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie die Bankverbindung.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa; Collage: RUHR24

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