Energiekrise

Warme Wohnung im Winter und trotzdem Gas sparen

Der Herbst steht schon in der Tür und hat seinen kalten Bruder, den Winter schon angekündigt. Mit einigen Tipps bleibt die Wohnung auch in der Energiekrise warm.

Deutschland – Aus gleich mehreren Gründen ist es aktuell ratsam, Energie zu sparen. Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die gegenüber Russland auferlegten Sanktionen, bleiben Gaslieferungen aus. Die Folge ist, dass Deutschland sparsam mit seiner Energieausbeute für den kommenden Winter sein sollte.

ThemaEnergiekrise
GründeKrieg, Klimawandel, Inflation
LösungenAbdichten, Alternativen zum Wärmen

Energie sparen im Winter – So bleibt die Wohnung trotzdem warm

Auch wegen der durch die Energiekrise gestiegenen Heizkosten sollten Verbraucher ihrem Portemonnaie zu liebe Energie sparen. Zu guter Letzt sollte auch wegen des Klimawandels auf unnötigen Energieverbrauch verzichtet werden. Schließlich geht es nicht nur darum, den aktuellen Energieverbrauch durch erneuerbare Energie zu decken, sondern den Bedarf insgesamt zu senken. Aktuell müssen sogar Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke am Netz bleiben, um den Bedarf zu stillen.

Wir halten also fest: Gründe zu sparen gibt es genug. Doch, wie schaffen Verbraucher es gleichzeitig zu sparen und im Winter nicht zu frieren? Unter anderem HNA.de liefert wertvolle Tipps, wie die Wohnung auch ohne Heizen warm wird und es auch bleibt. Ein erster Schritt ist es demnach, seine Erwartungen an eine warme Wohnung zu senken. Schon eine Raumtemperatur, die nur einen Grad kühler ist, kann etwa 6 Prozent Energie sparen.

Viel wichtiger ist es allerdings, die warme Luft in der Wohnung zu halten. Notwendig sind dafür moderne Fenster und Türen, die gut schließen. Um das herauszufinden, kann es helfen, ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen zu klemmen. Lässt es sich bei geschlossenem Fenster herausziehen, gibt es Modernisierungsbedarf.

Warme Luft in der Wohnung halten – Die Tipps helfen in der Energiekrise

Im Baumarkt gibt es schon für wenig Geld Dichtungsbänder und Bürstendichtungen, die Spalten unter Türen oder am Fenster abdichten können. Von der Bundesregierung gibt es außerdem den Tipp, das zu nutzen, was schon vorhanden ist. Bedeutet: In kalten Nächten sollten Rollos oder Vorhänge zugezogen werden (mehr Service-News bei RUHR24).

Erneuerbare Energien können in der Krise helfen. Trotzdem ist es wichtig, auch den Bedarf zu senken.

Statt das Fenster den ganzen Tag oder die ganze Nacht auf Kipp zu lassen, sollte aus Energiespargründen außerdem lieber stoßgelüftet werden. Um die Wohnung danach wieder muckelig-warm zu bekommen, können Kerzen helfen. Neben einer gemütlichen Atmosphäre spenden sie auch Wärme. Zu viele Kerzen können allerdings auch dafür sorgen, dass sie Luftqualität sich verschlechtert.

Rubriklistenbild: © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild