Trotz steigender Kosten

Wäschetrockner frisst viel Energie: Richtige Einstellung spart bis zu 100 Euro

Wäschetrockner können ganz schön ins Geld gehen. Mit einigen Tricks können Verbraucher allerdings sparen.

Dortmund – Gerade bei den steigenden Strom- und Energiekosten würden einige Verbraucher gerne etwas Geld sparen. Das geht bereits mit einigen Lifehacks, wie beispielsweise beim Wäschetrockner.

HaushaltsgerätWäschetrockner
ModelleAblufttrockner, Kondensationstrockner, Wärmepumpentrockner

Wäschetrockner: Falsche Einstellungen vermeiden und bares Geld sparen

So können Verbraucher bereits beim Kauf eines Wäschetrockners bares Geld sparen. Aktuell gibt es drei verschiedene Varianten auf dem Markt, wie wertgarantie.de berichtet. Dazu zählen der Ablufttrockner, der Kondensationstrockner sowie der Wärmepumpentrockner. Der Ablufttrockner verbraucht allerdings besonders viel Strom, und ist zudem mit einer veralteten Technik ausgestattet.

Der Kondensationstrockner soll in der Anschaffung zwar vergleichsweise günstig sein, doch auch dieser verbraucht viel Energie. Besser geeignet ist daher der sogenannte Wärmepumpentrockner, welcher das genaue Gegenteil ist: Bei einem Kauf deutlich teurer, doch auf die Jahre gesehen günstiger.

Denn ein Wärmepumpentrockner soll ungefähr 50 Prozent weniger Energie verbrauchen, als ein Kondensationstrockner. Laut Chip können durch den Kauf eines energieeffizienten Geräts über 100 Euro im Jahr gespart werden. Mit einigen Lifehacks können auch die Kosten für den Backofen und den Herd reduziert werden.

Wäschetrockner: Mit dieser Einstellung können Verbraucher Geld sparen

Doch neue Geräte brauchen sich Verbraucher nach Angaben von wertgarantie.de nicht zwangsläufig kaufen, denn auch mit der richtigen Einstellung kann ganz einfach Geld gespart werden.

So sollte der Wäschetrockner beispielsweise ordentlich schleudern, denn es gilt: Je besser die Maschine schleudert, desto trockener ist die Wäsche. Empfehlenswert sind daher mindestens 1.000 Umdrehungen pro Minute.

1.400 sollen hingegen noch besser sein, da Verbraucher dann im Gegensatz zu 1.000 Umdrehungen pro Minute rund 40 Prozent Strom sparen können. Wird die richtige Programmwahl eingestellt, kann sich dies ebenfalls positiv auf den Geldbeutel auswirken.

Am besten eignet sich demnach ein energieeffizientes Programm, welches häufig unter dem Begriff „Eco“ zu finden ist. Auch das Programm „Automatik“ kann praktisch sein, da die Maschine den Vorgang von selbst stoppt, sobald die Wäsche getrocknet wurde.

Wäschetrockner: Diese Einstellung sollten Verbraucher unbedingt vermeiden

Auch Smart-Home-Einstellungen sind nicht immer so clever, wie energiewechsel.de weiß. Diese sollten nur bei Bedarf aktiviert werden, da sonst der Energieverbrauch durch den Stand-by-Modus steigt.

Wäschetrockner können aufgrund von falschen Einstellungen teuer werden.

Bei Funktionen wie Beleuchtungen oder einer automatischen Fussel-Entfernung steigen die Kosten ebenfalls. Doch auch mit anderen Tricks kann ganz einfach Energie und Geld gespart werden. Verbraucher sollten sich daher gut überlegen, worauf es ihnen bei einem Wäschetrockner tatsächlich ankommt.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/picture alliance

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