Tipps und Tricks

Wäsche stinkt nach dem Waschen: Dafür gibt es mehrere Gründe

Es kann frustrierend sein, wenn Wäsche frisch gewaschen ist und trotzdem unangenehm riecht. Einige Tipps und Tricks beugen diesem Problem vor.

Dortmund – Jeder kennt es und jeder hasst es – wenn die Wäsche trotz Waschen stinkt und moderig riecht. Dieses Problem kann unterschiedliche Ursachen haben – sei es die falsche Lagerung, unangenehme Bakterien in Textilien oder der Übeltäter Waschmaschine. Wir zeigen, wie man den Auslöser für das Problem herausfindet und beseitigen kann.

Grund für muffige Wäsche: Bakterien können schuld sein

Häufig liegt der Ursprung von unangenehmen Gerüchen in der Bakterien- und Keimbildung. Die kleinen Mikroorganismen verursachen während ihres Wachstums einen moderigen und schwefelhaltigen Geruch. Sie fühlen sich in feuchter Umgebung besonders wohl und gedeihen dort herrlich. Die Wäsche sollte deshalb schnellstmöglich trocknen und trocken gehalten werden, wie Öko-Test empfiehlt.

Damit sich die Waschmaschine nicht zum Brutkasten entwickelt, sollte feuchte Wäsche nicht zu lange herumliegen und besser schnellstmöglich zum Trocknen aufgehangen werden. Um Restfeuchtigkeit loszuwerden, bietet es sich an, diese zudem vorher einmal ordentlich auszuschütteln. So trocknet die Kleidung schneller. Auch Abstand beim Aufhängen wirkt sich positiv auf den Geruch aus, da der Vorgang des Trocknens so beschleunigt wird. (Mehr News zu Service bei RUHR24).

Sollte die Wäsche nicht an der frischen Luft aufgehangen werden, muss für eine ausreichende Belüftung des Raumes gesorgt werden.

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Wäsche riecht muffig: Keime in der Waschmaschine als Übeltäter

Aber auch die Waschmaschine selbst kann den frischen Geruch nach der Wäsche verhindern. Ob die Maschine selbst der Übeltäter ist, kann überprüft werden, indem man in die leere Trommel hineinriecht. Stinkt es bereits da, kann das Problem wie folgt beim Schopf gepackt werden: Bei einer Verkalkung ist eine Säuberung mit speziellen Reinigungsmitteln ratsam.

Lüften, Lüften und nochmals Lüften. Die Tür sollte nach jedem Wäschegang offenstehen, so wird eine stetige Luftzirkulation ermöglicht. Ein weiterer Tipp: Keime hassen Hitze. Man sollte es ihnen also so unangenehm wie möglich machen. Ein Wäschegang bei hohen Temperaturen pro Monat tötet die Mikroorganismen mit Sicherheit ab. Bei defekten Waschmaschinen hilft oft nur ein Techniker, in diesem Zusammenhang ruft ein Hersteller seine Waschmaschinen nun zurück.

Wäsche riecht auch nach dem Waschen unangenehm: Kunststoffhaltige Textilien bilden schnell Gerüche

Wäsche kann auch muffig riechen, wenn in Textilien ein hoher Kunststoffanteil verarbeitet ist, wie Acryl oder Polyester. Dadurch, dass diese Fasern kaum Luft durchlassen, stauen sich die Gerüche. Greifen Sie lieber auf Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen zurück, diese nicht deutlich atmungsaktiver und müssen auch nicht so oft gewaschen werden.

Wäsche riecht muffig: Zu voller Kleiderschrank als Brutkasten für Gerüche

Auch die Lagerung der Kleidung spielt eine große Rolle für den Geruch. Schimmel oder Feuchtigkeit im Schrank überträgt sich logischerweise auch auf die darin enthaltenen Lagerungsstücke. Schuld kann nicht nur ein unzureichend gelüfteter Raum sein, sondern auch die Wand vor dem das Möbelstück steht. Die Lösung: Den Kleiderschrank regelmäßig ausmisten – denn auch in zu voller Kleiderschrank begünstigt eine schlechte Luftzirkulation und dann mufft es.

Omas altbewährtes Lavendel-Säckchen tut auch noch heutzutage seinen Dienst und verströmt einen angenehmen blumigen Duft in Ihren Textilien. Auch Kaffeesatz zieht Gerüche aus dem Schrank.

Rubriklistenbild: © Monkey Business/Imago

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