Tricks für saubere Kleidung

So wascht ihr eure Wäsche richtig: Diese Tipps sparen Zeit und Geld

Mit ganz einfachen Tipps und Tricks könnt ihr beim Wäsche waschen Zeit und Geld sparen - und sogar eure Gesundheit schützen.

  • Beim Waschen kann durch kleine Unterschiede Geld gespart werden
  • Die richtige Temperatur und das Waschmittel sind entscheidend.
  • Spezialpulver sind zum Teil gesundheitsgefährdend.

Dortmund/NRW - Wäsche waschen ist eigentlich nicht schwierig: Schmutzwäsche sortieren, in die Maschine schmeißen, Waschpulver dazu, Programm wählen und starten. Doch es gibt ein paar Kleinigkeiten, die man beachten sollte, um Geld zu sparen und die Gesundheit nicht zu gefährden.

Wäsche waschen bei der richtigen Temperatur spart Strom

Die Voreinstellung bei den meisten Waschmaschinen liegt bei 60°. Das ist jedoch gar nicht nötig. Spül- und Waschlappen, Putztücher, Handtücher, Bettwäsche und Unterwäsche sollten bei dieser Temperatur gewaschen werden. Für die restliche Wäsche reichen niedrigere Temperaturen von 30°-40° aus, wie T-Online berichtet. Vor allem BHs, de eigentlich zur Unterwäsche gehören, sollten auf gar keinen Fall in der Waschmaschine bei 60 Grad gewaschen werden. Sonst drohen ernsthafte Schäden am Büstenhalter.

Der Waschgang bei der niedrigeren Temperatur verbraucht weniger Strom und zwar bis zu einem Fünftel der Energie, die eine 60° Ladung verbrauchen würde. Das liegt daran, dass das Aufheizen des Waschwassers die meiste Energie benötigt, der Waschgang selbst relativ wenig.

Richtige Dosierung des Waschmittels zum Wäsche waschen

Die Dosierung des Waschpulvers hängt vom Waschmittel und von der Beladung der Maschine ab. Allerdings sollte man dabei die Angaben auf der jeweiligen Verpackung des Waschmittels beachten. Außerdem hängt die Dosierung von dem Grad der Verschmutzung ab. 

Die Dosierung des Waschmittels hängt von der Verschmutzung der Wäsche ab. Stark verschmutzte Wäsche kommt allerdings nur in den wenigsten Haushalten vor. 

Stark verschmutzte Wäsche, die auch einen Vorwaschgang benötigt, ist in den meisten Haushalten aber eher selten. Darunter zählt beispielsweise Wäsche, die beim Handwerken, auf Baustellen, in Autowerkstätten oder bei Kindern, die draußen spielen, anfällt. Bei dieser Kleidung ist eine höhere Dosierung des Waschpulvers notwendig.

Trugschluss: Viel Waschpulver hilft beim Wäsche waschen

Viel hilft viel? In Bezug auf die Wäsche ist das also ein Irrtum. Die Benutzung von mehr Waschpulver macht die Wäsche nicht sauberer und schadet sowohl der Umwelt als auch der Waschmaschine. Durch zu viel Waschmittel entstehen nämlich Rückstände in der Waschmittelschublade. 

Diese bilden wiederum mit der Zeit Schimmelsporen, die beim Waschen in die Wäsche gelangen und als Folge Hautrötungen oder sogar Allergien haben können. Der Tipp hier: Nicht zu viel Waschpulver nutzen und die Schublade regelmäßig reinigen.

Spezialwaschmittel zum Waschen überflüssig

Universalwaschmittel, Feinwaschmittel, Colorwaschmittel, Wollwaschmittel -  und es gibt noch einige mehr. Eigentlich reichen aber drei Produkte: Ein Farbwaschmittel für bunte Wäsche, ein Feinwaschmittel für Wolle und Seide und ein Vollwaschmittel, die auch für helle Wäsche geeignet ist. Alles andere ist zum Wäsche waschen überflüssig und geht ins Geld, wie T-Online berichtet. Auch ein Test von Stiftung Warentest, das auch Eiweißshakes unter die Lupe genommen hat, zeigte, dass beispielsweise Waschmittel für schwarze Kleidung nicht nötig ist. Die Farbe hielt nicht länger als beim Waschen mit Feinwaschmittel. 

Auch Weichspüler können eigentlich weggelassen werden, diese können außerdem für die Umwelt und die Gesundheit schädlich sein. Um die Wäsche dennoch weich aus der Maschine zu entnehmen kann ein Teelöffel Essig in das Weichspülerfach zur Wäsche dazu gegeben werden. Zudem nutzen viele Verbraucher zusätzlichen Enthärter und Entkalker. Waschmittel enthalten aber ohnehin schon Entkalker - somit kann auch dieser gespart werden. 

Die richtige Beladung der Maschine zum Wäsche waschen

Ein weiterer Tipp ist, dass die Maschine nicht zu voll beladen sein sollte, denn sonst kommen die Kleidungsstücke nicht richtig in Bewegung und werden nicht komplett sauber. Eine Faustregel für das Beladen der Waschmaschine lautet: Zwischen Schmutzwäsche und der Trommeldecke sollte noch eine Hand senkrecht Platz haben.

Übrigens: Auch die Waschmaschine selbst sollte hin und wieder gereinigt werden. Auch hier ist keine chemische Keule nötig. Einfache Hausmittel reichen vollkommen aus. 

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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