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Preise, die zu schön sind um wahr zu sein? Dann hat man entweder sehr viel Glück oder man ist gerade dabei auf die Masche eines Fake-Onlineshops hereinzufallen.

Onlineshopping hat vieles so herrlich einfach gemacht. Kein Anstehen an der Kasse, shoppen auch um drei Uhr nachts und erst die Onlinerabatte. Wenn ihr im Internet allerdings über Preise stolpert, die nicht mal annähernd an den Ladenwert eines Produktes reichen, sollte man misstrauisch werden.

Fake-Shops verschicken oft erst gar keine Ware

Markenware ist heutzutage äußerst beliebt. Und wo eine hohe Nachfrage herrscht, gibt es auch Betrüger, die mit ihrer Masche ahnungslosen Käufern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Und das sogar Online. Sogenannte „Fake-Shops“ bieten ihre Ware auf täuschend echten Webseiten, zu unfassbar günstigen Preisen an. Der Käufer zahlt, doch das Teil kommt nie zu Hause an.

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Abgezockt werden ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch richtig teuer werden. Für die Verbraucher ist es oft schwer Fake-Shops von Seriösen zu unterscheiden. Die Betrüger lassen Webseiten täuschend echt aussehen. Neben gefälschten Gütesiegeln und falschen Kundenbewertungen lassen sie sich einiges einfallen, um das Vertrauen der Käufer zu gewinnen.

So erkennt man Fake-Shops:

Die Verbraucherzentrale hat einige Tipps, um Fake-Shops zu entlarven.

  • Komische Internetadressen: Wenn die Internetadresse bereits komisch aussieht oder sogar Rechtschreibfehler enthält, sollte man lieber die Finger davon lassen.
  • Unsichere Zahlungsmethoden: Gerade konnte man noch aus verschiedenen Zahlungsmethoden auswählen und dann im letzten Bestellschritt wird nur noch Vorkasse oder ähnliches angeboten. Das kann ein Zeichen für einen Fake-Shop sein. Nach Zahlungseingang kommt die Ware dann nie an.
  • Falsche Gütesiegel und Kundenbewertungen: Es gibt viele Gütesiegel mit unterschiedlichen Auszeichnungen. Sie sollen dem Käufer Sicherheit geben. Auch bei Fake-Shops sind sie sehr beliebt. Durch einen Klick auf das Siegel kann man prüfen, ob es mit einem Zertifikat des Siegel-Betreibers verlinkt ist. Auch Kundenbewertungen sollen Vertrauen suggerieren. Diese lassen sich leicht fälschen und sind auf Fake-Seiten oft viel zu übertrieben positiv. Darauf sollte man sich generell bei keinem Onlineshop verlassen.

Was machen, wenn man in die Falle getappt ist?

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Zahlungen von der Bank rückgängig machen zu lassen. Lastschriften kann man oft ohne Probleme zurückziehen. Da es sich um Betrug handelt, kann man auch Anzeige bei der Polizei erstatten. Dafür alle erhaltenen Unterlagen sammeln und einreichen.