Bild: Screenshot Dortmund24

Wer vor Weihnachten ein Geschenk bestellt, will auch wissen, wann es ankommt. Betrüger nutzen die Paketankündigung der DHL aus und schicken gefälschte E-Mails ab. Mit diesen Hinweisen erkennt ihr, ob die Mail echt ist.

Die Masche ist einfach, aber wirkungsvoll: Erst landet eine E-Mail in eurem Postfach. Darin wird euch vorgegaukelt, dass sich eine an euch adressierte Sendung verspätet. In der Textnachricht gibt es einen Link, angeblich zur Verfolgung der Sendung. Doch Vorsicht: Wer drauf klickt, lädt sich einen Virus auf den Rechner.

Im Umlauf sind die gefährlichen E-Mails seit Ende November. Dabei ist die E-Mail recht schlicht gehalten.

So sieht die originale Ankündigung der Post aus:

Post DHL Paket E-Mail Phishing
So kündigt die Post die Paketsendung an. Foto: DHL

Wie lässt sich die Echtheit prüfen?

DHL rät folgendes:

  • Prüfen, ob überhaupt ein Paket erwartet wird.
  • Den Absender der E-Mail checken. Er muss noreply@dhl.de heißen. Andere Absender (wie Service@dhl.de) sind Fakes.
  • Der Link zur Sendungsverfolgung in echten Mails beginnt immer mit http://nolp.dhl.de/.
DHL Paket E-Mail
Nur wenn der Absender stimmt, ist die Mail auch echt. Screenshot: Dortmund24

Die Absender variieren, genau so der Betreff. Mittlerweile ist laut Onlinewarnungen.de auch eine englische Variante im Umlauf.

In jedem Fall sollte der Link in der Mail nicht angeklickt werden, wenn ihr nicht sicher seid, ob sie auch von DHL kommt. Auch der E-Mail angehängte Dateien sollten nicht heruntergeladen oder geöffnet werden.

Wenn ihr nicht sicher seid: Auf www.dhl.de in der App oder auf paket.de könnt ihr die Sendungsnummer auch manuell überprüfen. Verdächtige Mails können an phishing-dpdhl@deutschepost.de weitergeleitet und anschließend gelöscht werden.

Was tun, wenn man den Link geklickt hat?

Die E-Mails gehören nicht zu den Phishing-Mails, mit denen Daten angegriffen werden sollen. Stattdessen wird ein Trojaner oder sonstige Schadsoftware installiert. Darüber können Angreifer weitere Software herunterladen und den PC steuern.

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Die Seite Onlinewarnungen.de rät, den PC vom Internet zu trennen oder auszuschalten. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Rechner im Netzwerk infiziert würden. Spezialisten können den Virus entfernen.

Für Smartphones sei der Virus in der Regel nicht gefährlich. Heruntergeladene Dateien sollten jedoch gelöscht werden.