Über 10.000 Kunden

Strom-Wucher: Anbieter erhöht Preis um 141 Cent pro Kilowattstunde

Dass die Strompreise derzeit steigen, ist nichts Neues. Dass aber nun ein Energie-Unternehmen die Kosten um 141 Cent erhöht, ist für Verbraucher ein Schock.

Dortmund – Die Energiekrise trifft viele Menschen in Deutschland. An allen Ecken und Enden soll gespart werden – mitten im Winter. Zum Glück fällt das Kostensparen aktuell leichter, denn die Temperaturen steigen und die Heizung kann ausbleiben. Aber: Dennoch steigen die Strompreise bei vielen Anbietern – ein Grund zur Sorge für Verbraucher. Den Hammer hat nun aber ein staatliches Unternehmen zum Jahreswechsel beschert.

Strompreis-Schock: DB Energie erhöht um 141 Cent pro Kilowattstunde

Wie Bild berichtet, haben sich der Rubrik „Sparfochs“ einige Verbraucher geöffnet, dass sie nun Strompreis-Erhöhungen erhalten. Soweit so gut, denn das hatte echo24.de bereits im Sommer berichtet, als EnBW den Strompreis-Hammer ausgepackt hat.

Aber: Ein Unternehmen gipfelt die Erhöhungen. Der neue Strompreis ist demnach um bis zu 141 Cent pro Kilowattstunde teurer. Rrrrrums! Es handelt sich laut Bericht um das Unternehmen DB Energie, das die Kunden derzeit in die Mangel nimmt, wie echo24.de berichtet.

DB wie Deutsche Bahn, denn DB Energie ist ein Tochterunternehmen, dass sich normal um die Versorgung von Zügen, Bahnanlagen und den Immobilien kümmert, seit 2017 aber auch Ökostrom für Privatkunden anbietet. Und genau die trifft der Strompreis-Wahnsinn nun wie ein Güterzug (Stand: 22. Dezember).

Strombörse diktiert die Preise: Achterbahnfahrt der Energiepreise

Der Grund: Die steigenden Preise an der Strombörse. „Steigen an der Strombörse die Preise, gibt DB Energie die Preisstruktur an Ihre Kunden weiter. Dies war bei der von Ihnen angesprochene Preisanpassung für Oktober der Fall“, teilte eine Bahn-Sprecherin Bild mit. Immerhin: Der Grundpreis sinkt um 6,83 Euro im Monat (mehr Service-News bei RUHR24).

Und noch ein kleines Trostpflaster für Kunden von DB Energie: Die Preise sinken an der Strombörse aktuell etwas, weshalb auch die Strompreise zu Hause wieder billiger werden können. In einem Vorlauf von „vier bis sechs Wochen“ wird eine Preisänderung mitgeteilt. Allerdings berichtet Forbes derzeit, dass nach dem Hoch im August, die Preise zwar von September bis November wieder etwas gefallen sind, jedoch nun wieder etwas steigen.

Der nächste Stromanbieter hat die Preise saftig erhöht – um bis zu 141 Cent pro Kilowattstunde.

Demnach hat auch das Portal Strom-Report ausgerechnet, dass der Durchschnittspreis bei Neuverträgen noch zu Beginn des Septembers bei 41 Cent pro Kilowattstunde lag. Dabei wurden zehn Großstädte in Deutschland betrachtet. Eine Erhöhung um 141 Cent ist nahezu unfassbar. Da wird auch die Strompreisbremse, die „spätestens im Januar“ kommen soll, nicht viel helfen.

Rubriklistenbild: © Rolf Poss/Imago