Bußgeld droht

Verbandskasten im Auto: Frist für die Maskenpflicht rückt näher

Autofahrer sollten einen Blick in ihren Verbandskasten werfen. Bald ist es Pflicht, Masken mitzuführen. Zwei Gegenstände fallen im Gegenzug weg.

Hamm/Dortmund – Das Coronavirus hat vieles verändert in NRW und ganz Deutschland, so auch mit Blick auf den Verbandskasten im Auto. Aktuell gilt noch eine Übergangsfrist für Autofahrer, die dennoch schon jetzt einen Blick in den Verbandskasten werfen sollten. Denn schon sehr bald gilt eine Pflicht zum Mitführen von Masken im Auto. Wer sie nicht einhält, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Verbandskasten im Auto: Masken werden Pflicht – Bußgeld nach Frist droht

Im öffentlichen Nahverkehr sowie im Fernverkehr gilt weiterhin die Maskenpflicht. In Autos ab dem kommenden Jahr auch – wenn auch unter völlig anderen Umständen. Beim Autofahren müssen der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden. Dennoch wird das Mitführen von gleich zwei Masken im Verbandskasten zum Muss, berichtet wa.de.

Seit dem 1. Februar 2022 gilt eine Übergangsfrist. Bedeutet: Zwar ist die Norm für das Mitführen von Masken im Verbandskasten seitdem gültig, allerdings hat die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) diese noch nicht übernommen.

Dies wird allerdings voraussichtlich ab Ende Januar 2023 der Fall sein, sodass die Regelung rechtsverbindlich wird. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen (mehr News zu Auto und Verkehr bei RUHR24).

Verbandskasten im Auto: Masken ersetzen Verbandstuch

Autofahrer, die neuerdings ein neues Schild beachten sollten, müssen zwar ihren alten Verbandskasten nicht wegwerfen, eben jenen aber um zwei Masken erweitern. Die neue Regelung soll auch nach der Corona-Pandemie aktiv bleiben.

In der neuen Verordnung ist lediglich von Gesichtsmasken die Rede. Demnach gilt keine FFP2-Maskenpflicht, eine Stoff- sowie OP-Masken tut es auch. Wer auf Nummer sicher gehen will, der legt zwei FFP2-Masken in den Verbandskasten des Autos.

Die Frist für die Maskenpflicht im Verbandskasten rückt näher.

Voller wird der Verbandskasten durch die Masken nicht. Denn mit der neuen Verordnung werden zwei Gegenstände gestrichen. Mussten bislang zwei Dreieckstücher mitgeführt werden, genügt künftig eins. Ersatzlos gestrichen wird das Verbandstuch der Größe 40 mal 60 Zentimeter, welches aus dem Verbandskasten entfernt werden darf.

Rubriklistenbild: © Michael Kristen/Imago; Christin Klose/dpa/picture alliance; Collage: RUHR24

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