Sicher in den Urlaub fahren - mit diesen 10 Tipps könnt ihr entspannt verreisen

Urlaub soll Entspannung sein - die Polizei gibt dafür zehn Sicherheitstipps. Foto: Clara Margais/ dpa
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Urlaub soll Entspannung sein - die Polizei gibt dafür zehn Sicherheitstipps. Foto: Clara Margais/ dpa

Der Urlaub anderer ist für Trickdiebe, Einbrecher und Co. ein Paradies. Die Polizei Dortmund gibt zehn Tipps an Reisende für einen entspannten Urlaub.

Der Urlaub anderer ist für Trickdiebe, Einbrecher und Co. "Hauptarbeitszeit". Daher gibt die Polizei NRW Dortmund einige Tipps an Reisende, damit der "Urlaub ohne Schrecken" verläuft.

Urlaubszeit ist Entspannungszeit! Wer ans Meer fliegt oder mit dem Auto in die Berge fährt, der möchte meist in der Regel eins tun: ausruhen und genießen. Ein Einbruch zuhause oder eine gestohlene Handtasche können den Urlaub dann auch ganz schnell zum Albtraum machen.

Urlaub: Die Polizei gibt Sicherheitstipp

Die Polizei Dortmund hat daher zehn Tipps veröffentlicht, die Urlaubern helfen, sich zuhause und im Urlaub besser zu schützen.

1. Das Haus muss bewohnbar aussehen

Wenn die Menschen in den Sommerferien in den Urlaub fahren und viele Häuser leer stehen, haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Polizei rät dazu, dass Nachbarn oder Bekannte sich ein bisschen um das Haus kümmern sollten, zum Beispiel, in dem sie den Briefkasten regelmäßig leeren.

Urlauber sollten es auch vermeiden, auf ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken zu erzählen, dass sie jetzt im Urlaub sind.

2. Wichtige Unterlagen kopieren

Vor Reisebeginn sollten sich die Urlauber alle wichtigen Reiseunterlagen, wie Pass, Tickets und Co. zur Sicherheit kopieren. Außerdem empfiehlt die Polizei, die Unterlagen an einer besonderen Stelle, abseits von den Originalunterlagen zu bewahren.

3. Aufpassen bei Geldtausch

Je nach Reiseziel müssen die Urlauber ihr Geld wechseln. Hier der Rat der Polizei: Geld nur bei Geldinstituten wechseln. Auf der Straße könne man direkt ausgeraubt werden oder einem werde Falschgeld untergeschoben.

4. Originale sind immer besser

Wer eine Eintrittskarte oder ein anderes Ticket kaufen möchte, der sollte das nur im Hotel oder an anderen offiziellen Verkaufsstellen machen. Finger weg von den sogenannten "fliegenden Händlern".

5. Wertsachen immer im Auge haben

Weniger ist mehr! Das gilt vor allem im Urlaub mit Wertsachen, wie Bargeld, Ausweise und Co. Die Polizei rät, alle Wertsachen nah am Körper, in Innentaschen, Brustbeuteln oder Ähnlichem bei sich zu tragen.

Beim Bezahlen mit einer EC-Karte ist besondere Vorsicht geboten. Jegliche Codes oder ihren PIN sollte man sich besser merken, als sie irgendwo zu notieren.

6. Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen

Gerade an Flughäfen oder Bahnhöfen müssen die Urlauber einmal mehr auf ihr Gepäck aufpassen und immer im Blick haben. Bei größeren Menschenmengen, beispielsweise an bestimmten Attraktionen, mischen sich gerne Taschendiebe unter die Leute.

7. Handtaschen im Visier

Viele tragen ihre Wertsachen in ihren Handtaschen mit sich herum. Daher empfiehlt die Polizei, die Taschen immer an einem Schulterriemen zu tragen. Außerdem ist es am sichersten, wenn die Tasche unter dem Arm klemmt - an der von der Straße abgewandten Seite. So können vorbeifahrende Radfahrer sie nicht einfach aus der Hand reißen.

8. Immer abschließen

Egal, wie lange man weg ist: Wohnung, Auto oder Hotelzimmer müssen immer abgeschlossen werden. Und noch ein Hinweis der Polizei: Nirgendwo unbeaufsichtigt Wertsachen liegen lassen!

9. Festpreise ausmachen

Eine Taxifahrt oder eine Rundfahrt mit einem Guide können schnell mal sehr teuer werden. Damit die Urlauber am Ende nicht ihr blaues Wunder erleben, sollten sie vor Beginn der Fahrt oder Tour einen Festpreis vereinbaren. So rät die Polizei es für alle Dienstleistungen.

10. Sperrnotruf-Nummer für alle Fälle

Falls eine EC-Karte oder eine andere Zahlungskarte dann doch gestohlen oder verloren wurde, sollten Urlauber sie sofort unter der Sperrnotruf-Nummer 116 116 sperren lassen. Auch die Bank sollte im Anschluss an die Sperrung informiert werden.

Ebenfalls müssen sie Urlauber in diesem Fall der Polizei den Verlust der Karte melden. Diese kann dann eine freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen einleiten.

Auch für einen entspannten Reiseantritt gibt es noch einige Tipps. So lösen sich Probleme an der Sicherheitskontrolle und der ständige Stress mit dem Handgepäck quasi in Luft auf.

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