Urlaub trotz Covid-19-Pandemie

Urlaub: Welche Corona-Maske im Flugzeug erlaubt ist – und welche nicht

Wer seine Reise mit dem Flugzeug macht, sollte zum Schutz vor dem Coronavirus die korrekte Maske zum Atemschutz dabei haben.
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Wer seine Reise mit dem Flugzeug macht, sollte zum Schutz vor dem Coronavirus die korrekte Maske zum Schutz dabei haben.

Die Herbstferien stehen kurz bevor. Wer in Zeiten von Corona reisen möchte, sollte vor allem im Flugzeug wissen, welche Maske er tragen darf.

Dortmund – Mit den näher rückenden Herbstferien in NRW und anderen Teilen von Deutschland kommt für viele Personen ihre nächste Reise ein Stück näher. Wer sich trotz Covid-19-Pandemie dazu entscheidet, in den Urlaub zu fliegen, sollte allerdings besonders die Wahl seiner Atemschutzmaske genau überdenken.

FluggesellschaftLufthansa
CEOCarsten Spohr (1. Mai 2014–)
ZentraleKöln
Umsatz36,42 Milliarden EUR (2019)
TochterunternehmenSwiss, Eurowings, Austrian Airlines

Urlaub in Zeiten von Corona: Nicht jede Maske ist als Mund-Nasen-Schutz erlaubt

Im Herbst die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen, möchten viele Sommerfans am liebsten in den Süden von Europa, wo die Temperaturen noch hoch sind, und entscheiden sich daher für einen Flug ins Warme.

Ein anderer Grund für das Flugzeug als Transportmittel ist vermutlich, dass die Niederlande aktuell als Risikogebiet gilt und vom Urlaub dort daher abgeraten wird. Doch bei der Anreise per Flugzeug sollte die korrekte Maske nicht fehlen. Dafür gibt es verschiedene Begründungen.

Denn die Fluglinien erlauben in Zeiten von Corona nicht jede Art von Mundschutz. So sollten Reisende es vermeiden, beim Flug in den Urlaub eine Maske mit Ventil zum Ausatmen zu tragen.

"Über das Ventil wird die eigene Atemluft ungefiltert ausgestoßen", erklärt Prof. Jelinek vom Zentrum für Reisemedizin in Berlin gegenüber t-online. Dadurch sei der Schutz der anderen Personen im Umfeld nicht gewährleistet.

Mund-Nasen-Schutz auf der Reise: Diese Masken sind im Flugzeug verboten

Dessen sind sich auch die Fluglinien bewusst. Die Lufthansa verbietet daher, neben Schals und Tüchern als Mundschutz, auch Visiere und FFP2-Masken mit einem Ventil. Bei diesen Optionen ist es möglich, dass die Luft an den Seiten ungewollt ausströmt.

Das stellt allerdings für viele Reisende ein Problem dar, denn mit FFP2- oder FFP3-Masken können sie sich am besten selbst vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Erlaubt sind im Flugzeug stattdessen üblicherweise Stoffmasken und Papiermasken als Mund-Nasen-Schutz.

Im Video: Lufthansa: Weniger Ausnahmen von Maskenpflicht an Bord

FFP2-Maske zum Schutz vor Corona: Gefahr für die Gesundheit

Auch die Airline Eurowings verbietet laut der Homepage das Tragen von Masken mit Atemventil sowie Schals, Tüchern und Schutzschilden für das Gesicht. Denn solche Varianten, insbesondere die FFP2-Masken, können sogar eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

"Durch einen relativ hohen Atemwegswiderstand haben FFP2/3-Masken den Nachteil, dass sie Menschen mit Vorerkrankungen gesundheitliche Probleme bereiten können", schreibt Eurowings auf der Homepage

Alternative zu Papier- und Stoffmasken im Flugzeug

Doch nicht nur gesundheitlich eingeschränkte Personen seien davon betroffen. "Selbst bei völlig gesunden Personen tritt häufig das Problem auf, dass diese Maske über die Dauer des gesamten Fluges zu Atembeschwerden führen kann."

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 mit Ventil zum Schutz vor dem Coronavirus sind in Flugzeugen nicht erlaubt.

Deshalb ist es empfohlen, noch weitere Arten von Mund-Nasen-Schutz im Flieger parat zu haben. "Wer nicht auf eine derartige Maske verzichten möchte, hat bei Flügen mit Eurowings aber die Möglichkeit, FFP2- oder FFP3-Masken ohne ein Ventil zu tragen.

Nicht im Flugzeug: Hier ist die Gefahr einer Infektion mit Corona besonders hoch

Doch die größte Gefahr vor einer Ansteckung mit Covid-19 bei der Reise mit dem Flugzeug in den Urlaub liegt laut Prof. Jelinek nicht nur an Bord der Maschine, sondern auch im Flughafen selber. 

Das liege daran, dass die Passagiere beim Boarding und beim Aussteigen nicht genügend Abstand halten würden, da sie dort oft dicht gedrängt in Warteschlangen stehen.

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