Mitten in den Ferien

Corona im Sommerurlaub: Nachweispflicht gilt in Deutschland ab Sonntag

Es soll eine Vereinfachung der Corona-Regeln sein. Ab Sonntag (1. August) gelten neue Einreisebestimmungen.

Dortmund – In vielen Bundesländern sind noch Sommerferien, wenn die neue Einreiseregelung der Bundesregierung greift. Ab Sonntag (1. August) sind alle Einreisenden verpflichtet, einen Nachweis über eine Impfung, eine Genesung oder einen Test zu erbringen.

Neue Regel für Urlauber: Einreisende müssen einen Nachweis erbringen

Wie die Bundesregierung in einer Pressemitteilung am Freitag (30. Juli) mitteilt, hat das Bundeskabinett die „Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2“ beschlossen. Was bedeutet das konkret für alle Urlauber, die aus dem Ausland wieder nach Deutschland einreisen wollen?

Demnach sind alle Einreisenden ab Sonntag (1. August) verpflichtet, einen entsprechenden Nachweis zu erbringen – egal, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder nicht. Auch egal ist es, ob sie mit dem Flugzeug, Auto oder mit der Bahn kommen. Dabei kann es sich um einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis handeln.

Schutz vor Corona: Nachweis-Pflicht für Urlauber beschlossen

„Diese Regelung dient dazu, die Eintragung zusätzlicher Infektionen nach Deutschland möglichst gering zu halten“, heißt es in der Mitteilung der Regierung. Doch es gibt auch Ausnahmen von der neuen Regel:

  • Reisende aus einem Virusvariantengebiet müssen auch einen Test nachweisen, wenn sie geimpft oder genesen sind.
  • Die Nachweispflicht gilt für Personen, die das 12. Lebensjahr vollendet haben.

Neue Corona-Risikogebiete: Statt drei nur noch zwei

Ab Sonntag soll es zusätzlich noch eine Vereinfachung bei den Reiseregeln geben: Dann werden nur noch zwei Arten von Risikogebieten ausgewiesen. Statt Corona-Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten, soll es nur noch Gebiete mit erhöhtem Risiko (Hochrisikogebiete) und Virusvariantengebiete geben.

Für Einreisende aus diesen Gebieten sollen weiterhin Anmelde- und Absonderungspflichten gelten. Das bedeutet, die 14-tägige Quarantänepflicht für Reisende aus Virusvariantengebieten bleiben weiterhin bestehen (mit den entsprechenden Ausnahmeregeln).

Die Quarantänepflichten für Einreisende aus Gebieten mit erhöhtem Risiko (Hochrisikogebiete) entsprechen den Pflichten, wie sie für die bisherigen Hochinzidenzgebiete gelten. Das heißt: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Einreise eine zehntägige Quarantäne antreten. Ab dem fünften Tag kann sie mit der Übermittlung eines negativen Tests beendet werden.

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser/dpa

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