Die nächsten Schulferien stehen an

Herbstferien 2021: Zwei beliebte Urlaubs-Inseln sind nicht länger Hochrisikogebiet

Die Herbstferien 2021 rücken immer näher: Passend zur nahenden Ferienzeit streicht die Bundesregierung zwei beliebte Urlaubsinseln von der Liste der Hochrisikogebiete.

Deutschland – Einfach mal unbeschwert in den Urlaub fahren: Nach 1,5 Jahren Pandemie wünschen sich das viele Menschen. Aber auch die Herbstferien werden in diesem Jahr in vielen Ländern von Corona-Beschränkungen bestimmt sein. Zwei besonders beliebte Mittelmeer-Inseln hat die Bundesregierung jetzt zur Freude vieler Urlauber von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen: Kreta (Griechenland) und Korsika (Frankreich).

Kretadie größte der griechischen Inseln
Fläche8 261 km²
Breite60 km

Herbstferien 2021: Griechenland mitsamt seiner Inseln keine Hochrisikogebiete mehr

Für Griechenland-Reisende gelten die folgenden Änderungen: Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist seit Sonntag (12. September) für die Insel Kreta sowie die südliche Ägäis aufgehoben. Zur südlichen Ägäis zählen auch die ebenfalls bekannten Inseln Kos, Rhodos oder Mykonos. Mit der Änderung wird Griechenland nun vollständig von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen (weitere News rund um Reise auf RUHR24).

Für Rückkehrer nach Deutschland hat das weitreichende Lockerungen zur Folge: Es entfallen die Test- sowie die Quarantänepflicht. Auch die digitale Einreiseanmeldung wird nicht mehr vorausgesetzt.

Griechenland-Urlaub: diese verschärften Corona-Regeln gelten im Land

Allerdings: Die Inzidenz in Griechenland liegt mit 146 (Stand: 13. September) deutlich höher als in Deutschland. Für die Einreise benötigen Urlauber ein negatives Testergebnis bzw. einen Geimpft- oder Genesenennachweis sowie ein spezielles Einreiseformular.

Auch im Land müssen Urlauber weiter mit Beschränkungen rechnen: In öffentlichen Räumen sowie in Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht. Seit Montag (13. September) tritt eine weitere Regelung in Kraft: In Gastronomiebetrieben darf sich nur noch aufhalten, wer geimpft oder genesen ist.

Griechenland, Chania: Die Bundesregierung streicht die beliebte Insel Kreta ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete.

Urlaub in Frankreich: Reisewarnung für die Insel Korsika aufgehoben

Ebenfalls seit Sonntag (12. September) ist auch die französische Ferieninsel Korsika kein Hochrisikogebiet mehr. Gleichzeitig wurde die Region Okzitanien von der Liste gestrichen.

Für nahezu ganz Frankreich besteht damit nun keine Reisewarnung mehr – Ausnahmen bilden die Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur sowie einige Übersee-Regionen. Korsika- und Frankreich-Urlauber haben folglich derzeit bei der Rückkehr nach Deutschland keine Nachweis- oder Quarantänepflicht – und müssen auch kein Einreiseformular ausfüllen.

Reisen nach Frankreich und Korsika – „Grüner Pass“ und weitere wichtige Corona-Regeln

Auch in Frankreich liegt die Inzidenz mit 103 (Stand: 13. September) höher als in Deutschland – allerdings fällt sie aktuell. Für die Einreise in das Land wird ein negativer Coronatest beziehungsweise ein Geimpft- oder Genesenen-Ausweis vorausgesetzt. Wer einreisen will, benötigt zudem ein entsprechendes Einreiseformular. Korsika-Urlauber müssen zusätzlich noch eine schriftliche Erklärung ausfüllen.

In Frankreich gilt eine Masken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Restaurants, Museen oder Schwimmbädern zumeist eine Nachweispflicht (geimpft, getestet oder genesen). Anfang August hat Frankreich dazu den „Grünen Pass“ eingeführt. Wichtig zu wissen: Dabei handelt es sich nicht etwa um ein grünes Papierformular. Für in Deutschland Geimpfte ist vielmehr der QR-Code für den digitalen EU-Impfpass gültig. Dieses digitale Covid-Zertifikat der EU ist seit dem 1. Juli erhältlich. Es wird in allen EU-Mitgliedsstaaten anerkannt.

Herbstferien 2021: auch neue Länder auf der Liste der Hochrisikogebiete

Mit Wirkung zum 12. September (Sonntag) wurden allerdings auch neue Länder auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Dazu zählen Bosnien und Herzegowina, Norwegen, Grenada und Nicaragua.

Auch in Kroatien steigen die Corona-Zahlen aktuell – insbesondere aufgrund der Delta-Variante. Vergleichsweise niedrige Inzidenzen vermelden hingegen Italien mit rund 58 sowie Spanien mit 63,5 (Stand: Montag, 13. September).

Rubriklistenbild: © Pascal Pochard-Casabianca/afp

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