Garten-Tipps

Unkraut im Rasen entfernen: Nudelwasser wirkt wahre Wunder

Wer Unkraut loswerden will, muss nicht immer zu Chemikalien greifen. Einfache Hausmittel wie Nudelwasser machen den Rasen auch wieder schön.

Dortmund – Wer Wert auf einen lupenreinen Rasen ohne Klee, Gänseblümchen oder sonstige Beipflanzen legt, hat eigentlich ständig mit der Versorgung zu tun.

Nudelwasser im Garten anwenden: Geheimtipp gegen Unkraut im Rasen

Doch statt zu teuren Mitteln aus dem Gartencenter zu greifen oder eine ganze Fläche zu vertikutieren, helfen auch ganz simple und günstige Hausmittel. Das Zauberwort heißt Nudelwasser, das nicht nur in der Küche noch echte Wunder bewirken kann.

Diese Reste sollen auf dem Rasen oder im Blumenbeet helfen, das Unkraut nicht nur zu entfernen, sondern im besten Fall auch langfristig loswerden. Aber wieso? Das Nudelwasser ist reich an Stärke und verstopft somit die sogenannten Stomata, also die Pflanzenporen.

Die ungewünschten Gewächse im Beet sterben somit ab und lassen sich leichter entfernen. Für die meisten Hobbygärtner wohl ein willkommener Bonus: Idealerweise stirbt auch der gesamte Organismus des Unkrauts mit ab und es herrscht für einige Zeit Ruhe in Sachen Unkraut.

Unkraut im Garten loswerden: Nudelwasser und Kartoffelwasser helfen

Denselben Effekt hat übrigens auch Kartoffelwasser, wie das Gartenjournal berichtet. Die Anwendung des Suds im Garten ist dabei denkbar einfach. Denn sowohl nach dem Nudeln oder Kartoffeln kochen kann das noch heiße Wasser ins Beet gegeben werden. Um genaue Stellen zu treffen, kann etwa eine Kelle helfen.

Wer möglichst auch die restlichen Wurzeln des Unkrauts vernichten möchte, sollte nach dem Ziehen noch mal heißes Nudel- oder Kartoffelwasser über die betroffene Stelle gießen.

Nudelwasser kann gegen Unkraut im Garten helfen.

Garten von Unkraut befreien: Nicht jede Pflanze muss entfernt werden

Wer seinen Garten gar nicht von Unkraut befreien möchte, muss das natürlich nicht tun. Denn trotz der eher negativen Bezeichnung, ist Unkraut in den meisten Fällen gar nicht schädlich für andere Pflanzen. Einige haben sogar noch einen positiven Nutzen.

So ist Löwenzahn etwa eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Auch Brennnesseln sind beispielsweise für Schmetterlinge eine Nahrungsquelle, können aber auch gegen anderes Unkraut noch nützlich sein.

Beim Einsatz von Essig sollte man hingegen eher vorsichtig sein. Denn das günstige Hausmittel kann dem Boden im Garten eher schaden.

Rubriklistenbild: © Petra Schneider/Imago; Karina Hessland/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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