Experte mit Preisprognose

Ukraine-Krieg belastet die Milchindustrie: „Lieferketten sind bedroht“

Ein Mann nimmt Frischmilch aus dem Kühlschrank.
+
Milch findet sich in nahezu allen Kühlschränken – und wird die Verbraucher bald mehr kosten.

Lieferengpässe und ein akuter Fahrermangel sind bloß zwei Probleme, mit denen die Milchindustrie in Deutschland aktuell zu kämpfen hat.

Berlin – Preissprünge, Lieferengpässe oder auch teure Sprit- und Energiepreise – der seit Wochen andauernde Krieg in der Ukraine wirkt sich immer massiver auf die Verbraucher in Deutschland aus. Unlängst mussten auch Discounter wie Aldi oder Lidl die Preise zahlreicher Lebensmittel anpassen und mehrere Produkte wie Speiseöl oder Mehl in der Abgabemenge begrenzen. Und auch die Milch sowie Milchprodukte könnten bald dazugehören.

BW24* verrät, warum Milch und Milchprodukte bald noch teurer werden könnten

Nahezu alle Branchen in Deutschland spüren die Kriegsfolgen, auch die Milchindustrie, sagte Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer im Milchindustrie-Verband e. V. (MIV). Auf Anfrage von BW24 erzählt er, dass Lieferanten teilweise nicht lieferfähig seien und daher Lieferketten bedroht sind. Zudem seien Futter- und Düngemittel seit Kriegsbeginn enorm im Preis gestiegen. Ein weiteres Problem ist fehlendes Personal in der Logistik. „In Europa herrscht Fahrermangel, die sind alle an der Front!“ *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.