Eine Stunde zurück

Zeitumstellung 2022: Werden die Uhren zur Winterzeit vor- oder zurückgestellt?

Die Zeitumstellung überrascht alle sechs Monate aufs Neue. Ende Oktober steht wieder die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit an.

Dortmund – Die Zeitumstellung kann verwirrend sein. Aber nicht nur für den Körper, der sich an die Zeitverschiebung um eine Stunde anpassen muss. Es ist auch verwirrend, ob die Uhren nun vor oder zurückgestellt werden müssen. Vom 29. auf den 30. Oktober 2022 findet die Zeitumstellung auf die Winterzeit statt. Aber was hat es mit der Umstellung der Uhr auf sich?

Zeitumstellung 2022vom 29. auf den 30. Oktober 2022
Uhrzeitvon drei Uhr nachts auf zwei Uhr nachts zurück
Artvon Sommer- auf Winterzeit

Zeitumstellung 2022: Im Oktober beginnt wieder die Winterzeit

Wie jedes Jahr werden die Uhren im Oktober eine Stunde zurückgestellt. Und zwar in der Nacht vom letzten Samstag, den 29. Oktober, auf Sonntag, den 30. Oktober 2022. Dann heißt es um drei Uhr nachts: eine Stunde zurück, auf zwei Uhr. Langschlafende können sich freuen. Denn wer am Samstag noch lange unterwegs war, aber am Sonntag wieder früh rausmuss, kann eine Stunde länger schlafen als gewohnt.

Viele Menschen fragen sich, warum es die Zeitumstellung noch gibt. Gerade die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit scheint für manche schwierig zu sein, da es abends dann noch früher dunkel wird. Der Herbst-Blues samt Dauer-Müdigkeit scheint vorprogrammiert zu sein. Seit Jahren gibt es Kritik zur Zeitumstellung. Es wird hinterfragt, wie sinnvoll das Uhren-Umstellen noch ist. Also warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?

Die Zeitumstellung wird schon lange kritisiert – die Mehrheit präferiert die Sommerzeit

Die Zeitumstellung wurde in Deutschland im Jahr 1980 eingeführt. Sie war ursprünglich dazu gedacht, um in den Sommermonaten Energie zu sparen. Durch das Vorstellen der Uhr soll das Tageslicht am Ende des Tages länger genutzt werden. Mittlerweile hat sich aber gezeigt, dass die Ersparnis lediglich minimal ist. Die Debatte rund um die Zeitumstellung hat nun sogar internationale Züge angenommen.

Das Europäische Parlament hat auf den Vorschlag der Europäischen Kommission dafür gestimmt, die Zeitumstellung abzuschaffen. Die Gründe sind vielseitig. Zum Beispiel würden viele Menschen über gesundheitliche Folgen wie Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme klagen. Voraussichtlich wird es die Zeitumstellung allerdings noch bis 2026 geben. Die Umfragen, die den Vorschlag der Kommission veranlasst haben, waren nicht repräsentativ genug. Eine endgültige Entscheidung hat es seitens der Mitgliedstaaten noch nicht gegeben.

Die Uhren werden Ende Oktober um eine Stunde zurückgestellt.

Zeitumstellung im Oktober: Uhren zur Winterzeit vor- oder zurückstellen?

Also müssen wir noch eine Weile an den Zeigern drehen. Die meisten digitalen Uhren, wie zum Beispiel auf dem Smartphone, stellen sich von alleine um. Man sollte die analogen Uhren aber nicht vergessen. Die Armbanduhr fällt einem direkt ein. Jedoch sollte man die Uhr im Auto nicht vergessen. Je nach Modell und Alter des Autos stellt sich diese nicht von selbst um.

Das Umstellen auf die Winterzeit bedeutet, dass es morgens früher hell wird. Allerdings wird es im Umkehrschluss abends auch eher dunkel sein. Wer sich nicht merken kann, ob die Uhr nun vor- oder zurückgestellt wird, kann sich eine Eselsbrücke einprägen: „Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst zurück in den Schuppen“ (mehr Lifehacks bei RUHR24).

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