Schluss mit dem Gezwitscher

Twitter-Account löschen – in wenigen Minuten weg von Elon Musk

Es gibt zwei Methoden, um den Twitter-Account zu löschen. Wir erklären, wie es am einfachsten funktioniert und was die Alternativen sind.

Dortmund – Technik-Mogul Elon Musk krempelt Twitter fleißig um. Zunächst hat der Tesla-Chef rund die Hälfte der Angestellten entlassen. Zuletzt sorgte er dann damit für Aufsehen, dass er den noch verbliebenen 3.700 Mitarbeitern ein Ultimatum stellte.

Twitter-Übernahme von Musk: Viele User wollen aufhören zu zwitschern und den Account löschen

Darin forderte der 51-Jährige seine Mitarbeiter auf, „extrem hardcore“ zu sein und viele Überstunden mit hoher Intensität zu leisten. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten haben „Hunderte“ nicht zugestimmt und Twitter verlassen.

Nicht nur viele der Angestellten haben keine Lust mehr auf Twitter, auch etliche Userinnen und User wollen sich von Musks Mikro-Blog entfernen.

Twitter-Account löschen: So funktioniert es in wenigen Minuten

Um den eigenen Twitter-Account zu löschen, gibt es zwei Methoden: über den Browser oder über die Smartphone-App. Bei beiden Methoden muss man eingeloggt sein. Die Schritte sind ganz einfach und zudem identisch:

  1. In der linken Spalte auf „Mehr“ und anschließend „Einstellungen und Support“, dann auf „Einstellungen und Datenschutz“ klicken.
  2. Unter dem Menüpunkt „Dein Account“ gibt es die Option „Deinen Account deaktivieren“.
  3. Die Deaktivierung muss mit dem eigenen Passwort bestätigt werden.
  4. Das Profil verschwindet umgehend von Twitter. Das Unternehmen lässt aber 30 Tage lang die Option offen, den Account zu reaktivieren. Nach Ablauf der Zeit werden die Daten vollständig gelöscht.

Wer allerdings seine Daten und Tweets nicht verlieren will, sollte sie zuvor herunterladen. Auch diese Option ist unter „Einstellungen und Datenschutz“ zu finden. Unter dem Punkt „Ein Archiv deiner Daten herunterladen“ kann die Datei angefordert werden.

Twitter-Account löschen – das sind die Alternativen

Die Alternativen zu Twitter, das weltweit rund 390 Millionen Nutzer zählt, sind noch gering. Den größten Zuwachs vermeldete zuletzt Mastodon. Dort heißt es „Tröten“ statt „Zwitschern“.

Bei Mastodon handelt es sich um eine gänzlich werbefreie Non-Profit-App. Es ist eine Open-Source-Plattform, die nicht verkauft und demnach auch nicht insolvent gehen kann.

Es gibt zwei Methoden, um den Twitter-Account zu löschen. Wir erklären, wie es am einfachsten funktioniert und was die Alternativen sind.

Die Beiträge in den Mastodon-Timelines werden anders als bei Twitter nicht nach einem bestimmten Algorithmus angezeigt, sondern chronologisch entsprechend dem Zeitpunkt der Veröffentlichung (mehr digitale News auf RUHR24).

Musk übernimmt Twitter – Nutzer fliehen vor ihm

Schon vor der Übernahme durch den neuen Boss hatte Twitter rückläufige Zahlen zu vermelden. Dies hat sich laut Musk in den letzten Tagen stabilisiert. So berichtet der gebürtige Südafrikaner über ein neues „Allzeit-Hoch“ bei Twitter.

Doch trotz „Allzeit-Hoch“ hat Musk noch zu kämpfen. Nach der kostspieligen Twitter-Übernahme brachen seinen Worten zufolge die Anzeigenerlöse ein. Denn Unternehmen befürchten, dass die Werbung für ihre Marken angesichts der uneingeschränkten Redefreiheit, die Musk in Aussicht gestellt hat, neben anstößigen Tweets landen könnte.

Rubriklistenbild: © STR/Imago

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