Experten warnen

Tupperware und Co.: So gefährlich können die Plastik-Dosen für die Gesundheit sein

Dosen aus Kunststoff gehören in den meisten Haushalten zur Grundausstattung. Doch die Dosen von Tupperware und Co. könnten der Gesundheit schaden.

  • Vorratsdosen aus Kunststoff wie etwa Tupperware enthalten bedenkliche Stoffe wie Erdöl oder Weichmacher.
  • Es gibt aber genügend Alternativen aus anderen Materialien.
  • Diese sind meistens außerdem viel günstiger.

NRW - Nachhaltigkeit und verstärkte Rücksichtnahme auf die Umwelt liegen im Trend. Doch nicht nur um den eigenen Tellerrand zu erweitern lohnt es sich, auch Alternativen zur allseits beliebten Tupperware in Betracht zu ziehen. Denn so unbedenklich wie ihr Ruf, sind die Vorratsdosen leider nicht, weiß RUHR24.de*.

Unternehmen

Tupperware

Gründung

1946

Hauptsitz

Orlando, Florida, Vereinigte Staaten

Muttergesellschaft

Tupperware Brands Corporation

Tupperware unbedenklich? Das steckt in den Dosen aus Kunststoff

Denn Frischhalteboxen oder Brotdosen aus Kunststoff wie die von Tupperware und anderen Herstellern werden aus Erdöl hergestellt. Zwar sind die Vorteile der Behälter verlockend: Sie sind leicht, günstig in der Herstellung, biegsam, robust und sogar wärmedämmend.

Allerdings gibt es bei dem beliebten Haushaltsgegenstand auch einige Nachteile wie Utopia berichtet. Denn Tupperware ist nicht hitzebeständig und sogar leicht brennbar. Bestimmte Lösungsmittel können den Kunststoff angreifen und dabei Giftstoffe freisetzen, die die Gesundheit gefährden können.

Alternativen zur Tupperware: Alte Behälter nicht gleich wegwerfen

Die bedenklichen Stoffe sind allerdings noch kein Grund, die Tupperware oder andere Dosen aus Kunststoff direkt zu entsorgen, denn das würde nur unnötigen Müll bedeuten. Wer keine Lebensmittel mehr in den Behältern aufbewahren will, kann auch anderes lagern: Je nach Form passen auch Büromaterial, Bastelutensilien oder Werkzeug-Zubehör hinein.

Außerdem ist Tupperware in der Regel langlebiger als die meisten anderen Kunststoff-Boxen. Wer trotzdem auf Plastik verzichten oder sich gerade neue Behälter anschaffen will, für den gibt es jede Menge nachhaltige und kostengünstigere Alternativen.

Tupperdosen sind für viele ein Haushalts-Begleiter im Alltag. Allerdings gibt es umweltschonende und günstige Alternativen.

Tupperware: Diese günstigen und nachhaltigen Alternativen gibt es für die Kunststoff-Dosen

Eine mögliche Alternative zu Tupperware und anderen Boxen aus Kunststoff können Brotdosen aus Edelstahl sein. Sie sind sehr robust und dabei fast genauso leicht wie die Behälter als Plastik. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Edelstahl spülmaschinenfest und lebensmittelecht ist. Denn das bedeutet, dass sich keine Weichmacher daraus lösen.

Ebenfalls positiv zu erwähnen: Edelstahl ist gut recyclebar. Für Pausenbrote oder andere halbtrockene Speisen wie geschnittenes Obst und Gemüse eignen sie sich sehr gut. Sie sind auch ideal zum Einfrieren, aber nicht für die Mikrowelle geeignet.

Auch Gläser eignet sich als Alternative zur Tupperware und ist dabei viel günstiger

Wer wert auf die Verwendung in der Mikrowelle legt, für den eignen sich Behälter aus Glas besser als Alternativ zur klassischen Tupperware. Diese gibt es mittlerweile in allen möglichen Formen und Größen mit Deckeln aus Holz, Kork bis hin zum sehr dichten Deckel mit Bügel.

Idealerweise müssen nicht einmal neue Behälter angeschafft werden: Gläser mit Schraubglas, wie etwa Marmeladengläser oder Gurkengläser eignen sich ebenso, um darin Vorräte oder das Mittagessen für's Büro aufzubewahren. Tipp: Vor der weiteren Benutzung bietet es sich an, die Gläser nicht nur zu spülen, sondern auch auszukochen. Das tötet die letzten Keime und verhindert Schimmel.

Mit dem Dalgona Coffee gibt es übrigens einen Trend, für den sich auch Teetrinker begeistern könnten.

Vor- und Nachteile von Glas als Alternative zur Tupperware

Behälter als Glas eignen sich ähnlich wie Tupperware für die Mikrowelle, den Ofen oder generell heiße Speisen. Sogar zum Einfrieren eignen sich Gläser bestens. Allerdings sind sie etwas schwerer und nicht ganz so robust wie Tupperware oder andere Boxen aus Plastik und damit zum Mitnehmen vielleicht nicht in jeder Situation geeignet.

Wer sich für nachhaltige Produkte interessiert, sollte auch festes Shampoo in Betracht ziehen. Stiftung Warentest hat nun einige davon unter die Lupe genommen* und geprüft, ob die Haarseifen mit den Klassikern mithalten können. Ein Vorteil der Shampoo-Brocken: Im Gegensatz zu flüssigem Shampoo kommen sie ohne Tenside aus.

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