Nebeneffekt vom Homeoffice

Trockene Augen: Diese Hausmittel helfen gegen Symptome wie Jucken und Brennen

Trockene und juckende Augen entstehen meist durch viel Zeit am Bildschirm. Mit diesen Hausmitteln bekämpft man Symptome schnell und einfach.

NRW - Seit der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice. Doch die Zeit vor dem Bildschirm tut den Augen meist nicht gut – sie werden dadurch schnell trocken. Einige schnelle und leichte Tipps können bei dem Problem helfen.

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VerlagÖKO-TEST AG (Deutschland)
ChefredakteurHans Oppermann

Trockene Augen im Homeoffice: Lange Bildschirm-Zeit ist belastend

Hausmittel und Übungen können bei trockenen und juckenden Augen eine Abhilfe leisten. Dazu gehören etwa Gurken, Kartoffeln und schwarzer Tee. Aber auch die klassischen Augentropfen sind eine Option.

Der Grund für die trockenen Augen im Homeoffice* sind die Tränendrüsen, darüber berichtet auch 24vita.de. Sie produzieren nicht genug Tränenflüssigkeit. Das passiert schnell bei hoher Bildschirmzeit oder warmer Heizungsluft. Dadurch werden die Augen trocken und können schnell jucken. Laut der AOK kann zum Beispiel häufigeres und bewussteres Blinzeln die Augen zusätzlich befeuchten und damit den Problemen entgegenwirken. Durch das Blinzeln wird mehr Tränenflüssigkeit hergestellt, weswegen die Augen nicht mehr so schnell trocken werden können.

Trockene und juckende Augen: Tipps und Hausmittel im Home-Office – Kokosöl kann helfen

Wem das aber zu umständlich ist oder wer nur hin und wieder die Augen im Home-Office befeuchten möchte, kann zum Beispiel ein feuchtes Handtuch über die geschlossenen Augen legen. Das verdunstete Wasser wirkt wie die eigene Tränenflüssigkeit. Wenn man jedoch keine Zeit hat die Augen für einige Zeit geschlossen zu halten, da die Arbeit ruft, kann sich Kokosöl wie eine Augencreme um die Augenpartie auftragen. Laut Öko-Test, die zuletzt auch Gesichtscremes getestet haben, spendet das Kokosöl Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend.

Im Homeoffice haben viele Menschen trockene Augen.

Aber auch die guten, alten Gurkenscheiben können helfen. Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei dem feuchten Handtuch. 15 bis 20 Minuten reichen vollkommen aus, um die Augen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Falls mal keine Gurkenscheiben zur Hand sind, tun es Kartoffelscheiben auch. Sie sollen zudem auch gegen Augenringe wirken (alle Lifehacks auf RUHR24.de).

Wer auf Hausmittel verzichten und lieber zu den sicheren Augentropfen greifen möchte, kann diese in der Apotheke kaufen und sich dort beraten lassen. Spezielle feuchtigkeitsspendende Augentropfen eignen sich gut für die Behandlung.

Homeoffice: Trockene und juckende Augen – schwarzer Tee und Kokosöl helfen

Als letzte Möglichkeit bietet sich schwarzer Tee an. Dafür einfach zwei Teebeutel mit heißem Wasser aufbrühen, ziehen und dann abkühlen lassen. Anschließend den Teebeutel auf das Augenlid legen und genauso wie die Gurkenscheiben einwirken lassen. Die Augen werden mit Feuchtigkeit versorgt und die Antioxidantien in dem schwarzen Tee halten sie länger feucht. Gerbstoffe im Schwarztee lindern den Juckreiz. Die Teebeutel können auch im Kühlschrank gelagert werden. Das kühlt und beruhigt das Auge bei der Anwendung zusätzlich.

Besonders jetzt im Frühjahr, wo die Heuschnupfen-Zeit beginnt, kann aber nicht nur der Bildschirm für trockene und juckende Augen sorgen. Falls die oben genannten Hausmittel und Übungen nicht helfen, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Dann könnten die trockenen Augen ein Symptom für Allergien sein.

Trockene Augen im Homeoffice: Optiker oder Augenarzt können helfen

Aber es kann auch andere Gründe für die trockenen Augen geben, die nur ein Augenarzt behandeln kann. So würde dann die Lidschlagfrequenz, die Lidränder, die Stabilität des Tränenfilms und die Leistung der Tränendrüsen geprüft werden.

Um das Auge weiter am Arbeitsplatz im Homeoffice zu schützen, kann man zusätzlich eine Blaufilterbrille nutzen oder seine eigene Brille beim Optiker mit solch einem Filter ausstatten lassen. Blaulicht gehört zu den schädlichen HEV-Strahlen (High-Energy Visible Light) und macht etwa 50 Prozent des Sonnenlichts aus. Seiner energiereichen Strahlung wird eine schädigende Wirkung für die Augen und auch die Haut nachgesagt. Eine Blaulichtfilter-Brille kann daher das Auge vor der zusätzlichen Belastung des blauen Lichts eines Bildschirms schützen. *24vita.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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