Trick spart 10 Prozent

Warmes Wasser verbraucht 13 Prozent der Energie – so senkt man den Verbrauch

Warmes Wasser übernimmt einen großen Anteil bei den Energiekosten. Mit einem einfachen Trick lassen sich rund 10 Prozent sparen. Hier mehr erfahren.

Dortmund – Gute Neujahrsvorsätze gibt es sicherlich viele. Nur in den wenigsten Fällen werden sie allerdings auch tatsächlich durchgehalten. Beim Thema Energiesparen könnte sich ein gutes Durchhaltevermögen in diesem Jahr ganz besonders auszahlen.

Warmes Wasser verbraucht 13 Prozent der Energie – so senkt man den Verbrauch

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben sich unter 2057 Befragten etwas weniger als die Hälfte vorgenommen, in 2023 weniger Energie im Haushalt zu verbrauchen. Mittel, Wege und Lifehacks dieses zu erreichen gibt es viele, doch wo ließe sich am besten ansetzen?

Einen großen Kostenpunkt der stetig steigenden Energiepreise nimmt das warme Wasser ein. Laut Verbraucherzentrale NRW entfallen 13 Prozent der Energiekosten auf diesen Bereich.

Wassersparen im Badezimmer: Anderer Duschkopf kann helfen

Entsprechend groß ist hier das mögliche Sparpotenzial. Doch was können Verbraucher konkret tun, um die Kosten im Bereich Warmwasser wieder in moderatere Sphären zu schrauben? Eine einfache Möglichkeit wäre unter anderem, seinen bereits vorhandenen Duschkopf gegen ein wassersparendes Modell auszutauschen.

Ein solches Modell ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung und verbraucht im Gegensatz zu seinem „verschwenderischen großen Bruder“ nur rund sechs bis acht Liter pro Minute – bei einer herkömmlichen Brause sind es mit 12 bis 14 Litern circa doppelt so viel, rechnet Tagesschau vor.

Kosten für Warmwasser senken: Trick spart 10 Prozent ein

Eine weitere Option ist das Verringern der Duschdauer. Auch ließe sich beim Einseifen einfach das Wasser abstellen.

Beim Duschen gibt es ein besonders hohes Sparpotenzial.

Wem das noch nicht reicht, der kann bei der Wassertemperatur einen großen Sparhebel ansetzen. Laut Verbraucherzentrale spart man mit drei Grad geringerer Temperatur bereits 10 Prozent Energiekosten ein. Unter der Dusche bibbern muss man dennoch nicht, schließlich duscht man in Deutschland durchschnittlich bei 40 °C, wie Tagesschau berichtet.

Nichtsdestoweniger gibt es nicht nur im Bad, sondern auch in der Küche Möglichkeiten, Energiekosten einzusparen. Bis zu einer Wassermenge von 1,5 bis 1,7 Litern lohnt es sich beispielsweise einen Wasserkocher zum Erhitzen des Wassers zu verwenden. Danach sollte ein Topf verwendet werden.

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Kirchner-Media/Imago

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