Gemüse im eigenen Garten

Tomaten pflanzen: Standort ist entscheidend für die Ernte

Tomaten zu säen und aufzuziehen, wird mit einigen Tricks zum Kinderspiel. Doch der richtige Zeitpunkt ist ein wichtiger Faktor für die Ernte.

Dortmund – Tomaten findet man in fast jeder Küche. Kein Wunder, denn sie eignen sich für viele Gerichte, aber auch als Snack zwischendurch. Besonders lecker schmecken sie aber vor allem dann, wenn sie selbst gezüchtet, und im eigenen Garten geerntet werden können, wie RUHR24* weiß.

GemüseTomate
GattungNachtschatten
FamilieNachtschattengewächse

Tomaten säen und vorziehen: Der richtige Standort sorgt für eine große Ernte

Nach Angaben von Öko-Test sollten Tomatenfans das Gemüse frühstens Ende Februar und spätestens Anfang April aussäen. Je nachdem, wann die Aussaat stattfindet, kann sich auch die Ernte verschieben. Tomaten zu früh auszusäen, sei allerdings kontraproduktiv, da die Pflänzchen sowohl zu Beginn als auch später im Garten* viel Licht benötigen.

Sollten sie davon nicht genügend bekommen, schießen sie zu schnell in die Höhe und bilden unnatürlich lange Triebe aus. Deshalb sollte der Standort dementsprechend hell sein. Für die Keimung ist eine Temperatur von 20 bis 28 Grad optimal.

Tomaten säen: Mit diesen Tipps gelingt es Hobbygärtnern in wenigen Schritten

Für die Tomatenzucht soll zunächst ein großer Topf, eine Anzugtasche oder ein Eierkarton mit Erde befüllt werden. Gerade für den Anfang soll sich spezielle Anzuchterde besonders gut eignen. Um die Samen zu pflanzen, sollen Hobbygärtner zunächst ein kleines Loch mit einem Durchmesser von ungefähr 0,5 bis 1 Zentimeter in die Erde bohren. Auch andere Pflanzen lassen sich im April gut aussäen.*

Dort sollen die Samen dann vorsichtig hereingelegt und im Anschluss mit Erde bedeckt werden. Danach können sie mit etwas Wasser aus einer Sprühflasche besprüht werden. Dadurch wird das Risiko verringert, dass die Samen nicht weggeschwemmt werden (mehr Lifehacks bei RUHR24*).

Tomaten säen und vorziehen: Große Ernte durch das optimale Klima der Paradiesäpfel

Besonders gut wachsen sollen die Tomaten, wenn die Erde etwas feucht ist. Die Kunst liegt darinnen, die Pflanze nicht austrocknen zu lassen, aber auch nicht zu übergießen. Zu viel Nässe kann nämlich ebenfalls schädigen. Das optimale Klima für das Gewächs soll feuchtwarm sein.

Dafür kann eine Folie über den Topf gespannt oder eine Aufzuchtbox mit durchsichtigem Deckel verwendet werden. Dort sollen die Samen die perfekten Bedingungen für die Keimung vorfinden. Doch der Verschluss sollte einmal täglich abgenommen werden, um einen Luftaustausch zu ermöglichen.

Tomaten aufziehen: Wann der optimale Zeitpunkt für das Pikieren der Pflanze ist

Sobald die Keimlinge ihr zweites Keimblatt ausgebildet haben, können sie pikiert, also umgetopft werden. Dafür brauchen Hobbygärtner einen Topf mit einem Durchmesser von mindestens acht Zentimeter. Auch bei diesem wird zuerst Erde hinzugegeben und dann ein Loch für die Pflanze gegraben. Torffreie Erde soll sich für das Umpflanzen besonders gut eignen. Der Keimling wird dann vorsichtig aus dem Anzuchttopf in den größeren Topf gegeben.

Dabei können sowohl ein Pikierstab als auch ein Stil eines Teelöffels helfen. Beim Einpflanzen sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze tief genug eingesetzt wird, da das die Wurzelbildung erleichtern und für ein kräftigeres Wachstum sorgen soll. Danach sollte die Tomatenpflanze an einen hellen und warmen Ort gestellt werden.

Tomaten säen und aufziehen: Zu diesem Zeitpunkt können die Tomaten ins Freie

Nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, können die Tomaten aus dem Topf ins Freie gesetzt werden. Der perfekte Abstand der Tomaten-Pflanzen soll 50 bis 60 Zentimeter betragen. Wer das Gewächs auf den Balkon oder die Terrasse stellen möchte, sollte stattdessen einen Topf wählen, wo 15 Liter Erde reinpassen.

Tomaten können mit einigen Tricks ganz einfach gesät werden.

Doch Verbraucher sollten aufpassen, denn die Dürrfleckenkrankheit könnte die Ernte gefährden, wie 24garten.de* weiß. Auch draußen sollen die Tomaten an einem hellen und geschützten Ort untergebracht werden. Ein Dach eignet sich besonders gut, da die Tomaten keine Fans von Regen sind. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Peter Widmann/imago

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