Nach zahlreichen tragischen Badeunfällen: So verhaltet ihr euch beim Baden richtig

Der Kanal auf Höhe der Kanalbrücke  an der Weidenstraße. Foto
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Der Kanal auf Höhe der Kanalbrücke an der Weidenstraße. Foto

In den vergangenen Wochen ist es zu zahlreichen tödlichen Badeunfällen gekommen. Die meisten lassen sich verhindern, so die DLRG. Hier sind ihre Tipps.

Immer wieder sind in den vergangenen Wochen Menschen bei tragischen Badeunfällen ums Leben gekommen. Damit der Spaß im Wasser kein tragisches Ende nimmt, sollten Badegäste einige Hinweise beachten.

Wer sich im Sommer abkühlen will, den zieht es ins kühle Nass. Im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Badestellen, an denen man sich erfrischen kann. Wer sich gegen das Freibad entscheidet, muss vorsichtig sein. Das Risiko in unbewachten Binnengewässern zu ertrinken, ist um ein Vielfaches höher als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen oder in Schwimmbädern, warnt die DLRG.

Badeunfälle: 504 Tote im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr kamen laut DLRG mindestens 504 Menschen im Wasser um. „In den Monaten Juli und August sind die Zahlen der Rettungseinsätze besonders in die Höhe geschnellt. Leichtsinn, Selbstüberschätzung oder Unkenntnis über die Gewässer waren die häufigsten Ursachen“, sagt Achim Haag, Präsident der DLRG.

Und auch in diesem Jahr gab es bereits mehrere tragische Badeunfälle. So wurde in der vergangenen Woche die Leiche eines vermissten Mannes aus dem großen Silbersee in Leverkusen geborgen. Am Sonntagabend verunglückten in Bochum zwei Menschen beim Baden in der Ruhr. Einer von ihnen starb. Und auch ein vermisster 9-jähriger Junge aus Hamm konnte nur tot geborgen werden.

Auch im Juli häuften sich die Badeunfälle: Binnen zwei Tagen sind in verschiedenen Gewässern in NRW gleich drei Menschen beim Baden verschwunden.

DLRG gibt Tipps für das richtige Verhalten

Viele dieser Badeunfälle sind nach Angaben der DLRG vermeidbar. Sie gibt deshalb Tipps für das richtige Verhalten beim Baden in offenen Gewässern.

Gefahren gehen nicht nur vom Wasser aus

Doch nicht nur das Baden an Binnengwässern bringt die Gefahr eines Badeunfalls mit sich. Auch auf starker Hitze reagiert der Körper. Das kann im schlimmsten Fall zu einem Hitzschlag oder einer Dehydrierung führen. Und auch Kopfschmerzen treten besonders gern bei Hitze auf.

Wer zum Baden ins Freibad oder ein Binnengewässer fährt, sollte außerdem unbedingt darauf achten, sich einzucremen. Und zwar auch wieder jedes Mal nach dem Baden, denn im Wasser löst sich die Sonnencreme zu großen Teilen vom Körper.