Lieber nicht genießen

Tee von Rückruf betroffen – krebserregendes Mittel nachgewiesen

Tee wird kalt oder auch warm genossen. Bei diesem Produkt sollte allerdings genau ein Blick auf das Haltbarkeitsdatum folgen.

Deutschland – Egal ob Kaffee, Taschenlampen oder Schokolade: Produktrückrufe kommen immer wieder vor. Besonders unangenehm sind Lebensmittelrückrufe für Verbraucher. Nun hat es einen besonderen Tee erwischt. Der Vertrieb „Orienta Foods“ ruft ihn zurück.

UnternehmenOrienta Foods
SitzHalle (Saale)
ProdukteOrientalische Lebensmittel

NRW und Niederlande: Mate-Tee zurück gerufen

Wie über Lebensmittelwarnung bekannt wurde, handelt es sich bei dem rückgerufenen Tee um einen Artikel, der speziell aus den Niederlanden geliefert wird. Demnach ist der Lieferant Yarafood B.V., aus Enschede in den Niederlanden betroffen. Es geht um den Tee „KHARTA – Yerba Mate“ mit dem Produktionsdatum (MAF) 10-2021 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (EXP) 09-2024. Vor kurzem hat ein großer Schokoladen-Rückruf Schlagzeilen gemacht.

Tee-Rückruf: Möglicherweise Insekten-Gift enthalten

In einer Mitteilung schreibt Orienta Foods: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt erhöhte Rückstandsgehalte des Pflanzenschutzmittels Anthrachinon enthalten sind. Auf den Verzehr sollte daher vorsorglich verzichtet werden.“ Der Artikel sei auch bereits aus dem Sortiment genommen (mehr Rückrufe bei RUHR24).

Ein Matetee ist von einem Rückruf betroffen. Ein Mittel erregt Krebs.

Artikel mit anderen Produktions- und Haltbarkeitsdaten sowie andere Produkte der Marke „KHARTA“ sind laut der Mitteilung nicht betroffen. Kunden, die einen betroffenen Artikel mit dem Aufdruck MAF: 10-2021/EXP: 09-2024 bzw. MAF: 11-2021/EXP: 10-2024 erworben haben, können ihn zurückgeben und bekommen gegen die Vorlage ihres Belegs das Geld zurück.

Pflanzenschutzmittel Anthrachinon: In der EU nicht mehr zugelassen

Laut einem entsprechenden Wikipedia-Eintrag wurde dem Pflanzenschutzmittel Anthrachinon 2009 bereits die Zulassung in der EU entzogen. Der Grund: Das Mittel wurde von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC) als krebserzeugend für den Menschen eingestuft.

Rubriklistenbild: © fbxx/Imago

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