Verkehr

Tanken im Winter: Warum Autofahrer aktuell mehr Geld für Sprit ausgeben

Der Sprit ist teuer. Im Winter zahlen Autofahrer aus einem Grund oft noch mehr an der Tankstelle.

Dortmund – Viele Deutsche sind schon im Vorbeifahren genervt von den Anzeigetafeln der Tankstellen, denn die Preise steigen weiter an. Nach Angaben des ADAC müssen Autofahrer momentan so viel Geld für Sprit bezahlen wie noch nie zuvor. Im Winter stecken die Meisten sogar noch mehr Geld in den Tank, als in jeder anderen Jahreszeit, wie RUHR24* berichtet.

Benzinein flüssiger Kraftstoff
BenzinsortenU.a. Diesel, Super E10, Super, Super Plus
Hauptgrund für steigende PreiseTeures Rohöl

Tanken im Winter: Aus diesem Grund geben Autofahrer im Winter mehr Geld für Sprit aus

In diesem Jahr kann es für Autofahrer teuer werden*. Einige Fahrer haben eventuell das Gefühl, dass sie während der kältesten Monate des Jahres besonders häufig tanken müssen. Das ist nicht ungewöhnlich, wie T-Online berichtet. Denn das Auto verbraucht im Winter deutlich mehr Sprit. Laut Merkur.de* ist das ein großes Problem, denn einige Pendler können sich die teuren Preise nicht mehr leisten.

Schuld an dem zusätzlichen Tanken im Winter ist unter anderem der Motor, denn der braucht in der Kälte mehr Zeit, um auf seine Betriebstemperatur* zu kommen. Vor allem bei kurzen Wegen ist das eher ungünstig, denn diese Zeit hat er nicht und das Triebwerk verbraucht dementsprechend mehr Sprit (mehr Service*-News bei RUHR24).

Auch die Winterreifen, die für ein sicheres Fahren sorgen sollen, werden beim Tanken zum Nachteil. Denn sie erhöhen den Rollwiderstand und dadurch zusätzlich auch den Verbrauch.

Hohe Sprit-Kosten im Winter: Nutzung der von Heizungen sorgt für weitere Ausgaben beim Tanken

Besonders viel Kraftstoff verbraucht alles, was mit Wärme zu tun hat. Zu den Spritfressern gehören laut n-tv unter anderem die Frontscheibenheizung mit einem Strombedarf von 540 Watt, die Heckscheibenheizung mit 185 Watt und die Sitzheizung mit 102 Watt.

Beim Erzeugen dieser Energie benötigt der Verbrennungsmotor bei 100 Watt rund 0,1 Liter Sprit zusätzlich. Hoher Komfort führt also oftmals auch zu hohen Kosten für Autofahrer. Doch das kann mit dem Beachten von einigen Tipps und Tricks verhindert werden.

Tanken ist laut ADAC abends am günstigsten.

Tanken im Winter: Wie Autofahrer die hohen Sprit-Kosten auf ein Minimum reduzieren können

Wer Geld sparen möchte, sollte also seinen zusätzlichen Verbrauch auf das Nötigste reduzieren. Scheiben- und Sitzheizungen sollten ausgeschaltet werden, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Außerdem sollten Autofahrer den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen*, denn das kostet nicht nur Sprit, sondern im schlimmsten Fall 80 Euro Bußgeld extra. Auch beim falschen Blinken können Strafzahlungen folgen*.

Zusätzlich ist es empfehlenswert, keine überflüssigen und schweren Gegenstände im Auto zu lagern. Viel Ballast führt zu einem hohen Verbrauch. Nach dem Skiurlaub sollte daher auch die Dachbox umgehend demontiert werden.

Auch der Reifendruck sollte regelmäßig kontrolliert werden, denn zu wenig Luft im Reifen erhöht den Rollwiderstand und auch den Verbrauch.*RUHR24 und Merkur.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/DPA

Mehr zum Thema