Erst 2012 gegründet

Supermarkt in Deutschland meldet Insolvenz an: Unternehmen vor dem Aus

Ein Supermarkt aus Deutschland geht einen drastischen Schritt. Das Unternehmen hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Dortmund – Von einer Insolvenz kann letztendlich jedes Unternehmen betroffen sein. So musste erst kürzlich ein Modeunternehmen seine Filialen aufgeben – auch eine beliebte Bank ist von einer Insolvenz betroffen. Nun müssen sich Verbraucher auf das nächste Aus einstellen.

UnternehmenOriginal Unverpackt
SitzBerlin, Deutschland
BrancheLebensmitteleinzelhandel

Supermarkt meldet Insolvenz an: Dieses Unternehmen steht vor dem Aus

Denn der Supermarkt Original Unverpackt hat vor dem Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz beantragt, wie die Lebensmittelzeitung berichtet. Das Unternehmen galt zuvor als Vorreiter von Händlern, welche ihre Waren ohne Verpackung verkaufen. Gegründet wurde das Unternehmen 2012 von Milena Glimbovski.

Die Gründerin hat sich in den Folgejahren ein Lieferantennetzwerk aufgebaut und das Projekt durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren können, wie chip.de berichtet. 2014 ging das Unternehmen dann mit einem Sortiment von 600 Produkten an den Start (mehr Service-News bei RUHR24).

Supermarkt meldet Insolvenz an: Grund für das Aus ist bisher noch unklar

Mit dem Konzept von Original Unverpackt bot das Unternehmen seinen Kunden eine umweltfreundliche Alternative zu Aldi, Lidl und anderen großen Ketten. Durch das Unverpackt-System konnten Verbraucher ihre Ware in Behälter geben, welche sie von zu Hause mitgebracht haben.

Dazu zählen beispielsweise Tupperdosen für verschiedene Nudeln oder Säckchen für Obst und Gemüse. Was genau letztendlich der ausschlaggebende Grund für die Insolvenz-Anmeldung ist, ist bislang allerdings unklar.

Ein deutscher Supermarkt hat Insolvenz angemldet.

Auf die Nachfrage der Lebensmittelzeitung habe sich das Unternehmen bislang nicht dazu geäußert. Ziel des Unternehmens sei es nach Angaben der eigenen Website allerdings, den Geschäftsbetrieb des Onlineshops und des Ladengeschäfts unter Erhalt der Arbeitsplätze an einen Investoren zu übergeben. Wann und ob dies umgesetzt wird, bleibt vorerst allerdings abzuwarten.

Rubriklistenbild: © Imago/CommonLens

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