Im Garten und im Zimmer

Kakteen und Sukkulenten überwintern: Diese Fehler beim Umtopfen vermeiden

Aloe Vera, Echeveria, Kakteen: Sie alle zählen zu den Sukkulenten, also zu den saftreichen Pflanzen. Im Winter ist die perfekte Zeit, um sie umzutopfen. Dabei gilt es allerdings, Fäulnis vorzubeugen.

Deutschland – Sie sind vielfältig, pflegeleicht und bunt: In schicken Töpfen verleihen Sukkulenten dem Garten oder der Wohnung ganz besonderen Charme. Bei der Bepflanzung gilt es aber, einiges zu beachten.

PflanzeSukkulente
Repräsentative ArtenPilea, Aloe Vera, Kakteen

Sukkulenten im Winter im Garten und in der Wohnung: Tipps beachten – sonst droht Fäulnis

Sukkulenten sind saftreiche Pflanzen, die auch gut ohne häufiges Gießen überstehen. Sie speichern das Wasser in den Blättern, im Stamm oder in den Wurzeln. Die Aloe Vera zählt zu Sukkulenten, genauso wie Aronstabgewächse oder auch Kakteen sind Arten der sogenannten Fettpflanzen.

Zwar gelten die Gewächse als sehr pflegeleicht, doch sie lieben auch die Sonne und die Wärme und scheuen Nässe. Deswegen erfordert die Pflege gerade im Winter – wie etwa auch die Geranie – etwas mehr Hingabe. Insbesondere, wenn sie im Garten angebaut sind.

Sukkulenten im Garten: Schutz im Winter ist wichtig

Der Hauswurz (Sempervivum) oder die Fetthenne (Sedum) sind gefeit vor dem Winter. Sie können weiter im Garten bleiben, sollten aber an einem hellen und insbesondere trockenen Ort stehen. Denn sind die Sukkulenten Schnee oder Regen ausgesetzt, drohen sie, zu faulen.

Zimmerpflanzen sind zwar immerhin schon vor Niederschlag geschützt. Doch gerade im Winter benötigen sie dennoch helle Plätze, dann darf es auch gerne kühler sein. Aber aufgepasst: Die ohnehin genügsamen Pflanzen verbrauchen in der kalten Jahreszeit noch weniger Wasser, da weniger verdunstet.

Der Winter ist die perfekte Jahreszeit, um Sukkulenten umzutopfen. Dies sollte spätestens nach zwei Jahren passieren.

Sukkulenten umtopfen: Winter ist die perfekte Jahreszeit – Tipps für die Gartenpflanzen

Aufgrund der Kälte ist das Wachstum verlangsamt. Das macht den Winter übrigens zur besten Jahreszeit, um Sukkulenten umzutopfen. Dies sollte spätestens erfolgen, wenn die Seitentriebe und Wurzeln bis an den Topfrand reichen. Hier ein paar Tipps, um es den Pflanzen möglichst leicht und stressfrei zu machen (mehr Garten-Tipps bei RUHR24).

  • Den Boden des Topfes mit Tonscherben, Kieselsteinen oder Blähton auslegen. Das dient als Drainage.
  • Dann das Pflanzengefäß mit Erde auffüllen. Sie sollte unbedingt wasserdurchlässig sein. Das kann etwa durch Blumenerde sein, die mit Sand vermengt ist oder Kakteenerde.
  • Die Sukkulenten austopfen, altes Substrat entfernen, kranke Wurzeln mit einem desinfizierten Messer entfernen und einpflanzen.
  • Eine weitere Schicht Kieselsteine auf der Erde verhindert das Aufliegen der Pflanzen, was ein weiterer Herd für Fäulnis sein kann.

Befolgen Hobbygärtner diese Tipps, kann der Winter auch für die Sukkulenten kommen – egal, ob im Garten oder in der Wohnung. Und wer möchte, kann das Umtopfen als Chance nehmen, um die Pflanzen etwas kreativer zu gestalten. So passen beispielsweise bunte, kleine Echeveria in alte Schuhe oder auf Tonziegel – als kreative Alternative zum klassischen Topf.

Rubriklistenbild: © Justin Sullivan/AFP, RUHR24

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