Mehrere Produkte betroffen

Rückruf von Süßigkeiten: Dringende Warnung vor Erstickungsgefahr

Achtung Verbraucher! Ein Hersteller aus Deutschland informiert aktuell über einen Rückruf mehrerer Produkte. Es besteht Gefahr.

NRW – Wenn Lebensmittel zur Gefahr für Verbraucher werden (könnten), werden Produktrückrufe gestartet. In Deutschland kommt das aus Gründen des Verbraucherschutzes nicht selten vor. Ein aktueller Rückruf betrifft gleich mehrere Süßigkeiten – der Hersteller warnt.

WarnungProduktrückruf
LandDeutschland
Veröffentlichung16. September 2021

Rückruf in Deutschland: Hersteller warnt vor Gefahr bei Süßigkeiten

Dieses Mal hat das Verbraucherschutzamt das Unternehmen „AsRopa Food GmbH“ zum Rückruf einiger seiner Produkte aufgefordert. Der Grund: Mehrere Süßigkeiten sollen Inhaltszusatzstoffe enthalten, die für den Verzehr nicht geeignet sind. Mehr noch: Für Verbraucher könnte laut einer Mitteilung des Herstellers Gefahr durch Erstickung bestehen (weiter aktuelle Rückrufe bei RUHR24 finden).

Konkret soll es sich bei den Stoffen um das pflanzliche Gelier- oder Verdickungsmittel Carrageen (E407) und den Zusatzstoff Johannisbrotkernmehl (E410) handeln. Das Mittel hat zuletzt sogar zu einem regelrechten Massen-Rückruf in mehreren europäischen Ländern geführt.

Rückruf von Süßigkeiten: Vebraucher sollten diese Produkte nicht mehr verzehren

Die „AsRopa Food GmbH“ mit Sitz in Schleswig-Holstein nimmt deshalb zwei seiner Süßigkeiten aus dem Verkauf. Folgende Produkte sind von dem Rückruf in Deutschland betroffen:

  • Bezeichnung: Yuki&Love OJuice Mango Jelly (Gelee Pudding)
    Geschmacksrichtung: Mango 
    Artikelnummer: 51418
    Inhalt: 240g
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 23.07.2022
Die AsRopa Food GmbH ruft jetzt diese Süßigkeiten wegen Erstickungsgefahr zurück.
  • Bezeichnung: Yuki&Love OJuice Litschi Jelly (Gelee Pudding)
    Geschmacksrichtung: Litschi
    Artikelnummer: 51420
    Inhalt: 240g
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 23.07.2022

Das Problem: In Produkten mit Johannisbrotkernmehl wird häufig das Mittel Ethylenoxid in einem zu hohen Anteil nachgewiesen. Wegen Ethylenoxid kommt es in Deutschland immer wieder zu Produktrückrufen. Der Stoff gilt als krebserregend und ist hierzulande bereits seit 1981 verboten. In anderen Ländern ist die Chemikalie allerdings noch im Einsatz und wird als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Vermehrt werden wieder Rückstände in Lebensmitteln festgestellt.

Aktueller Rückruf: Kunden können die Süßigkeiten in den Verkaufsstellen zurückgeben

Zuletzt war ein beliebter Nachtisch von Rewe mit der gefährlichen Chemikalie belastet. Beim Süßigkeiten-Rückruf der „AsRopa Food GmbH“ wird ein Nachweis von Ethylenoxid nicht erwähnt. Die Warnung lautet jedoch, dass aufgrund der Inhaltszusatzstoffe eine „Erstickungsgefahr“ besteht.

Die „Yuki&Love“-Produkte werden in Deutschland unter anderem bei Kaufland verkauft. Häufiger finden Verbraucher sie außerdem im Sortiment von Asia-Supermärkten. Der Appell des Herstellers lautet: „Bitte bringen Sie das Produkt zurück“. Verbraucher sollen den Preis an der Kasse erstattet bekommen.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa; Collage: RUHR24

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