Energie-Krise

Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt spezielle Liste für Notvorrat

Was tun, wenn bei einem Blackout das Licht ausgeht? Diese Lebensmittel und Vorräte sollte jeder für einen Stromausfall parat haben.

Hamburg/Dortmund – Wer viel hat, kann viel verlieren. Jahrzehntelang ging es den Menschen in Deutschland überdurchschnittlich gut, doch nicht zuletzt der Russland-Ukraine-Krieg macht nachdenklich. Was, wenn sowas auch bei uns passiert?

BehördeBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
PräsidentRalph Tiesler
SitzBonn
Bedienstete344
AufsichtsbehördeBundesministerium des Innern und für Heimat

Blackout auch in Deutschland möglich: Liste zeigt Vorräte für den Notfall

In Form der Energie-Krise ist Deutschland bereits jetzt von dem Krieg in Europa betroffen. Strom, Gas und Sprit werden immer teurer, gleichzeitig könnte Putin als Antwort auf die westlichen Maßnahmen den Gashahn abdrehen und auch die Angst vor zu wenig Strom oder gar einem Blackout wächst. Wenn es in Deutschland längerfristig zu Stromausfällen käme, sollte man diese Notfallvorräte zu Hause haben.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat für den Fall von Stromausfällen und anderen Katastrophen eine Liste mit Dingen zusammengestellt, die jeder Haushalt für den Notfall eines Blackouts bereit haben sollte (mehr Service-News bei RUHR24).

Vorräte für den Blackout in Deutschland: Diese Dinge helfen gegen die Dunkelheit

Dazu gehören in erster Linie Vorräte, die das Licht ersetzen:

  • Taschenlampen (am besten mehr als eine)
  • Batterien für die Taschenlampe (inklusive Ersatz)
  • Kerzen und Streichhölzer oder ein Feuerzeug mit genug Feuerzeug-Benzin
  • Camping-Lampen
  • LED-Leuchten

Vorräte für den Blackout: So kann man Laptop und Co. weiter nutzen

Ein Stromausfall während der Arbeit im Homeoffice wäre für viele Menschen, die unter anderem seit der Corona-Pandemie Heimarbeit machen, eine ungünstige Situation. Aus diesem Grund sollte man Laptops, Computer und Handys stets geladen haben, damit man sie im Fall des Falles noch ein paar Stunden nutzen können. Hilfreich ist es auch, wenn man für die Geräte Ersatz-Akkus oder Powerbanks als Vorräte hat.

Wer zu Hause noch Solar-Strom vom eigenen Dach nutzen kann, hat bei einem Stromausfall einen Vorteil. Für einen solchen Notfall kann man sich aber auch eine portable Solaranlage als Vorrat anschaffen, wie sie heutzutage von vielen Campern genutzt wird. Die Solarpanele können im Garten oder auf dem Balkon aufgestellt werden und füllen eine Powerbank mit Strom, an der Laptops und Co. geladen werden können.

Diese Vorräte sollte man im Falle eines Blackouts zu Hause haben.

Essen nicht vergessen: Vorräte für den Blackout für 10 Tage anlegen

Das BKK empfiehlt für einen Katastrophen-Fall, der auch ein längerer Stromausfall bzw. eines Blackouts sein kann, außerdem einen Lebensmittelvorrat anzulegen. Idealerweise sollte man Nahrungsmittel für alle Personen des Haushalts für je 10 Tage vorrätig haben.

Diese fünf Faustregeln sollte man sich merken, wenn man einen Notvorrat für einen Blackout anlegt, verrät 24hamburg.de.

  • Pro Person sollten Essen und 2 Liter Flüssigkeit pro Tag für 10 Tage im Vorrat sein. 
  • Ein Erwachsener braucht etwa 2.200 Kalorien am Tag
  • Auf Allergien und Vorlieben achten und nur Lebensmittel einlagern, die man auch mag.
  • Den Vorrat immer wieder nutzen und erneuern, damit nichts verkommt. Außerdem kühl, trocken und luftdicht lagern
  • Wasser und Futter für Haustiere nicht vergessen

Zu den wichtigsten Lebensmitteln, die auch ohne Strom im Falle eines Blackouts lange haltbar sind, zählen zum Beispiel Brot Reis, Konserven, Öl, Nüsse oder andere Trockennahrung-Produkte. Um diese zubereiten zu können, sollte man außerdem über einen Campingkocher verfügen. Nicht vergessen: Wenn der Stromausfall weitläufiger ist, sind auch die Geldautomaten aus. Es empfiehlt sich, immer einen Vorrat an Bargeld zu Hause zu haben.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago; Frank Sorge/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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