Tipps und Tricks

Strom sparen im Haushalt: Heizung reinigen kann Wunder wirken

Die Energiekrise macht schon jetzt vielen Menschen zu schaffen. Mit einigen Tricks können Verbraucher Kosten sparen.

Dortmund – Die Energiekrise führt bei vielen Menschen zu großen Sorgen. Geld und Energie sparen kann allerdings durch einige Lifehacks ganz einfach sein. Verbraucher können sich dafür ihre Heizung vorknöpfen – denn gerade die frisst im Winter besonders viel Energie.

HeizungsartenPellet-, Gas-, Ölheizung; Wärmepumpe, Fernwärme, Solarthermie etc.
Ursprung systematischen HeizensBodenheizung (Hypokaustum) rund 2000 Jahre v. Chr. von Griechen erfunden und von Römern später weiterentwickelt

Stromsparen in der Energiekrise: Heizung reinigen für geringere Kosten

Die Heizung ist im Winter für viele Menschen unverzichtbar. Stromsparen ist allerdings nicht unmöglich. Wie energie-tipp.de berichtet, sorgen Staub und Schmutz für eine geringere Wärmeabgabe der Heizkörper. Wird die Wärmequelle davon befreit, kann bereits Energie gespart werden (mehr Service-News bei RUHR24).

Dafür soll zunächst die obere Abdeckung entfernt werden. Im Anschluss können Verbraucher die Lamellen mithilfe einer Heizkörperbürste reinigen und von Staub befreien. Die Außenseiten und die Abdeckungen werden hingegen mit einem feuchten Lappen gereinigt. Mit einem Hausmittel wird die Heizung sogar in nur 10 Sekunden sauber. Neben dem Putzen gibt es allerdings noch andere Tipps, welche beim Energiesparen helfen.

Energiekrise und das Stromsparen: Sofa niemals vor die Heizung stellen

Um Geld und Strom zu sparen, sollte die Heizung nicht verdeckt sein, wie energiewechsel.de berichtet. Gegenstände können die Wärmezufuhr nämlich hemmen. Möbel wie beispielsweise Sofas sollten aus diesem Grund nicht davor gestellt werden. Vorhänge vor dem Heizkörper seien im Kampf gegen die Energiekrise ebenfalls kontraproduktiv. Lässt man der Heizung genügend Luft, können dadurch bis zu zwölf Prozent der Heizkosten gespart werden.

Doch auch durch das perfekte Raumklima kann auf unnötige Kosten verzichtet werden. Denn wer die Temperatur um einen Grad senkt, spart um die sechs Prozent Heizkosten, so energie-tipp.de. Die Temperatur hinge dabei von unseren sogenannten Wohlfühltemperaturen ab. Diese sind je nach Raum unterschiedlich:

  • Badezimmer: 23 Grad
  • Wohnzimmer: 21 Grad
  • Homeoffice: 21 Grad
  • Esszimmer: 20 Grad
  • Kinderzimmer: 20 Grad
  • Küche: 18 Grad
  • Flur: 17 Grad
  • Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad
  • Keller: 6 Grad

Sollte niemand zu Hause sein, können die Temperaturen gleich um drei bis vier Grad reduziert werden – dasselbe gilt für nachts. Dadurch lässt sich ebenfalls ganz einfach Strom und Geld sparen. Zudem soll es möglich sein, das Gehirn mit einigen Lifehacks auszutricksen. Dadurch sollen die Räume wärmer wirken, als sie tatsächlich sind. Zu sehr sparen sollte man bei der Heizung jedoch nicht, da sich sonst Schimmel bilden könnte.

Stromsparen in der Energiekrise: Teppiche und Wandfarben ändern das Wärmeempfinden

Wer die Stromspar-Tipps rund um die Heizung bereits umgesetzt hat, kann weitere Lifehacks anwenden. Teelichtöfen sollte man allerdings nicht unbedingt nutzen, da diese schnell gefährlich werden können. Teppiche eignen sich hingegen besonders gut. Denn Teppichböden steigern das Wärmeempfinden um bis zu zwei Grad, wie die Website teppich.de berichtet. Dadurch kann das Portemonnaie gerschont werden.

Mit einigen Tricks können Verbraucher Stromkosten sparen.

Ähnlich sieht es bei der Farbwahl der Wände aus – denn auch diese können das Empfinden der Menschen beeinflussen. So sollen Bewohner in blaugrünen Räumen bereits bei einer Temperatur von etwa 13 Grad anfangen zu frieren. In Zimmern, welche in orange-rot gestrichen sind, passiert dies hingegen erst bei 10 Grad. Ob es sich lohnt, die Wände extra zu streichen, um Strom zu sparen, ist jedoch fraglich.

Rubriklistenbild: © ICTK Photo/Imago

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