Tipps gegen hohen Verbrauch

Energie sparen: Die größten Stromfresser kennen und Kosten senken

Wer die größten Stromfresser im Haushalt kennt, kann einfach Energie und viel Geld sparen.

Dortmund – Gerade in Zeiten von Homeoffice erreichen die Stromrechnungen bislang ungeahnte Höhen. Das ist in einem gewissen Rahmen normal, da wir ja häufiger von daheim aus arbeiten. Doch trotzdem gibt es Möglichkeiten, Strom zu sparen. Denn in jedem Haushalt lauern fiese Energiefresser.

Strom sparen im Homeoffice: Energiefresser identifizieren und verbessern

Zunächst ist es wichtig, die Energiefresser im Haushalt zu erkennen. Nimmt man die Informationen diverser Energieanbieter wie Eon, so kommt man auf eine herausfordernde Liste.

Das sind demnach die schlimmsten Energiefresser:

  • Alte Heizungspumpen
  • Herd
  • Gefrierschrank
  • Kühlschrank
  • Licht
  • Wäschetrockner
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschine
  • TV und Co.
  • Homeoffice-Equipment

Besonders groß ist die Gefahr bei Geräten, die permanent laufen. Alte Heizungspumpen, Elektroherde, Gefrierschränke und Kühlschränke sind dabei die größten Energiekiller. Neuere Geräte haben definitiv eine bessere Energiebilanz - es muss im individuell berechnet werden, ob sich langfristig die Anschaffung eines energieeffizienteren Geräts lohnt.

Einige Tipps und Tricks können zusätzlich helfen, Energie zu sparen. Beispielsweise sollte man die Tür des Gefrierschranks immer nur so kurz wie möglich öffnen. Je länger sie geöffnet ist, desto mehr warme Luft kommt in das Gerät (mehr Lifehack-News bei RUHR24).

Das Resultat: der Energieverbrauch steigt. Der Kühlschrank sollte im Idealfall nicht zu nahe am Herd oder in direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt werden.

Strom sparen: Heizungspumpe, Elektroherd, Gefrier- und Kühlschränke sind die Energiekiller Nummer 1

Ein Elektroherd ist nach der Heizungspumpe der größte Energiefresser. Dabei gibt es einen simplen Trick zum Energiesparen: Wenn man Wasser erhitzen will, sollte man dies mithilfe eines Wasserkochers machen – das ist in den meisten Fällen schneller und effizienter. Bei modernen Backöfen ist es zudem nicht immer notwendig, vorzuheizen (mehr News aus dem Service-Ressort bei RUHR24).

Letztendlich ist der größte Energiefresser im Haushalt eine alte Heizungspumpe. Laut Energieanbieter Eon kann man mit einer neuen Heizungspumpe bis zu 80 Prozent einsparen.

Licht an oder aus? Strom sparen funktioniert am besten mit LED-Lampen

Eigentlich sollte das Licht in der Wohnung gar nicht mehr in der Liste der größten Stromfresser vorkommen – tut es aber. Dabei ist es mit Energiesparlampen oder gar LED sehr einfach, Strom einzusparen. Auch könnte der ein oder andere überlegen, ob eine Festtagsbeleuchtung dauerhaft notwendig ist.

Strom sparen: Was sind die größten Stromfresser im Haushalt?

Wäschetrockner, Geschirrspüler und Waschmaschine haben ebenfalls einen hohen Energieverbrauch, liegen aber hinter den bereits genannten Geräten.

Wäschetrockner, Waschmaschine und Geschirrspüler – diese Tipps helfen beim Strom sparen

Einen Geschirrspüler sollte man im Idealfall stets voll packen und das Geschirr nicht vorspülen. So erreicht man die höchste Energieeffizienz. Denn ein halb volles Gerät verbraucht dieselbe Menge an Wasser und Strom.

Beim Wäschetrockner gibt es generell wenig Einsparpotential – allerdings könnte man im Idealfall auf unnötige Programm - wie einen Antiknitter-Modus - verzichten. Bei einer Waschmaschine kann man durch den Einsatz von Fleckenentfernen und speziellen Waschmitteln auf hohe Temperaturen verzichten oder gar auf den sogenannten Eco-Modus zurückgreifen, um Energie zu sparen.

Standby-Modus bei TV, Spielkonsole und Computer ausschalten – so spart man Energie

Letztendlich gehören kleinere Geräte wie TV, Spielekonsole, Computer, Drucker oder Router in ihrer Gesamtheit ebenfalls zu den Stromfressern im Haushalt. Der einfachste Tipp wäre, auf den Standby-Modus zu verzichten. Wichtig für eine gute Energiebilanz wäre allerdings auch noch der Tipp, auf das neue Energielabel der Kategorie A achten.

Übrigens ist Strom in Deutschland sehr teuer. Circa 31,8 Cent pro Kilowattstunde zahlen Verbraucher und Verbraucherinnen laut hna.de*, die sich auf das Vergleichsportal Verivox beziehen.

Es sei ein historisches Allzeithoch, heißt es laut Verivox. Zum Vergleich: Die Niederländer zahlen lediglich 16,5 Cent pro Kilowattstunde. Im Durchschnitt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland pro Jahr bei circa 1300 Kilowattstunden. *RUHR24 und hna.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Das glorreiche Team der RUHR24!

Mehr zum Thema